Klingt eklig, schmeckt super: So gelingt das perfekte Gulasch mit Cola
StartseiteRatgeberGenussCola-Gulasch: Warum eine Dose Softdrink dieses Schmorgericht neu erfindetStand: 11.10.2026, 07:00 UhrKommentareUns auf Google folgenCola-Gulasch klingt ausgefallen, schmeckt aber wirklic...
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Cola-Gulasch: Warum eine Dose Softdrink dieses Schmorgericht neu erfindet
Stand: 11.10.2026, 07:00 Uhr

Zartes Fleisch, würzige Sauce, überraschende Zutat: Cola macht aus klassischem Gulasch ein modernes Schmorgericht mit Tiefe.
Gulasch gehört zu den Gerichten, die nach Zuhause schmecken. Lange geschmort, würzig und sättigend, ist es ein Klassiker der deftigen Küche. Dieses Rezept geht einen Schritt weiter und setzt auf eine ungewöhnliche Zutat, die dem Schmortopf eine ganz neue Note verleiht. Wer gerne Vertrautes neu entdeckt, findet hier ein Rezept mit Charakter und einer kleinen Überraschung im Topf.
Cola-Gulasch: Das Rezept für den ausgefallenen Schmortopf
Die Besonderheit liegt in der Flüssigkeit: Statt Brühe oder Rotwein kommt Cola in den Topf. Der Zucker karamellisiert langsam, bindet die Sauce und sorgt für eine dunkle, glänzende Konsistenz. Gleichzeitig macht die enthaltene Säure das Fleisch besonders zart. Rind und Schwein ergänzen sich in Textur und Geschmack, während Paprikapulver und Tomatenmark dem Schmorgericht die typische Gulasch-Tiefe geben. Nach drei Stunden auf dem Herd entsteht eine Sauce, die kräftig, leicht süßlich und angenehm würzig schmeckt.
Extra-Tipp: Für eine noch intensivere Sauce lohnt es sich, die Zwiebeln nach dem Anbraten des Fleisches separat goldbraun zu rösten, bevor sie zurück in den Topf kommen. Wer die Süße reduzieren möchte, kann die Hälfte der Cola durch Rinderbrühe ersetzen. Auch ein Lorbeerblatt oder etwas Kümmel passt gut dazu und bringt eine zusätzliche Würzebene. Reste schmecken am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen weiter durchziehen.
Cola-Gulasch im Video: Zubereitung Schritt für Schritt
Das Video zeigt jeden Handgriff – vom scharfen Anbraten des Fleischs bis zur glänzenden Sauce. So wird deutlich, wie sich Konsistenz und Farbe während der langen Schmorzeit verändern.
Cola als Kochzutat klingt ungewohnt, hat sich aber längst in vielen Küchen etabliert. Bekannt ist sie etwa aus dem amerikanischen Pulled Pork, wo sie das Fleisch zart hält, aus glasierten Schinkenbraten oder aus Barbecue-Saucen. Auch bei Spareribs oder Schmorbraten sorgt sie für Karamellnoten und eine samtige Sauce. Der Zucker karamellisiert, die Säure lockert die Fleischfasern, und die Gewürze im Softdrink runden den Geschmack ab. Wer lieber traditionellen Gulasch bevorzugt, sollte sich dieses Rezept anschauen.