Bremer Straße bekommt Fahrbahnteiler – Kosten steigen auf 100.000 Euro

Der Rat von St. Hülfe hat einstimmig eine Fahrbahneinengung mit Überquerungshilfe beschlossen. Ursprünglich waren nur 75.000 Euro geplant – was die Kosten in die Höhe trieb, steht im Artikel.

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Bremer Straße bekommt Fahrbahnteiler – Kosten steigen auf 100.000 Euro

Stand: 08.10.2026, 08:00 Uhr

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Für eine Fahrbahneinengung mit Überquerungshilfe an der Bremer Straße am nordöstlichen Ortseingang von St. Hülfe hat der Diepholzer Stadtrat gestimmt.

Für eine Fahrbahneinengung mit Überquerungshilfe an der Bremer Straße am nordöstlichen Ortseingang von St. Hülfe hat der Diepholzer Stadtrat gestimmt. © Edgar Haab

Der Rat von St. Hülfe hat einstimmig eine Fahrbahneinengung mit Überquerungshilfe beschlossen. Ursprünglich waren nur 75.000 Euro geplant – was die Kosten in die Höhe trieb, steht im Artikel.

St. Hülfe – Der Rat macht den Weg frei für eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in St. Hülfe: Einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder, an der Bremer Straße am nordöstlichen Ortseingang eine Fahrbahneinengung mit Überquerungshilfe zu bauen. Die Umsetzung soll im Frühjahr 2027 erfolgen.

Die Maßnahme ist Teil des Förderprogramms „Dorfentwicklung“ und knüpft an bereits abgeschlossene Projekte in St. Hülfe an. So wurde die Ortsdurchfahrt bereits umgebaut, zudem erfolgte vor zwei Jahren der Aus- und Umbau der Bushaltestellen. Im Zuge der Dorfentwicklungsplanung waren jedoch weitere Verbesserungen für den Radverkehr angeregt worden.

Kritik gab es insbesondere an den gefahrenen Geschwindigkeiten an den Ortseingängen sowie an der Führung der Radwege entlang der Bremer Straße. Deshalb soll künftig in Höhe der Gaststätte Castendieck ein Fahrbahnteiler errichtet werden. Dieser soll Autofahrer beim Einfahren in die Ortschaft zum langsameren Fahren bewegen, den Ortseingang deutlicher hervorheben und gleichzeitig Radfahrern ein sicheres Queren der Straße ermöglichen.

In Höhe der Gaststätte Castendieck soll eine sichere Querungsmöglichkeit geschaffen werden

Geplant ist, den aus Richtung des Bundeskreisels von B 51 und B 214 kommenden Radverkehr auf der linken Straßenseite zu führen. In Höhe der Gaststätte Castendieck soll dann eine sichere Querungsmöglichkeit geschaffen werden, damit Radfahrer auf den rechten Fuß- und Radweg oder auf den Fahrbahnstreifen wechseln können. Eine solche Lösung war bereits im Radverkehrskonzept der Stadt aus dem Jahr 2016 vorgesehen.

Nach Auffassung der Stadt soll die Fahrbahneinengung nicht nur den Ortseingang sicherer machen, sondern auch insgesamt zu einer geringeren Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaft beitragen. Ziel ist eine bessere Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Für das Projekt werden inzwischen Kosten von rund 100.000 Euro veranschlagt. Ursprünglich war die Stadt bei der Beantragung der Fördermittel im Jahr 2025 noch von etwa 75.000 Euro ausgegangen. Als Grund für die gestiegenen Kosten nennt die Verwaltung allgemeine Preissteigerungen.

Die Stadt kann dabei auf Unterstützung aus der Dorfentwicklung Aschen, Heede und St. Hülfe bauen. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser hat bereits einen Förderbescheid über rund 49.000 Euro bewilligt. Das entspricht etwa 65 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten.