Die Verräter: „Warum immer du?“ – eine Loyale bestimmt gleich die Marschrichtung
Folge 1 von der RTL-Show „Die Verräter“ ging gleich in die Vollen. Ein „Verräter“ hätte sich beinahe folgenschwer verplappert, jedoch blieb es am Ende harmlos für ihn. Grund dafür: eine Wortführerin in der Gruppe.
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Die Verräter „Warum immer du?“ – eine Loyale bestimmt gleich die Marschrichtung
Folge 1 von der RTL-Show „Die Verräter“ ging gleich in die Vollen. Ein „Verräter“ hätte sich beinahe folgenschwer verplappert, jedoch blieb es am Ende harmlos für ihn. Grund dafür: eine Wortführerin in der Gruppe.
17.08.2026 , 20:05 Uhr
Vor allem Nina Meise (l bei der Premiere der 4. Staffel von „Die Verräter“ mit Sonja Zietlow m und Julia Meise r) war nicht zu stoppen und nahm Ania Niedeck gleich ins Visier.
Foto: RTL/Folge 04_001
Ein einzelner Satz hätte fast für ein Novum gesorgt. Noch nie wurde ein Verräter bereits in der ersten Folge enttarnt und Max Kruse ist seinem Schicksal nur ganz knapp von der Schippe gesprungen.
Als eine der Meise-Zwillinge in lockerer Runde scherzt, sie würde ihre Schwester töten, falls diese eine Verräterin wäre, schaltet sich Max Kruse ein: „Darüber haben wir auch nachgedacht.“ Drei Sekunden Unachtsamkeit, ein Satz zu viel – und die loyale Ania Niedeck horcht auf. Die Moderatorin und TV-Persönlichkeit ist in diesem Moment die Einzige, die versteht, was gerade passiert ist. Und das Wissen wird ihr am Schluss zum Verhängnis.
Max Kruse patzt – Verräter enttarnt sich selbst
Es ist eines dieser Geschenke, das man als Loyaler vielleicht nur nur einmal bekommt. „Darüber haben wir auch nachgedacht.“, und schon hat sich Max Kruse selbst als Verräter entlarvt.
Ania Niedeck hört es. Sie versteht sofort, was dieser Satz bedeutet. Das „Wir“ – das gibt es in diesem Kontext nur unter Verrätern. Sie teilt ihre Beobachtung mit Joelina Drews, Philipp Fleiter und Hardy Krüger Jr. – allesamt wie sie Loyale. Doch statt Verbündete zu gewinnen, malt sie sich selbst ein Zielkreuz auf den Rücken.
Ania entscheidet über Leben und Tod
Ania hatte sich am Anfang der Folge schon bei einigen Teilnehmern unbeliebt gemacht. Ein roter Buzzer wartete auf die Gruppe garniert mit einem Countdown. Die „Alles was zählt“-Darstellerin schaltete sofort und drückte den Buzzer.
In Folge erschien Sonja Zietlow und gab nach einer kurzen Begrüßung die frohe Kunde: Ania wird für ihren Mut belohnt und bekommt für die Nacht einen Schutzschild. Der Haken: Sie muss fünf Namen aufschreiben, die eventuell den Tod finden können. Ihre Wahl fällt auf Alexa Maria Surholt, Cathy Hummels, Urs Meier, Julia Meise und Nina Meise. Vor allem Letztere nimmt dies persönlich und kann nicht verstehen, warum sie auf der Liste steht. Anias Erklärung: „Das waren die Namen, die ich mir merken konnte, tut mir leid.“
Mit ihrer Entscheidung hat sich die Schauspielerin keine Freunde gemacht und immer wieder kommt es zu Sticheleien. Als Ania beim ominösen Anruf wieder die Geduld verliert und nach vorne Preschen will, herrscht Nina Meise sie an: „Warum schon wieder du? Immer du als erstes!“
Verräter gegen Loyale: Die Maschinerie läuft an – fast alle gegen Ania
Was im Konklave folgt, ist kein Zufall, sondern koordiniertes Gruppendenken, befeuert von Misstrauen und – ob bewusst oder nicht – von Max Kruses ruhiger Hand im Hintergrund. Die Stimmung gegenüber Ania ist gereizt.
Am runden Tisch übernimmt zunächst Joelina Drews das Wort und lenkt den Fokus auf Gabriel Kelly. Ann-Kathrin Bendixen stimmt zu. Cathy Hummels nimmt Kelly in Schutz. Die Gruppe dreht sich im Kreis – bis das Gespräch kippt und plötzlich alle auf Ania zeigen.
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„Die Verräter“ – Szenen und Momente aus Folge 1
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Foto: RTL/Folge 04_001
Gabriel Kelly votiert gegen sie: zu viel geredet. Peyman schließt sich an: zu nervös. Joelina ebenso. Urs Meier, der selbst beobachtet, dass „viele relativ viel reden“ – was eigentlich ein Hinweis auf Verräter wäre – wählt am Ende trotzdem Ania. Sogar Papis Lovejoy und Julia Meise. Sieben Stimmen insgesamt. Interessanterweise wählt Nina Meise Max Kruse – hat aber Ania durchgestrichen auf der Tafel stehen. Sie hält noch einmal eine Standpauke: „Ich bin dir leider auf den Leim gegangen. Ich hab jetzt dummerweise Max aufgeschrieben, aber du bist eine Verräterin.“
Max Kruse pokert alles weg
Und Max? Als Ania ihn am Tisch direkt auf seinen Versprecher anspricht, zuckt er nicht. Er weicht aus, spricht von einer „anderen Situation“, dreht die Erzählung. Kein Zittern, kein Rechtfertigen – einfach kaltblütiges Umdefinieren.
Ob Max Kruse in Folge 2 eine ruhige Zeit haben wird, ist aber ungewiss. Dank Ralph Morgenstern, der den „Loyalen“ unfreiwillig hilft. Er bringt Peyman ins Spiel, streut neuen Zweifel, hält die Diskussion in Bewegung. Nur: Beim Abschluss-Voting nennt er aus Versehen noch einmal den Namen Max statt Peyman – ein zweiter Versprecher in einer Folge, der zweite Hinweis, den die Gruppe ignoriert.
Ania Niedeck: „Ich bin eine starke Persönlichkeit. Und daher ein leichtes Opfer“
Anias Abschlusssatz trifft. Wer zu früh zu viel weiß, wird zur Bedrohung – nicht für die Verräter, sondern für eine Gruppe, die Kontrolle und Deutungshoheit braucht. Die Loyalen haben in Folge 1 eine der ihren geopfert. Max Kruse hat seinen ersten großen Test bestanden, ohne ins Schwitzen zu geraten.
Unmittelbar nach dem Streaming-Release der Folge, gab es auf dem Instagram-Kanal von „Die Verräter“ die ersten Worte nach der Verbannung: „Ich glaube, ich habe ein gutes Spiel gemacht. Ich glaube, ich bin kein guter Charakter für so ein Spiel, ich bin zu auffällig.“ Wichtig war er ihr „authentisch“ zu sein, sie könne sich nicht gut verstellen.
Viele Ihrer Kollegen kommentieren mit freundlichen Worten:
- Urs Meier (Loyaler): „Querida Ania, Du hast einen wunderbaren Charakter und wärest eine geniale Loyale gewesen.“
- Philipp Fleiter (Loyaler): „Ich vermiss dich immer noch.“
- Ralph Morgenstern (Verräter): „Liebe Grüße!!!“
- Marijke Amado (Verräterin): „Liebe Grüße aus den Niederlanden.“
Viele Fans bestürzt das frühe Aus ebenso:
- „So schade, dass sie so schnell verbannt wurde. Sie hatte einfach den richtigen Riecher und war mit eine der Besten.“
- „Für mich war es die falsche Wahl. Fand Ania hat klasse gespielt. Ich hätte lieber jemand gehen gesehen, der das Spiel nicht versteht und Dinge persönlich nimmt...“
- „Hatte mich sehr auf Anja gefreut. Sie hatte das Spiel verstanden und wurde leider von Mitspielerinnen verbannt, die es nicht verstanden und persönlich genommen haben.“
Folge 2 von „Die Verräter“ wird am 18. August um 20.15 auf RTL gezeigt. Auf RTL+ ist die Sendung bereits zum Streamen verfügbar.
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