Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street im Minus – Ölpreise und Inflationsdaten belasten

Erneut rutschen die wichtigsten Börsenindizes ins Minus. An der Wall Street befeuert der Anstieg der US-Erzeugerpreise im August Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung durch die Fed.

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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street im Minus – Ölpreise und Inflationsdaten belasten

Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street im Minus – Ölpreise und Inflationsdaten belasten

Erneut rutschen die wichtigsten US-Börsenindizes ab. An der Wall Street befeuert der Anstieg der Erzeugerpreise im August Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung durch die Fed.

Ein Straßenschild an der Wall Street, dem Sitz der New Yorker Börse. Foto: dpa

New York. Nach drei Verlusttagen in Folge zeichnet sich auch am Donnerstag keine Trendwende an den US-Börsen ab. Die neu veröffentlichten Daten zu den Erzeugerpreisen für August belasten die Stimmung an der Wall Street.

  • Der US-Standardwerteindex Dow Jones verliert rund 0,6 Prozent auf 52.074 Punkte.
  • Der breiter gefasste S&P 500 büßt rund 0,5 Prozent auf 7598 Punkte ein.
  • Die technologielastige Nasdaq Composite gibt 0,4 Prozent auf 26.137 Zähler nach.
  • Der Nasdaq 100, ein Abbild der 100 Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, notiert am Abend rund 0,9 Prozent tiefer bei 29.155 Punkten.

Ölpreis steigt – Iran zeigt sich kampfbereit

Die Ölpreise sind am Donnerstag angesichts der unveränderten Lage am Persischen Golf weiter gestiegen. Brent-Rohöl zur Lieferung im November überschritt am Abend die Marke von 107 Dollar pro Barrel (159 Liter). Der Auslöser: Ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden erklärte, Teheran sei bereit für „Blitzoffensiven“ zur Landesverteidigung. Das im April markierte Jahreshoch für Brent-Öl liegt mit 126 Dollar aber noch nicht in unmittelbarer Nähe.

Im frühen Handel hat sich an der Wall Street vorerst keine Trendwende abgezeichnet. Markus Koch berichtet von einer anhaltend schwachen Marktbreite. Steigende Chip- und KI-Werte hätten die Nasdaq am Vortag vor deutlich größeren Verlusten bewahrt.

Auch der Preis für die US-Sorte WTI zur Lieferung im Oktober stieg am Mittag mit einem Plus von zeitweise über vier Prozent deutlich an und lag erstmals seit Mai wieder bei mehr als 100 Dollar je Barrel. Am Nachmittag fällt der Preis zwar zeitweise wieder knapp unter die 100-Dollar-Marke, am frühen Abend reißt er sie bei einer Teuerung von 4,5 Prozent allerdings wieder.

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