Berichte: Peter Schöttel soll vor Abschied als ÖFB-Sportdirektor stehen

Fußball Berichte: Peter Schöttel soll vor Abschied als ÖFB-Sportdirektor stehen Das Aus könnte demnach am Freitag im Aufsichtsrat des Fußballbundes beschlossen werden. Eine offizielle Bestätigung liegt...

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Berichte: Peter Schöttel soll vor Abschied als ÖFB-Sportdirektor stehen

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Berichte: Peter Schöttel soll vor Abschied als ÖFB-Sportdirektor stehen

Das Aus könnte demnach am Freitag im Aufsichtsrat des Fußballbundes beschlossen werden. Eine offizielle Bestätigung liegt nicht vor

ÖFB Sportdirektor Peter Schöttel steht laut Berichten vor seinem Abschied.

Beim österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) deutet sich laut Medienberichten eine personelle Veränderung an. Wie der Kurier zuerst berichtete, steht der Abschied von ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel bevor. Demnach könnte das Aus am Freitag im Aufsichtsrat beschlossen werden. Inhaltliche Gründe für die mögliche Trennung werden keine genannt. In der ZiB2 am Donnerstagabend hieß es, dass der ÖFB den Abgang noch nicht bestätigen wollte.

Laut APA-Informationen sah die vor einigen Tagen an die Aufsichtsratsmitglieder versendete Tagesordnung vor, dass Schöttel einen Bericht über die WM in Nordamerika abliefern sollte. Später erging dann die Information an die Mitglieder, dass Schöttels Abberufung bevorstehe und Teamchef Ralf Rangnick bei der Aufsichtsratssitzung erscheinen werde. Eine Teilnahme des Deutschen an einer Sitzung des führenden ÖFB-Gremiums gab es zuletzt im August 2024.

Kaderbekanntgabe am Montag

Am Montag (14 Uhr) steht die Pressekonferenz am ÖFB-Campus an, wo Teamchef Rangnick seinen Kader für die ersten vier Spiele der Nations League gegen Israel (h), Kosovo (h), Irland (a) und erneut Kosovo (a) bekanntgeben wird. Zuvor wird er mit dem ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Pröll die WM 2026 Revue passieren lassen, wie es in einer ÖFB-Aussendung hieß.

Österreich hatte sich zum ersten Mal seit 1998 für eine WM qualifiziert. Beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko rettete sich die ÖFB-Elf nach einem Last-Minute-Ausgleich gegen Algerien ins Sechzehntelfinale, wo das Aus gegen den späteren Weltmeister Spanien kam.

Seit Oktober 2017 im Amt

Mit der ÖFB-Strukturreform wanderte die formelle Zuständigkeit für den Posten des Sportdirektors vom damaligen Präsidium und nunmehrigen Aufsichtsrat zu den operativen Verbandschefs, Generalsekretär Thomas Hollerer und ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold. Es gibt aber eine Bestimmung, wonach bei strategischen Entscheidungen des Verbands der Aufsichtsrat einzubeziehen ist, und in diese Kategorie dürfte die Abberufung des Sportdirektors fallen.

Schöttel trat den Posten im Oktober 2017 an. Der damalige U19-Teamchef löste in dieser Funktion Willi Ruttensteiner ab. Am 59-Jährigen gab es in der Vergangenheit immer wieder Kritik von mehreren Seiten, die wohl bevorstehende Vertragsauflösung kommt zum jetzigen Zeitpunkt aber dennoch überraschend. Als möglicher Nachfolger wird Sebastian Prödl, im ÖFB verantwortlich für die Nachwuchsnationalteams, genannt. (red, APA, 10.9.2026)

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