„Am Ende spielen immer die Besten“: DFB-Kapitän mit Kampfansage an seine Kritiker

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„Am Ende spielen immer die Besten“: DFB-Kapitän mit Kampfansage an seine Kritiker

DFB-Kapitän Kimmich reagiert auf seine Kritiker

Stand: 10.10.2026, 21:56 Uhr

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Joshua Kimmichs Rolle bei der deutschen Nationalmannschaft wurde zuletzt breit diskutiert. Nun äußert sich der Bayern-Star zu Wort.

Augsburg – Im Zuge der Länderspielpause kam in den letzten Wochen eine hartnäckige Diskussion um DFB-Kapitän Joshua Kimmich auf. Nach dem Klopp-Heim-Debüt, welches in einer 0:1-Niederlage gegen Griechenland endete, war der 31-Jährige planmäßig von der Nationalmannschaft abgereist. In seiner Abwesenheit spielten seine Bayern-Kollegen Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic vor allem beim 2:0-Sieg über Serbien groß auf.

Joshua Kimmich bleibt auch unter Jürgen Klopp Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

Joshua Kimmich ist auch unter Jürgen Klopp Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. © picture alliance/dpa | Tom Weller

Daraufhin wurde aus verschiedensten Richtungen Kimmichs Zukunft unter Klopp infrage gestellt. Der Bundestrainer selbst hielt zwar nicht viel von der Diskussion und betonte: „Ich freue mich auf die Zukunft mit den Jungs, und zwar mit allen“, und weiter: „Ich freue mich, dass Joshua Kimmich deutscher Nationalspieler ist.“ Trotzdem heizten auch DFB-Ikonen wie Oliver Kahn oder Lothar Matthäus die Debatte noch weiter an. Nun meldet sich Kimmich selbst zu Wort.

DFB-Kapitän Kimmich lässt Debatte um seine Person kalt

Nach dem 2:2-Remis des FC Bayern zu Gast beim FC Augsburg gibt Kimmich im Interview zu: „Ehrlicherweise habe ich es gar nicht verfolgt, aber man kriegt es ja trotzdem mit, dass ein bisschen was los war.“ Und betont anschließend: „Ich bin jetzt elf Jahre dabei. Ich weiß, wie das Geschäft funktioniert. Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann und muss, ist meine Leistung“, so Kimmich, ehe er zu einer kleinen Kampfansage ausholt.

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„Das habe ich die letzten elf Jahre gemacht. Das werde ich weiterhin so machen. Am Ende spielen immer die Besten“, erklärt er und erinnert daran: „Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören.“ Doch darauf will er sich nicht ausruhen. „Das ist mein Ziel und dafür arbeite ich jeden Tag. Dann werde ich dafür sorgen, dass ich alle drei Tage wieder meine Leistung zeige.“

Was die Thematik zusätzlich befeuert hatte, war, dass Kimmich den Bundestrainer persönlich gebeten hatte, länger beim DFB-Team bleiben zu dürfen – Klopp verharrte jedoch auf seinem ursprünglichen Plan mit zwei beinahe komplett unterschiedlichen Kadern während der XXL-Länderspielpause. So ging es nach zwei Spielen zurück zum FC Bayern.

„Ich wäre natürlich gerne geblieben, vor allem dann, als sich Jamal verletzt hat“, so Kimmich, der nach der Abreise von Jamal Musiala ins Grübeln gekommen war. „Danach dachte ich: Ja gut, Jamal war ja für beide Wochen eingeplant. Geht vielleicht nochmal eine Tür auf, geht nochmal eine Chance auf.“ Vom Trainer im Stich gelassen fühlte er sich nach dem Medien-Chaos um seine Person jedoch keineswegs.

„Nein, überhaupt nicht“, so Kimmich. „Er hat einfach beschrieben, wie es war. Er hat es von Anfang an ganz klargemacht. Er hat es kommuniziert, hat auch die Hintergründe kommuniziert. Dementsprechend war das für mich auch okay und alles klar.“ Ob die Thematik damit nun beendet ist, oder zur nächsten Länderspielpause im November wieder hochkocht, bleibt abzuwarten. (hbr)