Mega Event in Münster: Die Toten Hosen bringen Münster zum Beben

Wann, wenn nicht an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit? Die Toten Hosen spielen das letzte Konzert ihrer Bandgeschichte - zumindest in Münster. 25.000 Fans wollen ihre Helden noch einmal sehen. A...

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Mega Event in Münster: Die Toten Hosen bringen Münster zum Beben

Wann, wenn nicht an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit? Die Toten Hosen spielen das letzte Konzert ihrer Bandgeschichte - zumindest in Münster. 25.000 Fans wollen ihre Helden noch einmal sehen.

Angekündigt wurden sie von der Liverpooler Fußball-Hymne "You'll never walk alone" - der FC Liverpool ist Campinos große Leidenschaft. Die Toten Hosen starten ihren Abschied in Münster mit einem Song, der das Empfinden der Fans nicht besser beschreiben könnte: "Alles steht unter Strom, vom ersten bis zum letzten Ton".

Fans jeden Alters sind extra für die Hosen nach Münster gereist

Für manch einen der Konzertbesucher sind die Toten Hosen eigentlich nicht mehr als ein Packen CDs im Wohnzimmerregal der Eltern. Münsteraner Studierende im Jahr 2026 sind zwar vielleicht nicht immer textsicher, aber neugierig, die Band so kurz vor Schluss mal live zu sehen. Dass die Hosen seit mehr als 40 Jahren Kult sind, ist auch Zwanzigjährigen klar.

Und die Älteren? Die erinnern sich an legendäre Auftritte in deutlich kleinerem Kreis. Im Odeon oder im alten Jovel in Münster. 

Miriam aus Spelle hatte ihr erstes Konzerterlebnis mit den Punkern zum Beispiel schon vor 35 Jahren. Ein Trüppchen Männer aus Hoetmar kann das noch toppen und war schon 1989 auf einem Hosen-Konzert. Damals haben sie den Geburtstag eines Kumpels gefeiert. Heute sind die Hosen selbst Anlass genug, sich den Abschiedsauftritt der Band nicht entgehen zu lassen.

Megastimmung schon bei Vorbands auf dem Münsteraner Konzertgelände

Große Vorfreude bei den Fans

Ihre große Tote-Hosen-Abschiedsparty hat aber schon viel früher begonnen. Lange bevor die Toten Hosen überhaupt die Bühne betreten haben, strömen die ersten Fans bereits auf das Festivalgelände.

Viele haben schon mit einem Bierchen in der Hand vor den Absperrgittern gewartet, als sie gegen kurz nach 15 Uhr endlich Richtung Bühne ziehen durften. Die Stimmung: entspannt, aber mit Mega-Vorfreude im Gepäck.