Bereits seit letzter Woche: Diese Änderung nach dem „Morgenmagazin“ ist vielen Zuschauern wohl entgangen

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Bereits seit letzter Woche: Diese Änderung nach dem „Morgenmagazin“ ist vielen Zuschauern wohl entgangen

Stand: 14.10.2026, 14:00 Uhr

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Dass ARD und ZDF im Anschluss an das „Morgenmagazin“ ihr Programm angepasst haben, ist vielen Zuschauern wohl entgangen – dabei läuft dort bereits seit Tagen etwas anders.

Berlin – Jahrelang war der Ablauf klar: Direkt nach dem gemeinsamen „Morgenmagazin“ gingen ARD und ZDF um Punkt 9 Uhr wieder getrennte Wege. Im Ersten lief traditionell eine rund fünfminütige „Tagesschau“, im Zweiten „heute Xpress“. Zwei völlig eigenständige Nachrichtensendungen zur selben Zeit – produziert von zwei verschiedenen Sendern.

Das „ZDF-Morgenmagazin“ übergab direkt an die Nachrichtensendung „heute Xpress“, die zeitgleich auch im Ersten lief.

Das „ZDF-Morgenmagazin“ übergab direkt an die Nachrichtensendung „heute Xpress“, die zeitgleich auch im Ersten lief. © ZDF („ZDF-Morgenmagazin“)

Damit ist nun Schluss. Seit Anfang vergangener Woche liefert der Sender, der das aktuelle „Morgenmagazin“ verantwortet, die 9-Uhr-Nachrichten gleich für beide Kanäle mit. Eine ARD-Sprecherin begründet die Anpassung gegenüber dem Branchenportal DWDL: „Um Synergieeffekte zwischen ARD und ZDF noch besser zu nutzen, setzen wir seit dem 5. Oktober auch in der Morgenschiene auf ein Modell, das sich im Mittagsmagazin seit längerem erfolgreich bewährt hat.“ Konkret heißt das: Im wöchentlichen Wechsel läuft künftig entweder die „Tagesschau“ oder „heute Xpress“ zeitgleich in beiden Programmen.

Gleiche Nachrichten bei ARD und ZDF nach „Morgenmagazin“: „Optimierung der Abläufe“

Für das Publikum vor den TV-Bildschirmen ändert sich dadurch kaum etwas, denn schon während des gesamten „Morgenmagazins“ laufen ohnehin stets die Nachrichten des produzierenden Hauses. Das ZDF spricht gegenüber DWDL von einer reinen „Optimierung der Abläufe“. Das eingesparte Geld hat bereits ein festes Ziel: Die frei werdenden Mittel fließen laut den Mainzern direkt in den Ausbau der digitalen Angebote von tagesschau.de und ZDFheute.de.

Diese Sparmaßnahme bleibt jedoch nicht die einzige Veränderung, die ARD und ZDF derzeit vorantreiben. Zum Jahresende räumen die Öffentlich-Rechtlichen ihr Angebot auf und stellen gleich drei lineare Spartenkanäle ein – darunter tagesschau24. Dessen Aufgaben übernimmt künftig der gemeinsame Ereigniskanal Phoenix. Grundlage dafür ist der aktuelle Reformstaatsvertrag, der die Rundfunkanstalten zu einer deutlich engeren Zusammenarbeit verpflichtet.

ARD-Vorsitzender Florian Hager (50) betont derweil, dass die journalistische Substanz trotz der Kürzungen erhalten bleiben soll: „Für Breaking-News behalten wir die Infrastruktur und journalistische Kompetenz, die wir für tagesschau24 erfolgreich etabliert haben.“ Neben dem Nachrichtensender verschwinden mit dem Jahreswechsel auch die Kanäle ARD alpha und One endgültig aus dem linearen TV‑Programm. Bereits in wenigen Wochen trifft es auch einen beliebten Radiosender. (sk) Verwendete Quellen: dwdl.de, tagesschau.de