Darmstadt 98 mit Rückenwind gegen die Auswärtsmisere beim KSC

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Darmstadt 98 mit Rückenwind gegen die Auswärtsmisere beim KSC

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Vukotic kriegt Startelf-Garantie Darmstadt mit Rückenwind gegen die Auswärtsmisere

Mit breiter Brust reisen die Darmstädter zum Auswärtsspiel nach Karlsruhe. Dort wollen sie eine lange Negativserie beenden. Allerdings ist ein Spieler noch fraglich.

Lilien-Trainer Florian Kohfeldt

Lilien-Trainer Florian Kohfeldt Bild © IMAGO / HMB-Media

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02:00 Min.|16.10.26|Mathias Merget

Bild © imago/Jan Huebner| zur Audio-Einzelseite

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Mit dem 3:1-Heimerfolg gegen Energie Cottbus ist Darmstadt 98 der Befreiungsschlag gelungen, doch von Entwarnung kann bei den Lilien noch keine Rede sein. Durch die Punkte fünf, sechs und sieben haben die Darmstädter die Abstiegsplätze verlassen und sind auf Tabellenplatz 14 geklettert. Am Sonntag (13.30 Uhr) wartet mit dem Karlsruher SC der nächste direkte Konkurrent im Tabellenkeller. Den Hessen bietet sich damit die nächste Chance, eine lange Negativserie zu beenden.

Denn nicht nur in dieser Saison läuft es für die Darmstädter auf fremdem Platz alles andere als rund. Nach drei Auswärtsspielen stehen immer noch null Punkte zu Buche. Zudem warten die Lilien mittlerweile rund ein Jahr auf einen Sieg in der Fremde. Sorgen bereitet das Trainer Florian Kohfeldt allerdings nicht: "Es ist bei uns kein Thema. Wir empfinden es eher als Antrieb." Nach Gesprächen mit dem Teampsychologen und den Spielern sehe er keinen Bedarf, die Auswärtsschwäche innerhalb des Teams übermäßig zu thematisieren.

Kohfeldt setzt nach Patzer weiterhin auf Vukotic

Zwar standen am Ende drei Punkte zu Buche, doch das Cottbus-Spiel hat auch einige Defizite offenbart. Eines ist die Darmstädter Defensive. Nach einem folgenschweren Stellungsfehler von Innenverteidiger Aleksandar Vukotic geriet Darmstadt früh in Rückstand.

Kohfeldt stärkte seinem Abwehrspieler anschließend den Rücken. Der Trainer verriet, dass er sich bereits einen Tag später mit Vukotic zusammengesetzt habe und ihm sein volles Vertrauen ausgesprochen habe. "Er wird auf jeden Fall am Sonntag in der Startelf stehen und bei normalem Verlauf auch weit darüber hinaus", stellte Kohfeldt klar.

Auch mit der Entwicklung seiner Mannschaft ist Florian Kohfeldt zufrieden. Vor allem die jüngste Trainingswoche ließ den Cheftrainer erkennen, dass sich die Spieler weniger Gedanken über die gemeinsamen Abläufe machen, sondern sich auf ihre individuellen Fähigkeiten konzentrieren können.

KSC hat trotz sportlicher Krise viel Qualität

In Karlsruhe trifft die Kohfeldt-Elf auf eine Mannschaft, die ebenfalls schlecht in die Saison gestartet ist. Mit fünf Punkten belegt der KSC den vorletzten Tabellenplatz. Aus den vergangenen fünf Begegnungen holten die Badener lediglich einen Zähler.

Unterschätzen möchte Kohfeldt den Gegner keineswegs. Der 44-Jährige hebt vor allem die individuelle Qualität des Gegners hervor. Im Mittelfeld sei der KSC unter anderem mit Marvin Wanitzek und Lilian Egloff "fußballerisch unglaublich gut besetzt". Der Darmstädter Trainer warnt zudem vor dem Tempo und den Umschaltaktionen der Karlsruher.

Mit einem Sieg könnte sich Darmstadt Luft im Tabellenkeller verschaffen und gleichzeitig den KSC auf Distanz halten. Von einem richtungsweisenden Spiel will Kohfeldt allerdings nichts wissen: "Ich beschäftige mich mit dem KSC inhaltlich, aber ganz sicher nicht mit Ausgangslagen und richtungsweisenden Spielen im Oktober."

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Furukawa-Einsatz noch offen

Personell gibt es für die Lilien gute Nachrichten: Merveille Papela konnte unter der Woche nach seiner Verletzung erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Noch fraglich ist dagegen der Einsatz von Yosuke Furukawa.

Der 23-jährige Offensivspieler konnte aufgrund von Wadenproblemen nicht vollständig trainieren. Eine Entscheidung soll nach dem Abschlusstraining am Samstag fallen. Kohfeldt zeigte sich allerdings optimistisch: "Wahrscheinlicher ist, dass er dabei ist."