Wahl Berlin 2026 im Liveticker: Das müssen Sie wissen

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Wahl Berlin 2026 im Liveticker: Das müssen Sie wissen

Berlin-Wahl 2026: Berliner können seit acht Uhr ihre Stimme abgeben

Sowohl die Linke als auch die CDU machen sich in Berlin Hoffnungen aufs Rote Rathaus. Alle Ereignisse im Liveticker.

Wahlplakate verschiedener Parteien stehen am Tempelhofer Damm. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Wer zieht ins Rote Rathaus: In Berlin wird an diesem Sonntag eine neue Regierung gewählt. Dass es einen Wechsel an der Spitze geben wird, steht bereits fest, denn CDU-Politiker Kai Wegner tritt nicht mehr für das Amt des Regierenden Bürgermeisters an.

In letzten Umfragen lag die Linke knapp vor der CDU. Chancen auf das Amt des Regierungschefs können sich damit die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und Finanzsenator Stefan Evers (CDU) ausrechnen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird gewählt an diesem Sonntag. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wir begleiten die Wahl in der Hauptstadt in unserem Liveticker.

Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Die Hauptstadt der Pleiten und das Land der kleinen Krisen

Wahltag in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Warum in der Hauptstadt so viele Firmen scheitern, während es an der Küste nur wenige Großpleiten gibt. von Henryk Hielscher

14.01 Uhr: Stefan Evers, Berliner Senator für Finanzen und Kultur, sowie CDU-Spitzenkandidat und kommissarischer Landesvorsitzender, gibt im Wahllokal in der Emanuel-Lasker-Schule in Berlin-Friedrichshain seinen Stimmzettel ab.

Stefan Evers (l.) verlässt sein Wahllokal. Foto: IMAGO/Anadolu Agency

12.40 Uhr: Für die AfD in Berlin tritt Kristin Brinker als Spitzenkandidatin an. Sie ist Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Vorsitzende der Berliner AfD und Vorsitzende der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Die AfD lag in letzten Umfragen mit 18 Prozent auf Rang 3 hinter Linken und CDU.

Kristin Brinker im Wahllokal. Foto: REUTERS

11 Uhr: Der Spitzenkandidat der Grünen, Werner Graf, erschien zur Stimmabgabe im Wahllokal Tempelhof-Schöneberg.

Werner Graf. Foto: Annette Riedl/dpa

10.56 Uhr: Steffen Krach, der SPD-Spitzenkandidat, hat in einem Wahllokal seine Stimme abgegeben. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Krach unter anderem wegen eines Anfangsverdachts der Vorteilsnahme in zwei Fällen.

„Ich verspreche euch, diese Vorwürfe stimmen nicht“, rief Krach bei der Abschlusskundgebung seiner Partei den Zuhörern zu. In einem Rechtsstaat könne die Staatsanwaltschaft auch elf Tage vor einer Wahl eine Wohnung durchsuchen. „Zu einem Rechtsstaat gehört aber auch die Unschuldsvermutung. Und das ist mir wichtig. Ich weise diese Vorwürfe in aller Deutlichkeit zurück.“

Steffen Krach (SPD) im Wahllokal in der Werbellinsee-Grundschule in Tempelhof-Schöneberg. Foto: Christoph Soeder/dpa

Wahlkampfthema hohe Mieten

Immobilienstandort Berlin

Enteignung! Ein Worst-Case-Szenario

Die Linke gewinnt. Rot-Grün-Rot kommt. Die Enteignung privater Immobilienunternehmen nimmt ihren Lauf. Was würde dann passieren? Ein hypothetisches Szenario in fünf Akten.

Wahllokale in Berlin sind geöffnet

8 Uhr: In der Hauptstadt sind rund 2,5 Millionen Menschen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Erstmals dürfen auch 16- und 17-Jährige abstimmen. Geplant sind 2542 Urnenwahllokale, hinzu kommen 1572 Briefwahllokale. Bis zu 40.000 Wahlhelfer sind im Einsatz.

Die seit 2023 regierende Koalition aus CDU und SPD dürfte ihre Mehrheit verlieren. Mehrheiten bilden können den Umfragen zufolge wahrscheinlich nur Dreierbündnisse: Entweder koaliert die CDU mit SPD und Grünen, oder die Linke schließt sich mit SPD und Grünen zusammen.

CDU und Linke rangieren in den jüngsten Erhebungen zwischen 20 und 23 Prozent, in unterschiedlicher Reihenfolge. Etwas dahinter folgen AfD und Grüne. Die SPD, die in Berlin seit 1989 durchgehend mitregiert, kann mit 10 bis 15 Prozent nur auf Platz fünf hoffen.

Die CDU hatte im Juli ihren Regierenden Bürgermeister Kai Wegner aus dem Rennen genommen und durch Finanzsenator Stefan Evers als neuen Spitzenkandidaten ersetzt. Hintergrund waren neue Enthüllungen über falsche Angaben Wegners über sein Krisenmanagement während eines großen Stromausfalls im Januar.

Für die Linke würde die 45-jährige Juristin Elif Eralp ins Rote Rathaus einziehen, wenn ihre Partei stärkste Kraft wird. Die zweifache Mutter warb damit, „Miet-Abzocke“ zu stoppen und rund 220.000 Wohnungen zu vergesellschaften, die zurzeit großen Immobilienkonzernen gehören. Im Wahlkampf musste sie sich mit Vorwürfen auseinandersetzen, dass es in ihrer Partei inzwischen viele offen antisemitisch eingestellte Palästina-Aktivisten gibt.

dpa, jha, rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

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