Auto-Experte Dudenhöffer fordert Stopp: E-Auto-Prämie muss sofort beendet werden

StartseiteWirtschaftDudenhöffer fordert Stopp der E-Auto-Prämie – und verweist auf eindeutige ZahlenStand: 09.08.2026, 22:14 UhrKommentareUns auf Google folgenFerdinand Dudenhöffer fordert ein Ende der Elektroa...

  • 2 min read
Auto-Experte Dudenhöffer fordert Stopp: E-Auto-Prämie muss sofort beendet werden

Dudenhöffer fordert Stopp der E-Auto-Prämie – und verweist auf eindeutige Zahlen

Stand: 09.08.2026, 22:14 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Ferdinand Dudenhöffer fordert ein Ende der Elektroauto-Kaufprämie. Sie sei angesichts des steigenden Kaufinteresses hinfällig geworden.

München – Wer in Deutschland ein neues Elektroauto kauft, wird dabei häufig vom Staat bezuschusst, so sieht es auch die neue E-Auto-Prämie vor. Knapp drei Milliarden Euro stehen dafür insgesamt zur Verfügung, was laut ADAC zur Förderung des Kaufs von bis zu circa 800.000 Fahrzeugen in den kommenden drei bis vier Jahren ausreichen dürfte. 

Ferdinand Dudenhöffer fordert ein sofortiges Ende der Elektroauto-Kaufprämie. Sie sei angesichts des steigenden Kaufinteresses hinfällig geworden.

Fotomontage aus E-Auto an Ladestation und Ferdinand Dudenhöffer. © dpa | Peter Kneffel und dpa | Johannes Neudecker

Eine beträchtliche Summe von bis zu 6000 Euro können Kaufinteressenten im Zuge der E-Auto-Förderung als Zuschuss beantragen. Während der Elektroauto-Absatz in Deutschland jüngst deutlich anzog, fordert Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer einen Stopp der E-Auto-Prämie.

Dudenhöffer fordert sofortiges Ende der E-Auto-Kaufprämie

Laut Ökonom Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) sollte die E-Auto-Kaufprämie ausgesetzt werden – und zwar mit sofortiger Wirkung. „Die E‑Auto-Prämie muss gestoppt werden“, so Dudenhöffer zur Bild. Wie Dudenhöffer am Sonntag argumentierte, sei die staatliche Subvention zum Elektroauto-Kauf schlichtweg nicht länger notwendig. Dudenhöffer: „Elektroautos laufen!“

Seine Argumentation stützte Dudenhöffer auf die aktuellen Marktdaten zum bundesweiten E-Auto-Absatz, denn diese zeigten deutliche Zuwächse bei den Elektroauto-Zulassungen.

Elektroauto-Prämie erschließt sich Dudenhöffer angesichts starker Absatzzahlen nicht mehr

„Im Juli waren 29,3 Prozent aller Neuwagen-Zulassungen in Deutschland vollelektrische Autos“, resümierte Dudenhöffer gegenüber der Bild-Zeitung. Zähle man Plug-in-Hybride mit dazu, wurden im Juli 109.218 batterieelektrische Fahrzeuge oder Hybride im Bundesgebiet neu zugelassen. „In Summe sind das 40,7 Prozent aller Neuwagen“, so Dudenhöffer weiter. „Wo bei diesen Absatzzahlen noch der Sinn einer Förderung liegen soll, erschließt sich mir schlicht nicht mehr“, formulierte der Automobil-Experte in aller Härte.

Mit Blick auf die Bilanz des staatlichen Förderprogramms zeigt sich, dass bis zum 30. Juni 2026 53,9 Millionen Euro aus dem bereitgestellten Gesamtbudget von rund 3 Milliarden Euro bewilligt wurden. Bei der Analyse der bewilligten Anträge nach Herstellern lag Tesla zum Ende des ersten Halbjahres mit 2086 Fahrzeugen an der Spitze, gefolgt von Škoda mit 1197 und Renault mit 784 Anträgen. (Verwendete Quellen: ADAC, Bild, Ad Hoc News) (fh)