Die Stimmen zum Union-Remis: „Das ganze Team macht mit, von vorne bis hinten“

Vor dem Spiel hätten wohl nur die kühnsten Optimisten damit gerechnet, dass der 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund punkten könne. Die Eisernen verdienten sich beim 0:0 letztlich dank einer leidenschaftl...

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Die Stimmen zum Union-Remis: „Das ganze Team macht mit, von vorne bis hinten“

Vor dem Spiel hätten wohl nur die kühnsten Optimisten damit gerechnet, dass der 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund punkten könne. Die Eisernen verdienten sich beim 0:0 letztlich dank einer leidenschaftlichen Defensiv-Leistung einen Zähler. Hinterher sprachen Felix Uduokhai in der Mixed Zone und die Trainer beider Mannschaften aus der Pressekonferenz.

Felix Uduokhai: Wir verteidigen inzwischen besser im Verbund. Das ganze Team macht mit, von vorne bis hinten. Die Abstände halten wir ein und laufen konsequent an. Ich freue mich riesig, dass wir heute wieder zu Null gespielt haben, darauf müssen wir aufbauen und das müssen wir auch in die nächsten Spiele mitnehmen. Es war gut, dass wir den Dortmunder Verteidigern nicht so häufig einen freien Fuß gegeben haben, dass die hinter unsere Kette spielen konnten. Vorne hatten heute wir auch unsere Momente, zwei-, dreimal, wo wir über außen durchkommen und es anschließend gefährlich wird. Heute lag unser Fokus aber vor allem darauf, dass wir kompakt stehen und geschlossen verteidigen.

Niko Kovac (auf der Pressekonferenz): Es war das erwartet schwere Spiel. Vor dem Spiel haben wir gesagt, dass wir eine ganz andere Leidenschaft an den Tag legen müssen, als noch vor drei Tagen (bei der Champions-League-Niederlage gegen Bodø/Glimt; Anm. d. Red.). Das hat die Mannschaft auch gemacht. Ich denke, dass wir dem Gegner in diesem Bereich absolut ebenbürtig waren. Wir haben das Spiel kontrolliert und vermehrt in der gegnerischen Hälfte gehabt, haben aber im letzten Drittel zu wenig Zählbares kreieren können. Union hat richtig gut verteidigt, aber wir haben die notwendige Schnelligkeit und Präzision in der Box auch vermissen lassen. Mit unseren Ansprüchen ist der Punkt zu wenig.

Mauro Lustrinelli (auf der Pressekonferenz): Wir wussten, dass Borussia Dortmund nach der Niederlage am Mittwoch gegen uns unbedingt eine Reaktion zeigen will. Man hat in der ersten Viertelstunde gesehen, dass sie mit der richtigen Mentalität hier angetreten sind. Unsere Leistung hat für mich deshalb einen noch höheren Stellenwert. Defensiv waren wir sehr solidarisch und gut organisiert. Leider haben wir nach Balleroberungen nicht richtig unsere Räume gefunden. Nach dem letzten Spiel gegen Elversberg war es für mich sehr wichtig, heute eine Kontinuität in der Leistung zu haben. In einigen Bereichen hatten wir diese Kontinuität und deshalb ist es für mich ein kleiner Schritt nach vorne.