Erschreckende Gewalt an Schulen: Mehr als 70 Personen nach zwei Messerattacken in Polen festgenommen
Nach zwei Angriffen, von denen einer tödlich endet, werden landesweit rund rund 50.000 Bildungsstätten kontrolliert. Unklar ist, was hinter den Vorfällen steckt und wer die Festgenommenen sind.
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Polens Polizei greift durch: Nach zwei Messerattacken in Schulen sind im deutschen Nachbarland 76 Personen festgenommen worden. Landesweit seien rund 50.000 Schulen kontrolliert worden, teilte die Polizei auf X mit. „Es wurden 231 Vorfälle registriert, bei denen Polizeibeamte Aktionen im Zusammenhang mit dem begründeten Verdacht auf eine Straftat ausgeführt haben.“ Es gab zunächst keine Informationen, um wen es sich bei den Festgenommenen handelt.
Am Donnerstag war beim Messerangriff eines 15-Jährigen in einer Schule in Leszczydol-Nowiny, etwa 70 Kilometer nordöstlich von Warschau, die 37-jährige Hausmeisterin getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Am Mittwoch hatte ein 19-Jähriger an einer Berufsschule in Ostroleka knapp 100 Kilometer nördlich von Warschau, neun Menschen mit einem Messer verletzt, davon zwei schwer.
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Regierungschef Donald Tusk hatte am Donnerstag regelmäßige Polizeikontrollen in allen Schulen des Landes angeordnet. Tusk sagte, der 15-jährige Angreifer habe einen Helm mit Kamera getragen, um seine Tat zu filmen.
Die Abteilung für Cyberkriminalität der Polizei prüfte daraufhin, ob es derzeit eine Challenge in sozialen Medien gebe, die Jugendliche zu derartigen Angriffen animiere. Bereits am Freitag teilte die Behörde jedoch mit, dass es bislang dafür keine Anzeichen dafür gebe. (dpa)