Eintracht Frankfurt zieht mit Rekordsieg in zweite DFB-Pokalrunde ein
Service Navigation Zweistellig gegen Fünftligist St. Tönis Eintracht zieht mit Rekordsieg in zweite Pokal-Runde ein Eintracht Frankfurt steht mühelos in der zweiten Runde des DFB-Pokals. In Krefeld gege...
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Zweistellig gegen Fünftligist St. Tönis Eintracht zieht mit Rekordsieg in zweite Pokal-Runde ein
Eintracht Frankfurt steht mühelos in der zweiten Runde des DFB-Pokals. In Krefeld gegen den Fünftligisten SC St. Tönis fallen sogar zwei Rekorde.
Eintracht-Stürmer Jonathan Burkardt eröffnete der Torreigen gegen St. Tönis. Bild © IMAGO
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00:41 Min.|21.08.26|Armin Lehmann
Das war einfach, sehr einfach. Eintracht Frankfurt steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals – und das durch einen 11:0 (10:0)-Sieg mit historischem Anstrich. Ihren bisher höchsten Erfolg im DFB-Pokal hatten die Hessen vor 50 Jahren mit einem 10:2 gegen Hertha Zehlendorf eingefahren. Im Krefelder Grotenburg-Stadion waren diesmal die fünftklassigen Feierabend-Fußballer des SC St. Tönis chancenlos. Die Frankfurter Tore im ersten Durchgang erzielten Jonathan Burkardt (3), Can Uzun (2), Robin Koch, Ayoube Amaimouni-Echghouyab, Elias Baum, Younes Ebnoutalib und Mario Götze. Nach der Pause traf lediglich noch Fares Chaibi.
Dass die Eintracht ohne die angeschlagenen Hugo Larsson und Ritsu Doan (beide muskuläre Beschwerden) sowie die aus dem Kader gestrichenen Verkaufskandidaten Arthur Theate und Elye Wahi antrat, spielte überhaupt keine negative Rolle. Die Überlegenheit der Hessen war viel zu groß, schonungslos rannten sie immer wieder auf den Kasten der Gastgeber zu und knallten die Bälle ins Netz. Der sportliche Wert aus Eintracht-Sicht? Überschaubar. Oder anders formuliert: (fast) nicht existent.
Historische Halbzeitführung
Wer unbedingt wollte, konnte noch erkennen, dass Burkardt der motivierte Torjäger ist, der er schon die ganze Vorbereitung lang war. Dass Can Uzun mehr mit dem Ball kann als viele andere. Dass sich Keita Kosugi viel Mühe gab. Oder dass Younes Ebnoutalib derzeit nicht über das Selbstverständnis eines eiskalten Knipsers verfügt. Ehrlicherweise aber sollte auch all das nicht überbewertet werden.
Zur Pause führten die Hessen bereits mit 10:0 – historisch, das hatte es zuvor noch nie gegeben im DFB-Pokal. Der bisherige Halbzeit-Bestwert lag bei einem 10:1. Nach dem Seitenwechsel packten die Gäste nur einen weiteren Treffer drauf, was für den Frankfurter Pokal-Rekordsieg reichen sollte, nicht aber für einen Eintrag in die bundesweiten Geschichtsbücher. 1941 hatten die Stuttgarter Kickers den VfB Knielingen mal mit 17:0 besiegt, damals hieß der Wettbewerb noch Tschammer-Pokal. Im DFB-Pokal hält der FC Bayern mit einem 16:1 gegen DJK Waldberg aus dem Jahr 1997 weiterhin den Bestwert.
Nächste Woche wird es ernst
Ernsthaft gefordert wird die Eintracht erst am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin. Die zweite Pokalrunde findet am 27. und 28. Oktober statt, die Auslosung ist für den 6. September terminiert.
Weitere Informationen
SC St. Tönis – Eintracht Frankfurt 0:11 (0:10)
St. Tönis: Sell - Pohlig, Darwish, Okihara (46. Suaterna Florez) - Castrop, Nakano (46. Esposito) - Omorou, Suguro (86. Dohmen), Theuerzeit - Heffungs (69. Ogbeide), Nkamany (46. Withofs)Frankfurt: Kaua Santos - Baum (46. Knauff), Koch (68. Maluze), Otavio, Kosugi - Götze (69. Chaibi), Onyedika - Amaimouni-Echghouyab (84. Arrhov), Uzun - Ebnoutalib, Burkardt (68. Pimpong)
Tore: 0:1 Burkardt (4.), 0:2 Koch (10.), 0:3 Amaimouni-Echghouyab (17.), 0:4 Burkardt (29.), 0:5 Uzun (34.), 0:6 Uzun (36.), 0:7 Burkardt (41.), 0:8 Baum (44.), 0:9 Ebnoutalib (45.), 0:10 Götze (45.), 0:11 Chaibi (87.)
Gelbe Karten: - / Baum
Schiedsrichterin: Lutz (Poppenhausen)
Zuschauer: 10.398