Donald Trump: Werde Straße von Hormus „bald“ zum US-Territorium erklären
Wichtige UpdatesStraße von Hormus: Angriff auf zwei Schiffe aus den EmiratenVance: Niedriger Ölpreis ist derzeit wichtigstes Ziel im Iran-KriegIran an Trump: "Die Straße von Hormus bleibt blockiert"US-Helikopte...
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Wichtige Updates
Straße von Hormus: Angriff auf zwei Schiffe aus den Emiraten
Vance: Niedriger Ölpreis ist derzeit wichtigstes Ziel im Iran-Krieg
Iran an Trump: "Die Straße von Hormus bleibt blockiert"
US-Helikopter beschießt Tanker in Golf von Oman
Maria Kurth
Trump: Werde Straße von Hormus „bald“ zum US-Territorium erklären
US-Präsident Donald Trump will die Straße von Hormus nach eigenen Angaben „bald“ zu einem Territorium der Vereinigten Staaten erklären. „Nachdem wir den Iran besiegt haben (...), werde ich die Straße von Hormus schon bald zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären“, sagte er am Freitag mit einem Schmunzeln bei einer politischen Veranstaltung an einer Polizeiakademie im Bundesstaat New York. Trump hatte zuletzt mehrfach erklärt, dass die USA die für den Welthandel äußerst wichtige Meerenge kontrollieren; der Iran wiederum gibt an, einen Großteil der Wasserstraße unter seine Kontrolle gebracht zu haben.
Jonas Stein

Ölpreise legen wieder leicht zu
Die Ölpreise steigen nach einem kräftigen Rückgang wieder leicht. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober kostete am Morgen 87,38 US-Dollar und damit 0,36 Prozent mehr als am Donnerstag. Seit Montag hat sich Rohöl aus der Nordsee der Sorte Brent damit um rund drei Dollar verteuert, nachdem weiter kein Ende des Iran-Kriegs in Sicht ist.
Kurz vor dem Ende einer 60-tägigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage in der faktisch blockierten Straße von Hormus angespannt. In der Nacht wurden in der Meerenge zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc angegriffen. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben. Die Waffenruhe läuft an diesem Samstag aus.
Vivien Valentiner

Straße von Hormus: Angriff auf zwei Schiffe aus den Emiraten
Kurz vor dem Verstreichen einer 60-tägigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage in der faktisch blockierten Straße von Hormus weiter angespannt. In der Nacht wurden in der Meerenge zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc angegriffen. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben. Die Waffenruhe läuft an diesem Samstag aus.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilten den Angriff, für den sie den Iran verantwortlich machen, aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, dass der Angriff einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats darstelle, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt.
Derartige Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus seien „Piraterieakte“ der Iranischen Revolutionsgarden und stellten eine direkte Bedrohung für die Stabilität der Region, ihrer Bevölkerung und der globalen Energiesicherheit dar, teilte das Ministerium weiter mit. Der Iran müsse „diese unprovozierten Angriffe“ einstellen und eine vollständige Wiedereröffnung der Meerenge gewährleisten.
Vivien Valentiner

USA drohen Iran mit wirtschaftlicher Isolation, „wie sie die Welt noch nicht gesehen hat“
Die USA haben dem Iran mit einer umfassenden wirtschaftlichen Isolation gedroht. Es werde sich um Maßnahmen handeln, „wie sie die Welt noch nicht gesehen hat“, kündigte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag an. Die USA würden ihren genauen Plan in der kommenden Woche präsentieren.
„Es wird eine Kombination aus wirtschaftlicher Isolation sein, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat“, sagte Bessent dem konservativen Fernsehsender Newsmax. Dabei würden die USA „verhindern, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder aus ihnen herausgelangt“. Zudem solle der finanzielle Druck auf Teheran erhöht werden. „Achten Sie auf weitere Ankündigungen in der kommenden Woche“, sagte Bessent.
US-Vizepräsident JD Vance hatte kurz zuvor einen niedrigen Ölpreis als derzeit wichtigstes Ziel seines Landes im Iran-Krieg bezeichnet.
Oskar Schulz
Vance: Niedriger Ölpreis ist derzeit wichtigstes Ziel im Iran-Krieg
US-Vizepräsident JD Vance hat einen niedrigen Ölpreis als derzeit wichtigstes Ziel seines Landes im Iran-Krieg bezeichnet. Das zweitwichtigste Ziel sei es, dass der Iran nie in den Besitz von Atomwaffen gelange, sagte Vance am Donnerstag dem Fernsehsender Fox News. Bisher hatte Präsident Donald Trump immer erklärt, der Grund für den Beginn des Krieges sei die Verhinderung von Atomwaffen in den Händen Teherans.
„Ich weiß, dass der Ölpreis heute gefallen ist und weit unter den Höchstständen aus der Anfangsphase des Konflikts liegt“, sagte Vance. „Das ist das oberste Ziel: Öl und Gas für die US-Bürger im ganzen Land günstig zu halten.“ Weiter sagte der Vizepräsident: „Und das zweite Ziel ist es natürlich, sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.“ Vance zeigte sich überzeugt, „dass wir dabei sind, beide Ziele zu erreichen“.
Oskar Schulz
Zwei Schiffe der Emirate in Straße von Hormus angegriffen
Zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc sind in der Straße von Hormus angegriffen worden. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilten den Angriff, für den sie den Iran verantwortlich machen, aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, dass der Angriff einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats darstelle, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt.
Derartige Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus seien «Piraterieakte» der Iranischen Revolutionsgarden und stellten eine direkte Bedrohung für die Stabilität der Region, ihrer Bevölkerung und der globalen Energiesicherheit dar, teilte das Ministerium weiter mit. Der Iran müsse «diese unprovozierten Angriffe» einstellen und eine vollständige Wiedereröffnung der Meerenge gewährleisten.
Michelle Kox
Iran fordert nach Ölverschmutzung in Straße von Hormus Entschädigung
Der Iran fordert nach einer Ölverschmutzung in der Straße von Hormus Entschädigungszahlungen. Das Öl erreichte die iranische Insel Keschm und stammt nach Einschätzung der Plattform TankerTrackers vermutlich vom Frachter „Minoan Pioneer“, der Anfang August vor Oman von einem unbekannten Geschoss getroffen worden war. Auf Keschm waren rund 32.000 Quadratmeter Küste und 90.000 Quadratmeter Meeresfläche betroffen, die Verschmutzung wurde weitgehend beseitigt.
Teheran macht alle Profiteure der Schifffahrt durch die Straße von Hormus für Umweltschäden mitverantwortlich. Seit Beginn des Iran-Kriegs kontrolliert der Iran die wichtige Meerenge weitgehend und will künftig Gebühren von passierenden Schiffen erheben, unter anderem zur Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen. Die USA und mehrere Golfstaaten lehnen die Gebühren ab.
Louisa Thönig

Iran widerspricht Trump: Teheran beansprucht Kontrolle über Straße von Hormus
Ein ranghoher iranischer Vertreter hat bekräftigt, dass die Kontrolle über die Straße von Hormus in Teheran liege. „Die Straße von Hormus steht unter der Verwaltung und Kontrolle der Islamischen Republik und unser Land setzt seinen Weg in voller Sicherheit fort“, zitierte das iranische Staatsfernsehen am Donnerstag den Chef der paramilitärischen Bassidsch-Milizen, Hossein Taeb.
US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch erklärt, die USA hätten die „vollständige Kontrolle“ über die Meerenge und würden diese „behalten“.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte derweil im Onlinedienst X, Washington täusche sich in Bezug auf die Straße von Hormus. „Die USA haben schon lange aufgrund nachrichtendienstlichen Versagens falsch kalkuliert“, erklärte er und führte als Beispiel den von den USA und Israel am 28. Februar begonnenen Krieg gegen den Iran an. Nun unterlaufe Washington „eine noch größere Fehlkalkulation in Bezug auf die Straße von Hormus“.
Der iranische Abgeordnete Behnam Saeedi sagte derweil im iranischen Staatsfernsehen, die Meerenge sei für israelische und US-Schiffe geschlossen. Diese könnten die Straße von Hormus „unter keinen Umständen“ passieren, „weder im Krieg noch in Friedenszeiten“. Auch US-Marineschiffe würden an der Durchfahrt gehindert werden.
Louisa Thönig

Geplante Gebühr für Straße von Hormus: Iran verweist auf Umweltschäden
Der Iran verweist bei seinem Plan, für die Durchfahrt der Straße von Hormus künftig eine Gebühr zu kassieren, auf die von passierenden Schiffen verursachten Umweltschäden. Die massive und über Jahrzehnte entstandene Verschmutzung des Persischen Golfs und des Golfs von Oman hätten im Iran Schäden in Höhe von Billionen Dollar verursacht, behauptete der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, auf der Plattform X.
Die Parteien, die vom Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus profitierten, hätten eine rechtliche und moralische Verpflichtung, zur Behebung der Umweltschäden beizutragen, schrieb er weiter. Die Verbesserung der Umweltbedingungen müsse wesentlich für jede künftige Verwaltung der wichtigen Wasserstraße sein. Welche Umweltschutzmaßnahmen ihm vorschwebten, erläuterte der Sprecher allerdings nicht.
Baghai wies als Beispiel auf eine jüngste Ölverschmutzung entlang der Küste der in der Meerenge liegenden iranischen Insel Qeschm hin. Vorläufigen Erkenntnissen zufolge sei ein ausländischer Frachter dafür verantwortlich. Genauere Angaben machte er dazu nicht.
Oskar Schulz
Iran an Trump: "Die Straße von Hormus bleibt blockiert"
Der Iran hat Äußerungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Straße von Hormus hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. "Die Straße von Hormus bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen des Irans akzeptiert werden."
Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge."Sie gehört uns", sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner "vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt", drohte er.
Louisa Thönig

Pakistan meldet drei Tote bei Huthi-Angriff auf pakistanisches Schiff im Roten Meer
Bei einem Angriff der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen auf ein pakistanisches Schiff im Roten Meer sind nach Angaben der Regierung in Islamabad drei Menschen getötet worden. „Drei pakistanische Staatsangehörige haben ihr Leben verloren und eine weitere Person wurde bei dem Vorfall verletzt“, teilte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar am Mittwoch im Onlinedienst X mit.
Am Dienstag hatte die Küstenwache des Jemen mitgeteilt, dass bei Huthi-Angriffen auf einen Frachter nahe der Meerenge Bab al-Mandab mindestens sechs Menschen getötet worden seien.
Oskar Schulz
US-Helikopter beschießt Tanker in Golf von Oman
Das US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff «M/V Vela Nova» gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung «wiederholte Warnungen» ignoriert.
Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden.
Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es.
Vivien Valentiner

Sinkende Ölpreise: Dax erreicht Rekordhoch
Der Dax ist auf ein Rekordhoch gestiegen. Dank sinkender Ölpreise kletterte der deutsche Leitindex am Dienstagnachmittag um 0,5 Prozent auf 26.454 Punkte. Der Dax hatte erst Anfang August ein Rekordhoch erreicht und erstmals die Marke von 26.000 Punkten geknackt. Ein gutes Gewinnwachstum der Dax-Unternehmen trotz hoher Energiepreise, „gepaart mit moderaten Bewertungen und zurückhaltender Anlegerstimmung, erzeugten ein konstruktives Umfeld für den Dax“, schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank.
Mit Blick auf den Iran-Krieg hätten sich die Marktakteure zwar mittlerweile „an eine Situation zwischen Hoffen und Bangen gewöhnt und sich angesichts der wechselhaften Nachrichtenlage ein dickes Fell wachsen lassen“, schrieb Stanzl. Er gibt aber auch zu bedenken, dass Resilienz nicht gleichbedeutend mit Immunität sei. „Der Nahostkonflikt bleibt ein Pulverfass, die Stimmung kann jederzeit blitzschnell drehen.“
Laut den Experten der UBS waren zuletzt an den Märkten neben der Geopolitik auch Risiken in Zusammenhang mit KI-Bewertungen und Leitzinsen spürbar. Das Team um den Investmentchef Mark Haefele sieht aber mehrere Gründe, um dennoch investiert zu bleiben. Sie erwähnten vor allem steigende Unternehmensgewinne, gehen aber auch davon aus, dass die geo- und geldpolitischen Risiken entkräftet bleiben. Der Iran-Krieg bleibe zwar ein Unsicherheitsfaktor, doch die Folgen davon wirkten beherrschbar.
Jonas Stein

Britische Behörde: Opfer bei Angriff auf Frachtschiff vor dem Jemen
Vor der Küste des Jemen ist britischen Angaben zufolge ein Frachtschiff von einem Geschoss getroffen worden. Bei dem Angriff nahe der strategisch wichtigen Meerenge von Bab al-Mandab habe es Opfer gegeben, teilte die britische Seefahrtbehörde UKMTO am Dienstag mit. Ob es sich dabei um Todesopfer oder um Verletzte handelte, war zunächst unklar.
Aus Kreisen der jemenitischen Küstenwache hieß es, bei einem Angriff der Huthi-Miliz auf ein Schiff seien drei Menschen getötet worden. Den Angaben zufolge wurde der Rest der Besatzung durch die Küstenwache gerettet.
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hatte Ende Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und seither nach eigenen Angaben saudiarabische Öltanker im Roten Meer sowie Ölanlagen in dem Königreich angegriffen.
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