Streitgespräch: „Das hat mit einer liberalen Marktwirtschaft nichts zu tun“
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Grünen-Chefin Brantner, Ökonom Feld: Einigkeit über einen millionenschweren Fehler. Foto: Unsplash, dpa, Imago [M]
Streitgespräch: „Das hat mit einer liberalen Marktwirtschaft nichts zu tun“
Grünen-Chefin Franziska Brantner und Ökonom Lars Feld streiten über die Zukunft des Liberalismus, die Energiepolitik – und darüber, ob Wohnkonzerne in Berlin bald enteignet werden.Berlin. Die Vorsitzende der Grünen hat einen kühnen Plan. Franziska Brantner will ihre Partei als neue liberale Kraft etablieren – manch einer sagt: auch, um die Lücke der FDP zu füllen. Mit einer Weiterentwicklung des Liberalismus zieht sie seit einigen Wochen durchs Land. Die Grünen als neue liberale Kraft? Da dürfte bei einigen die Verwunderung groß sein.
Der Partei wurde in den vergangenen Jahren eher das Image einer Verbotspartei zugesprochen, gerade in der Wirtschafts- und Energiepolitik. Alles zu Unrecht? Um das aufzuklären, hat das Handelsblatt Brantner mit einem zusammengebracht, der einen guten Blick dafür haben dürfte: den Ökonomen Lars Feld.
Brantner und Feld kennen sich bestens aus Baden-Württemberg, wo die Politikerin herkommt und wo der Wissenschaftler in Freiburg das Eucken-Institut leitet. Besonders intensiv konnten sie sich zu Zeiten der Ampelregierung miteinander auseinandersetzen: Brantner war als Staatssekretärin die rechte Hand von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Feld wurde von Finanzminister Christian Lindner (FDP) zum ökonomischen Chefberater berufen.

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Die wirtschaftspolitische Kluft zwischen Habeck und Lindner ist seither genauestens überliefert. Aber wie ist es jetzt mit Brantner, die den Liberalismus einnehmen will, und Feld, der sich das nun aus der Entfernung anschauen kann? Beim Gespräch in Brantners Bundestagsbüro fanden die beiden viele Meinungsverschiedenheiten, manchen Konsens – und die Einigkeit über einen millionenschweren Fehler.
Lesen Sie hier das ganze Streitgespräch:

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