„Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr“: Bernhard Hoëcker erlebt wegen eines Wortes heftige Reaktionen
StartseiteStars & TVBernhard Hoëcker bezieht in Gender-Debatte deutlich Stellung: „Sind Sie jetzt auch linksgrünversifft?“Stand: 17.10.2026, 13:17 UhrKommentareUns auf Google folgenBernhard Hoëcker erlebt G...
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Bernhard Hoëcker bezieht in Gender-Debatte deutlich Stellung: „Sind Sie jetzt auch linksgrünversifft?“
Stand: 17.10.2026, 13:17 Uhr
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Bernhard Hoëcker erlebt Gendern nach eigenen Angaben selten als Problem. Doch ein einziges Wort löste heftige Reaktionen aus. In einem Podcast erklärte er, warum.
Köln – Bernhard Hoëcker (56) hat sich zur Debatte um geschlechtergerechte Sprache geäußert und dabei eine Beobachtung geschildert, die seiner Ansicht nach viel über die aufgeheizte Diskussion verrät. Im Podcast „Zwischen den Zeilen“ mit Moderatorin Bettina Böttinger (70) erklärte der Komiker, dass er im Alltag kaum mit Forderungen konfrontiert werde, zu gendern. Stattdessen habe bereits ein einzelner Begriff gereicht, um heftige Reaktionen hervorzurufen.

Hoëcker zufolge habe ihn noch nie jemand per E-Mail aufgefordert, gendergerechte Formulierungen zu verwenden. Auch persönliche Ratschläge in diese Richtung habe er bislang nicht erhalten. Die Debatte sei in seinem eigenen Umfeld deshalb lange kein Thema gewesen.
Bei Bernhard Hoëcker löste ein einziges Wort heftige Reaktionen aus
Anders sei es gewesen, als er einmal das Wort „Gästin“ verwendet habe. Daraufhin habe er unmittelbar eine ablehnende Reaktion erlebt. „Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr, sind Sie jetzt linksgrünversifft?“, sei ihm entgegengehalten worden, berichtete Hoëcker im Podcast. Für den Entertainer zeigt dieser Vorfall, wie stark die Auseinandersetzung um Sprache inzwischen politisch aufgeladen ist. Seiner Einschätzung nach liegt der Konflikt weniger bei den Menschen, die gendern, als vielmehr bei jenen, die diese Sprachform grundsätzlich ablehnen.
Hoëcker stellt dabei nicht allein die Wortwahl in den Mittelpunkt, sondern auch den Umgang miteinander. Seine Schilderung macht deutlich, dass die Diskussion aus seiner Sicht häufig dort besonders heftig wird, wo Menschen eine bestimmte Sprachform als ideologisches Bekenntnis interpretieren. Ein einzelnes Wort wird dann zum Anlass, nicht nur über Sprache, sondern auch über politische Zugehörigkeit zu urteilen.
Elke Heidenreich lehnt Gendern strikt ab
Mit seiner Einschätzung steht Hoëcker nicht allein im Rampenlicht. Die Genderdebatte wird auch von anderen bekannten Persönlichkeiten kontrovers geführt. Die Autorin Elke Heidenreich (83) lehnt das Gendern beispielsweise entschieden ab. Im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur erklärte sie, dass sie diese Sprachform grundsätzlich nicht verwenden werde. Sie wolle sich auch sprachlich nicht auf ihr Geschlecht reduzieren lassen.
Schlagersängerin Melissa Naschenweng (36) begründet ihren Verzicht im Podcast „Message, Macht, Medien“ dagegen vor allem mit praktischen Erwägungen. Sie empfinde die zusätzlichen Formulierungen als umständlich und sehe sich deshalb nicht als Frau benachteiligt. Schauspieler Heiner Lauterbach (73) wiederum stellt gegenüber Focus Magazin grundsätzlich infrage, welchen Nutzen das Gendern hat. Er bezweifelt, dass sich Frauen früher bei Begriffen wie „Studenten“ nicht mitgemeint gefühlt hätten.
Verwendete Quellen: Zwischen den Zeilen, Katholische Nachrichten-Agentur, Message, Macht, Medien, Focus Magazin