Gipfel der Höflichkeiten: Trump empfängt Xi Jinping

Trump empfängt Kommunisten XI Jinping "Eine wirklich großartige Freundschaft"Von reutersAktualisiert am 25.09.2026 - 00:07 UhrLesedauer: 3 Min.Viel gegenseitiges Lob, bislang keine konkreten Ergebnisse: Beim Tr...

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Gipfel der Höflichkeiten: Trump empfängt Xi Jinping

Trump empfängt Kommunisten XI Jinping

"Eine wirklich großartige Freundschaft"

Von reuters

Aktualisiert am 25.09.2026 - 00:07 UhrLesedauer: 3 Min.

Viel gegenseitiges Lob, bislang keine konkreten Ergebnisse: Beim Treffen von Xi Jinping und Donald Trump ging es eher um Höflichkeiten.

US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Donnerstag zu einem prunkvollen Staatsbesuch im Weißen Haus empfangen.

Trump lobte seine "wirklich großartige Freundschaft" mit Xi und erklärte, seit seiner Reise nach China im Mai seien Fortschritte beim Handel erzielt worden. Xi betonte, der Wettbewerb zwischen den USA und China solle "gesund" sein. Er hoffe zudem, dass chinesische Unternehmen in den USA fair behandelt würden. "Die Thukydides-Falle kann überwunden werden", sagte Xi mit Blick auf die Theorie, wonach die Rivalität zwischen einer aufstrebenden und einer etablierten Macht in einen offenen Konflikt münden kann. Er forderte zudem einen regelmäßigen Dialog der Streitkräfte zur Krisenprävention.

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Xi lädt 100.000 US-Studenten ein

Als Zeichen des guten Willens kündigte Xi an, dass in wenigen Tagen zwei Pandas in den Zoo von Atlanta einziehen würden. Zudem wolle China in den kommenden fünf Jahren 100.000 junge US-Bürger zu Austausch- und Studienbesuchen einladen. Beide Länder müssten friedlich koexistieren und der Wettbewerb solle positiv und mit Grenzen geführt werden,

Das wohl schwierigste Thema, Taiwan, kam bei dem bilateralen Treffen kurz zur Sprache. Xi habe die USA gedrängt, sich einer "Unabhängigkeit Taiwans" zu widersetzen, meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua kurz nach Abschluss der Gespräche. Das Weiße Haus veröffentlichte zunächst keine eigene Erklärung zu der Unterredung. Es war erwartet worden, dass Xi Trump drängen würde, Waffenverkäufe an Taiwan zu stoppen.

Nach seinem Besuch in China im Mai hatte Trump erklärt, er halte ein Waffenpaket für Taiwan im Wert von rund 14 Milliarden Dollar zurück und bezeichnete dies als "sehr guten Verhandlungs-Chip". China beansprucht die demokratisch regierte Insel, die auf die militärische Stärke der USA angewiesen ist, als eigenes Territorium. Die USA haben es traditionell vermieden, offiziell Stellung zur Unabhängigkeit der Insel zu beziehen.

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