Einsatz bei Swisttal: Flächen- und Waldbrand beschäftigt Feuerwehr am Dienstagmorgen weiter

Um ein Wiederaufflammen des Feuers in Swisttal und Umgebung zu verhindern, ist die Feuerwehr auch am Dienstagmorgen noch im Einsatz. Der Brand hat mehr als 18.500 Quadratmeter erfasst.

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Einsatz bei Swisttal: Flächen- und Waldbrand beschäftigt Feuerwehr am Dienstagmorgen weiter

Einsatz bei Swisttal Flächen- und Waldbrand beschäftigt Feuerwehr am Dienstagmorgen weiter

Update | Swisttal · Um ein Wiederaufflammen des Feuers in Swisttal und Umgebung zu verhindern, ist die Feuerwehr auch am Dienstagmorgen noch im Einsatz. Der Brand hat mehr als 18.500 Quadratmeter erfasst.

11.08.2026 , 07:13 Uhr

Ein Löschhubschrauber wirft über dem Waldrand in Swisttal-Buschhoven Wasser ab.

Ein Löschhubschrauber wirft über dem Waldrand in Swisttal-Buschhoven Wasser ab.

Foto: Petra Reuter

Ein Feuer im Bereich der Kiesgrube Flerzheim in Rheinbach hat am Montagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr und eine Warnung der App Nina zur Folge gehabt. Bis in die Nacht hinein waren Einsatzkräfte der Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. In der Nacht und am Dienstagmorgen war die Feuerwehr weiterhin im Einsatz, um das Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern. Nach Angaben von Karsten Windolph, Pressesprecher der Feuerwehr Swisttal, brannte es auf einer Fläche von mehr als 18.500 Quadratmetern auf den Feldern rund um die Kiesgrube Flerzheim sowie im angrenzenden Waldgebiet. Der Brand erstreckte sich auf das Gebiet von Swisttal, Rheinbach und Alfter.

Ausgebrochen war das Feuer in Swisttal, einige Hundert Meter vom Ortsrand Buschhovens entfernt und in der Nähe eines Pferdegehöfts. Der Wind trieb die Flammen von Buschhoven weg und in Richtung des angrenzenden Waldgebiets. Bei einer entgegengesetzten Windrichtung hätte sich die Lage für den Ort womöglich deutlich gefährlicher entwickeln können.

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Bilder vom Großbrand bei Swisttal

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Foto: Petra Reuter

Etliche Felder und Weiden sind bereits abgebrannt. „Wir wurden zunächst um 13.30 Uhr zu einem kleinen Brand auf einem Feld gerufen“, sagt Windolph. Das Feuer habe sich aber schnell auf den Feldern und im angrenzenden Waldgebiet ausgebreitet.

Mit Drohnen und einem Hubschrauber verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick. Der Löschhubschrauber war zugleich eine wichtige Hilfe bei den Löscharbeiten. Der Löschhubschrauber nahm das Wasser aus dem See der unmittelbar angrenzenden Kiesgrube auf.

„Das ist eine sehr gute Unterstützung“, sagte Karsten Windolph über den Hubschrauber. „Das ist auch ein Novum in der Gemeinde. Das haben wir so noch nie gehabt.“

Parallel brachten Tanklöschfahrzeuge Wasser an die Einsatzstelle, außerdem arbeiteten Feuerwehrleute mit Handwerkzeugen im Wald. Mehr als 220 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Swisttal, Rheinbach, Alfter und Meckenheim waren insgesamt im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Feuerwehren aus Euskirchen und Weilerswist sowie weiteren Kräften aus dem rechtsrheinischen Gebiet. Auch auf Alfterer Gebiet sind Einsatzkräfte im Einsatz und löschen von dort aus in den Wald hinein. Laut Windolph sei auch die Forstbehörde vor Ort und prüfe, welche Maßnahmen im Wald möglich sind.

Die Warn-App Nina warnte bis zum Abend vor Rauchentwicklung. Anwohner in Rheinbach-Flerzheim, Meckenheim-Lüftelberg, Swisttal-Buschhoven und Swisttal-Morenhoven sowie in Alfter-Volmershoven und Alfter-Witterschlick sollten Fenster und Türen geschlossen halten sowie Klima- und Lüftungsgeräte abschalten.

„Wir beobachten die Situation für die Anwohner ganz genau und können jederzeit eingreifen, sollte sich das Feuer in Richtung der Wohngebiete ausbreiten“, sagte Windolph am Abend. Einen Grund für Evakuierungen gab es jedoch bis zum Dienstagmorgen nicht.