Die Donauinsel vom Anfang bis zum Ende: Zwischen Nacktbaden, Eiswagen-Unfall und Mähschafen

Ein Tag unterwegs Die Donauinsel vom Anfang bis zum Ende: Zwischen Nacktbaden, Eiswagen-Unfall und Mähschafen Die Insel beheimatet auf einer beachtlichen Länge ganz unterschiedliche kleine Welten. Was ...

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Die Donauinsel vom Anfang bis zum Ende: Zwischen Nacktbaden, Eiswagen-Unfall und Mähschafen

Ein Tag unterwegs

Die Donauinsel vom Anfang bis zum Ende: Zwischen Nacktbaden, Eiswagen-Unfall und Mähschafen

Die Insel beheimatet auf einer beachtlichen Länge ganz unterschiedliche kleine Welten. Was spielt sich dort ab? Der STANDARD hat bei jedem Kilometer gestoppt

Oona Kroisleitner

Ein Mann steht im Vordergrund, während ein anderer Mann im Hintergrund von einem schwimmenden Steg ins Wasser springt. Im Hintergrund sind eine Brücke und Bäume zu sehen. Es ist ein sonniger Sommertag.
So kennen die Donauinsel wohl die meisten: als Badeort.

An der einen Seite des Flusses rauscht die Donauufer-Autobahn in Richtung Stockerau vorbei. An der anderen die B14 nach Klosterneuburg. Das ist der nördlichste Punkt der Donauinsel. Hier zweigt die Neue Donau vom Hauptfluss ab. 21,1 Kilometer trennen den Ausgangspunkt vom Südende.

Über die Brücke des Einlaufbauwerks gelangt man nach Langenzersdorf. Bei Hochwasser werden die Wehre geöffnet und das Wasser des Hauptstroms in die Neue Donau umgeleitet. An allen anderen Tagen wird gebadet, gesportelt, gefischt und gegrillt.

Eine Brücke über einen Fluss, umgeben von grünen Bäumen und trockenen Gräsern im Vordergrund. Der Himmel ist klar und blau.
Das Einlaufbauwerk Langenzersdorf im Norden der Donauinsel.

Die Donauinsel: Zwischen 1972 und 1988 im Zuge der Donauregulierung angelegt, ist sie heute weit mehr als nur Hochwasserschutz. Als Freizeitoase der Wienerinnen und Wiener ist sie weit über die Stadtgrenzen hinweg bekannt. An schönen Tagen besuchen sie mehr als 200.000 Personen. Noch bis Ende August widmet das Wien Museum der Insel eine Ausstellung. Ein Besuch in 21 Kilometern.

Mehrere Fahrräder stehen im Schatten von Bäumen am Ufer eines Flusses. Im Hintergrund ist ein großes Flusskreuzfahrtschiff zu sehen. Einige Menschen baden oder stehen am Wasser.
Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Radcamps kühlen sich beim Spielen im Wasser ab.

Kilometer 21: Im Schatten parken 19 Kinderräder. Die Radlerinnen und Radler spielen am kleinen Strand daneben und bauen Dämme zur Donau in den schlammigen Sand. Alexandra und ihre Kollegin Silvia haben sie alle im Blick. Die beiden leiten ein Radcamp für Kinder ab sieben Jahren, das auf der Donauinsel Station macht. Jeden Tag werden zwischen zehn und 25 Kilometer zurückgelegt, erzählt Alexandra. Der Verein Umweltspürnasen bietet naturpädagogische Ausflüge und Veranstaltungen an. Auf der Insel sehe man eine "schöne Verzahnung aus Wasser, Wiesen und Wald und das auf kleinem Raum", sagt sie.

Eine Gruppe von Schafen steht auf trockenem, grasigem Boden im Schatten eines Baumes vor einer planeartigen weißen Struktur. Im Hintergrund sind weitere Bäume und Büsche zu sehen.
Sie mähen die Insel, aber die Donauinsel-Schafe brauchen auch einmal eine Pause im Schatten.

Kilometer 20: Ein kleines, goldgelbes Windrad markiert den Standort der lokalen Rasenmäher. An diesem Tag streiken sie: Die Donauinsel-Schafe liegen im Schatten ihres Zeltes. Insgesamt rund elf Hektar Wiesenfläche werden von den Tieren pro Jahr gemäht. Die Schafbeweidung wurde 2019 als Teil eines EU-Projekts gestartet.

Vier Personen schieben gemeinsam ein rotes Fahrzeug mit der Aufschrift „Eskimo“ über unebenen Boden. Im Hintergrund sind Bäume und Gras zu sehen, daneben ein roter Anhänger.
Ist der Eiswagen in Not, müssen alle schieben.

Kilometer 19: Es stinkt nach verbranntem Plastik. Männer und Frauen zerren an dem kleinen Gefährt, das den Eisanhänger über die Insel kutschiert. "Wir halten alle auf, damit sie helfen", sagt ein Bub mit Schokospuren um den Mund. Er hatte sein Eis schon. Danach ist der Zug offenbar am Rande der Straße aufgesessen. Auch Maria und Andreas helfen. Sie sind aus dem Burgenland angereist, um die Donauinsel zu sehen. Per Rad fahren sie das Ufer ab, wie Günther aus Niederösterreich. "Das ist viel besser als der Neusiedlersee", findet Maria. Alle gemeinsam schaffen sie es aber am Ende auch nicht, dem in der sommerlichen Steppe gestrandeten Eisverkäufer zu helfen. Die Eisrettung wird gerufen. Bis die kommt, bleiben Brickerl, Twinni und Co. gut gekühlt im Norden der Insel.

Eine Person liegt nackt auf einem orangefarbenen Handtuch auf einem Holztisch in einer offenen Landschaft unter blauem Himmel. Ein Fahrrad liegt auf einem Weg links im Hintergrund. Die Umgebung ist trocken und grasbewachsen.
Am nördlichen und südöstlichen Ende der Donauinsel liegen die beiden FKK-Bereiche.

Kilometer 18: "Das ist mein Platz", sagt Mario, der im nördlichen FKK-Bereich der Insel ein Handtuch auf einen Tisch gelegt hat und sich obendrauf: "Ich lieg' hier jeden zweiten Tag von der Früh bis am Abend. Da kann man seine Gedanken schweifen lassen." Ob er gut mit Sonnencreme eingeschmiert ist? "Nein." Seit zehn Jahren kommt er hierher. "Man kennt sich dann schon und quatscht ein bisschen mit den anderen", erzählt er.

Ein Segelboot fährt auf einem ruhigen Gewässer, umgeben von grüner Vegetation und Bäumen. Im Vordergrund sind Schilf und Pflanzen zu sehen. Im Hintergrund erstrecken sich eine hügelige Landschaft und ein entferner Turm.
Das Segelzentrum Wien befindet sich an der Neuen Donau gegenüber der Donauinsel. Die Segelnden haben weit weniger mit den Wasserpflanzen zu kämpfen als die Schwimmerinnen und Taucher.

Kilometer 17: Ein Mann sitzt bis zur Hüfte in der Donau und wäscht seine Taucherbrille, an den Füßen baumeln die Flossen. Am Grund sind viele Pflanzen, sagt er. "Das ist unangenehm beim Schwimmen." Ihn stört es nicht. Beim Streckentauchen sehe er eh, was sich im Wasser befinde: Steine, Pflanzen, verschiedene Fische – die würden sich vor allem da tummeln, wo die Pflanzen hoch sind. "Dabei werden die Pflanzen ja auch geschnitten", sagt er. Seit 2022 sind von Mai bis September auch auf der Neuen Donau die Mähboote der MA 45 im Einsatz.

Vier Personen stehen mit ihren Fahrrädern auf einem asphaltierten Weg in einer sommerlichen Landschaft. Im Hintergrund sind Bäume, ein See und ein Schild mit einem Fahrrad-Symbol zu sehen. Die Gruppe trägt sportliche Kleidung und Fahrradhelme.
Gestrandet in Wien: Eine französische Reisegruppe wollte von Passau mit dem Schiff nach Budapest – in Wien war wegen des Niederwassers der Donau allerdings Schluss.

Kilometer 16: Jean-Marc ist in Wien mit seiner Frau und ihren Freunden gestrandet. In Passau haben die vier Französinnen und Franzosen ein Schiff bestiegen. Das Ziel: Budapest. Doch die Donau führt Niederwasser. Kreuzfahrtschiffe können nicht mehr weiterfahren. Und auch die Güterschifffahrt ist in diesen Tagen laut Verkehrsministerium weitgehend zum Erliegen gekommen. Für Jean-Marc bedeutet das: Wien-Urlaub. Mit dem Bus haben sie einen Ausflug nach Bratislava gemacht. Sonst sind sie auf ihren Rädern unterwegs.

Zwei große Schiffe liegen auf dem Wasser eines breiten Flusses vor Anker. Im Hintergrund ist eine Brücke sowie ein hoher, moderner Turm erkennbar. Bäume und weitere Gebäude säumen die Umgebung unter klarem, blauem Himmel.
Zwei Schiffe wurden in den 1990er-Jahren zur schwimmenden Schule.

Kilometer 15: Die Türen der zwei aneinander gekoppelten Schiffe des Berta-von-Suttner-Gymnasiums sind verschlossen. Im September werden rund 900 Schülerinnen und Schüler aus den Ferien zurückkommen. Seit mehr als 30 Jahren ist die Donauinsel auch Schulstandort. Aufgrund der Schulraumnot im 21. Bezirk wurde der Plan eines Schulschiffs 1991 der Öffentlichkeit präsentiert. Heute ist das Gymnasium Unesco-Schule mit einem Schulversuch Kommunikation, Kooperation und Konfliktbearbeitung.

Zwei Männer spielen auf einem Padel-Tennisplatz, umgeben von einem Gitterzaun. Einer trägt ein schwarzes Outfit, der andere ein rotes Shirt und eine weiße Kappe. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gebäude zu sehen.
Padel, Beachvolley- oder Basketball: Auf Höhe der U6-Station können sich Sportbegeisterte austoben.

Kilometer 14: Die U6 donnert über die Donau in Richtung Floridsdorf. Hier, am Öffi-Anschluss, ist viel los. Die Badegäste sonnen sich auf den Plastikinseln oder machen es sich auf mitgebrachten Hängematten und Decken im Schatten gemütlich. In der Mitte der Insel erstrecken sich Sportplätze: In der prallen Sonne kann man beim Padel, Beachvolleyball oder Basketball schwitzen.

Ein rotes Fahrzeug mit einem Wassertank und einem ausfahrbaren Bewässerungsarm steht auf einer trockenen, unbefestigten Fläche neben neu angepflanzten Bäumen. Im Hintergrund sind Bäume, ein Fluss und ein Fernsehturm sichtbar.
Auch die Bäume müssen mal gegossen werden.

Kilometer 13: Das Gras ist trocken, die Sonne brennt herunter. Der Platz mit Sitzgelegenheiten ist dementsprechend leer. Die angesetzten Bäume sind noch zu jung, um ausreichend Schatten zu spenden. Ein Mini-LKW gießt die Bäume – einen nach dem anderen.

Ein Bild zeigt eine Uferpromenade mit einem großen roten Schriftzug „PIER22“. Im Hintergrund sind ein Wasserbecken, moderne Gebäude, ein gelber Kunstinstallationsbogen und ein Fernsehturm zu sehen. Im Vordergrund sitzt eine Person ohne Oberbekleidung auf einer Bank neben einem Fahrrad, während die Umgebung sonnig und klar ist.
Pier 22 statt Sunken City: 2026 wurden die Umbauarbeiten abgeschlossen.

Kilometer 12: Die Sunken City wich ab dem Jahr 2023 einem Neubauprojekt. Rund um den Leuchtturm bei der U1-Station Donauinsel gibt es nun Lokale, Liegeflächen, Sitzgelegenheiten und Badeplattformen. Auch ein Fitnesspark hat seinen Platz. "Das ist doch teuer für die", sagt ein Bursch zu seinem Freund, während er sich am gratis Sonnencreme-Automaten bedient und von oben bis unten einschmiert. Anders sieht das Timon: "Wie viel sich die Stadt da an Spitalkosten spart", sagt der Grazer, der vor kurzem nach Wien gezogen ist. "Eine Chemotherapie ist ja viel teurer als ein bisschen Sonnencreme." Anna pflichtet ihm bei und steckt ihre Hand ebenfalls in den Automaten.

Zwei Rettungssanitäter in roten Shirts und gelb-roten Hosen sitzen vor einer blauen Erste-Hilfe-Station auf Klappstühlen und essen. Hinter ihnen ist die geöffnete Station mit einem Behandlungsbett sichtbar.
Schiefer, Insektenstiche und Schürfwunden: Gegenüber des Wasserspielplatzes kümmern sich die Sanitäter des Samaritabunds um große und kleine Verletzungen.

Kilometer 11: Der Wasserspielplatz ist voll: Kinder planschen in den bacherlwarmen Seen oder balancieren über Steine, während daneben Miniwasserfälle rauschen. Drei Kinder stehen auf einem Holzfloß und ziehen es an einem Seil über den Teich, ein riesiger Fisch spuckt Wasser auf sie. "Da passieren die meisten Unfälle", erzählen Victor und Sven. Kinder würden sich am Ende des Seils die Finger einquetschen. Schürfwunden, Schiefer und Insektenstiche machen den Großteil des täglichen Geschäfts der beiden Sanitäter aus, die gegenüber des Spielplatzes stationiert sind. Desinfizieren, Pflaster drauf, fertig. Das reicht meistens. Zu diesen Hilfeleistungen kommen Einsatzfahrten, schließlich sind die beiden für die ganze Donauinsel zuständig. Gerade bei der großen Hitze würden die Menschen vergessen, regelmäßig zu trinken oder eine Pause zu machen. Radunfälle gehören ebenso dazu. Wenn die beiden kurz vor 19 Uhr ihren Posten verlassen, seien nur noch wenige Familien da. "Dann kommen die Jüngeren", sagt Sven: "Es gibt hier nix, was man nicht sieht."

Ein älterer Mann mit Brille und Baseballkappe sitzt im Freien und spielt auf einer Akustikgitarre. Im Hintergrund ist eine trockene Wiese und Wald zu sehen. Neben ihm liegt eine geöffnete Gitarrentasche.
Karl kommt zum Üben auf die Donauinsel.

Kilometer 10: Der Grillplatz ist gesperrt. Wie so oft im Sommer gilt wegen der mit der Dürre einhergehenden Trockenheit Grillverbot. Die sechs Grillplätze entlang der Insel stehen leer. Wenige Meter weiter sitzt Karl auf einem Bankerl und spielt Gitarre.

Der Text zu Seemann, deine Heimat ist das Meer aus dem Jahr 1960 von Lolita sitzt. "Ich bin hier oder an der Alten Donau zum Üben", erzählt er. "Die Noten hab' ich im Kopf." Er wohne im dicht verbauten Stadtgebiet. Im Sommer, wenn alle die Fenster offen hätten, müsse man Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, findet er und stimmt das nächste Lied an.

Eine Person fährt Wasserski auf einem See, gezogen von einem Seil eines Wasserskilifts. Im Hintergrund sind weitere Gebäude, Bäume und eine zweite Wasserskiläuferin zu sehen.
Beim Wakeboardlift wird es sportlich.

Kilometer 9: Aus dem Wasser ragen weiße Schanzen und Rampen. Ein Wakeboarder fährt sie an, springt und landet im Wasser. Der Haltegriff baumelt in der Luft und dreht seine Runden ohne Fahrer zu Ende. Nahe der U2-Station Donaustadtbrücke kommen Wassersportlerinnen und Wassersportler auf ihre Kosten: Hier zieht ein Lift Wasserskifahrerinnen und Wakeboarder über die Neue Donau.

Ein Mann sitzt entspannt auf einem Angelstuhl mit Angelruten vor sich. Im Hintergrund ist eine Wand mit Graffiti und eine weitere Person in Badebekleidung zu sehen. Im Vordergrund befinden sich grüne Pflanzen.
Geangelt wird nur mit Fischerkarte.

Kilometer 8: "Ich fische nur auf Karpfen", sagt Markus. Er holt sein Handy aus der Tasche. Auf den Fotos posiert er mit den riesigen Fischen. "Circa 20 Kilo hatte der." Einmal pro Woche kommt er auf die Donauinsel. Hier darf nur mit Berechtigung gefischt werden. Zwölf Euro kostet eine Fischerkarte pro Jahr. Dazu kommen Gebühren von rund 30 Euro. Zwei Angeln ragen vor seinem tarnfarbenen Zelt ins Wasser. 70 bis 80 Meter lege er die Schnüre in den Fluss. Seit Markus vier Jahre alt war, fischt er – in den vergangenen 14 Jahren auf der Donauinsel. Die Plätze wechseln. Und was, wenn ein Karpfen beißt? Zuerst kommt der Fang in ein Wasserbett, dann wird er untersucht und die Stelle, wo der Haken drin war, mit einem Spray verarztet. Schnell ein Foto geknipst und zurück ins Wasser.

Ein Windrad mit rot-weißen Markierungen ragt über dichten grünen Bäumen in einem klaren blauen Himmel hervor.
Wiens erstes Windrad wurde auf der Donauinsel errichtet.

Kilometer 7: Wien hat neun Windräder. Eines ragt hinter den Bäumen am südlichen Teil der Donauinsel hervor. 1997 wurde das erste Windrad Wiens hier aufgestellt. Laut Wien Energie zählt es heute mit einer Leistung von 225 Kilowatt zu den kleinsten Windkraftanlagen Österreichs – es erzeugt Strom für 100 Haushalte.

Ein Schwan mit ausgebreiteten Flügeln steht am Ufer eines Flusses. Im Hintergrund sind eine grüne Uferlandschaft, Bäume und ein Schornstein zu sehen. Der Himmel ist klar und blau.
Schwäne haben die Donauinsel besiedelt.

Kilometer 6: Der Schwan posiert für die Kamera vor dem Kraftwerk Donaustadt. Je weiter man sich von der Hektik zwischen den U-Bahnstationen entfernt, desto mehr Vögel tummeln sich an den Ufern. Die Donauinsel und ihre Gewässer beherbergen, zählt man die vielen unterschiedlichen Insekten dazu, tausende Tierarten: von Rehen und Wildschweinen über Bienen und diverse Schmetterlinge, Frösche bis hin zu Enten.

Zwei Personen rudern in einem schmalen weißen Boot über einen Fluss. Im Hintergrund sind eine grasbewachsene Uferböschung, Bäume und Menschen zu sehen, die am Ufer entspannen oder im Wasser sind. Ein Rettungsring-Schild ist sichtbar.
Rudern, segeln, Kanu fahren: Alles geht.

Kilometer 5: Zwölf Vereine listet der Wiener Ruderverband an der Donau auf. Zwei Ruderer ziehen auch durch die südliche Neue Donau ihre Längen – vorbei an der südlichen FKK-Zone der Insel.

Eine bunte schwimmende Brücke mit gelben Bögen und Rampen führt über ein ruhiges Gewässer. Im Hintergrund sind Bäume und eine offene Landschaft bei klarem, sonnigem Wetter zu sehen.
Über zwei Pontonbrücken – also schwimmende Stege – kommen Radfahrerinnen und Fußgänger auf die Donauinsel.

Kilometer 4: Elf Brücken führen über beide Stromarme und verbinden die Stadt miteinander. Dazu kommen neun Verbindungen, über die man die Donauinsel erreichen kann – zwei davon sind Pontonbrücken. Die Walulisobrücke ist eine davon. In der Wintersaison und bei Hochwasser werden die Schwimmkörper in Fließrichtung gedreht, wodurch die Brücke nicht benutzbar ist.

Ein kleines Holzhäuschen mit der Aufschrift „Rad und Wanderschenke“. Es befinden sich Holzbänke und -tische im Außenbereich. Zwei Fahrräder stehen rechts. Ein Weg führt in Richtung eines Sees im Hintergrund, umgeben von grünen Bäumen und sonniger Landschaft.
Bei der Rad- und Wanderschenke kann man sich mit Blick auf den Praterspitz erfrischen.

Kilometer 3: In der Rad- und Wanderschenke gilt Selbstbedienung. Im Schatten der Bäume kühlen sich einige Besucher mit Blick auf den Praterspitz ab. Dort mündet der 17,3 Kilometer lange Donaukanal wieder in den Hauptfluss.

Industrieanlage mit mehreren großen silbernen Tanks in einer grünen Umgebung, die an einen Fluss grenzt. Im Vordergrund eine asphaltierte Fahrradstraße mit einer Person auf einem Fahrrad. Klarer blauer Himmel im Hintergrund.
Der Blick in Richtung Lobau ist von Industrie geprägt.

Kilometer 2: Das Wehr 2 ist die dritte und südlichste Wasserstandsregulierung der Neuen Donau. Einzelne Radlerinnen und Radler zischen die Straße entlang. Kurz vor dem Ende sind nur noch vereinzelt Menschen zu Fuß unterwegs.

Eine Frau steht mit ihrem Fahrrad auf einem asphaltierten Weg entlang eines Flusses. Rechts ist eine steinige Uferbefestigung und links dichtes Grün. Der Himmel ist blau und wolkenlos.
Die letzten Meter auf der Insel.

Kilometer 1: Die letzten Meter vor dem Südende sind von schwarz-gelben Pollern gesäumt. Am Himmel sieht man die Flieger auf- und absteigen. Nur 5,5 Kilometer Luftlinie entfernt ist der Flughafen Wien gelegen. Das Ende markiert der Signalturm des "Hafen Wien Lobau". Die Neue Donau und der Hauptstrom werden wieder zu einem Fluss. (Oona Kroisleitner, 23.8.2026)

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