Durchfahrtsverbote bei Stau: Polizei kündigt massive Kontrollen an A8 an
Seit Einführung der Durchfahrtsverbote hat die Polizei mehrere Tausend Verkehrsteilnehmer abgefangen. An diesem Wochenende kündigt das Präsidium Oberbayern Süd wegen der Ferienzeit eine großangelegte Schwerpunktkontrolle an.
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Stand: 07.08.2026, 19:00 Uhr
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Seit Einführung der Durchfahrtsverbote hat die Polizei mehrere Tausend Verkehrsteilnehmer abgefangen. Jetzt kündigen die Beamten eine großangelegte Schwerpunktkontrolle an.
Landkreis – Mehrere Tausend Verkehrsteilnehmer hat die Polizei seit Einführung der Durchfahrtsverbote auf die Autobahn zurückgeschickt. Ganz bewusst bereits bevor diese überhaupt in die Sperrzonen eingefahren sind, in denen ein Verwarnungsgeld von mindestens 55 Euro fällig wird, betont Polizeivizepräsident Michael Siefener in einer Pressemitteilung: „Wir verfolgen grundsätzlich einen präventiven Ansatz. Damit wird das nachfolgende Straßennetz entlastet.“
Wie berichtet, hat auch das Landratsamt Miesbach nach Rosenheimer Vorbild eine verkehrsrechtliche Anordnung erlassen, um ein Ausweichen des Verkehrs bei Stau auf der Autobahn von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen zu verhindern. Ob die Durchfahrtsverbote auch eingehalten werden, kontrolliert die Polizei mit ihren örtlichen Dienststellen. „Lageangepasst und brennpunktorientiert“, wie es in der Pressemitteilung heißt. An diesem Wochenende werden die Beamten aber entlang der A8 und der A93 verstärkt Präsenz zeigen. Das Präsidium Oberbayern Süd kündigt wegen des aktuell hohen Verkehrsaufkommens durch die Ferienzeit für diesen Samstag eine „großangelegte Schwerpunktkontrolle“ an.
Verstärkung durch Bereitschaftspolizei
Dabei erhalten die Einsatzkräfte vor Ort Unterstützung durch zusätzliches Personal der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Die Polizei appelliert dabei an alle Verkehrsteilnehmer, die Durchfahrtsverbote einzuhalten und bei Stau auf der Autobahn zu bleiben. Wer ein Fahrtziel innerhalb des Landkreises Miesbach hat, ist davon selbstverständlich wie bisher ausgenommen.