„Es geht nicht um Selenskyj, sondern um Putin“ – Trump-Influencerin warnt vor Russlands Zielen

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„Es geht nicht um Selenskyj, sondern um Putin“ – Trump-Influencerin warnt vor Russlands Zielen

Stand: 16.10.2026, 18:40 Uhr

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„Es geht nicht um Selenskyj, sondern um Putin“ – Trump-Influencerin warnt vor Russlands Zielen

Die Trump-nahe Aktivistin Laura Loomer widerspricht Angriffen auf Selenskyj und warnt vor Putins möglichen nächsten Zielen in Europa. © © Donald Trump supporter and political activist Laura Loomer speaks outside Manhattan criminal court as the former president arrives for the first day of his criminal trial in New York, on Monday, April 15, 2024. Trump, the first former president to stand trial on criminal charges, is charged with 34 counts of falsifying business records to allegedly cover hush money payments to adult-film star Stormy Daniels in 2016. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY NYP20240415602 LouisxLanzano

Die Trump-nahe Aktivistin Laura Loomer widerspricht Angriffen auf Selenskyj und warnt vor Putins möglichen nächsten Zielen in Europa.

Die Trump-nahe Aktivistin Laura Loomer stellt sich ungewöhnlich deutlich gegen Angriffe auf Wolodymyr Selenskyj und warnt vor den Folgen eines russischen Sieges in der Ukraine. Selbst ein Austausch des ukrainischen Präsidenten würde Wladimir Putins Krieg nicht beenden, schreibt sie. Ihre Wortmeldung kommt, nachdem US-Präsident Donald Trump Selenskyj erneut scharf kritisiert und ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen als „Schande“ bezeichnet hat.

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Loomer warnt vor Putins nächsten Zielen

Für den weiteren Verlauf des Krieges spiele es letztlich keine Rolle, ob Selenskyj Präsident der Ukraine bleibe, erklärte Loomer auf der Plattform X in der Nacht auf Freitag. Putins Ziel sei die Eroberung der Ukraine. Danach werde der russische Präsident versuchen, Polen sowie die baltischen Staaten Lettland und Litauen anzugreifen und weiter durch Europa vorzudringen.

Loomer widerspricht damit der Vorstellung, ein politischer Wechsel in Kiew könnte den Krieg beenden. Selbst wenn in der Ukraine schon am nächsten Tag gewählt würde, würde Putin nach ihrer Einschätzung einen Grund finden, den Krieg fortzusetzen.

„Russland ist in die Ukraine einmarschiert. Nicht umgekehrt“, schrieb die rechtsextreme US-Aktivistin, die seit Jahren eng mit Trump verbunden ist. Selenskyjs Abgang werde „den russischen Imperialismus nicht stoppen“. Loomers Schlussfolgerung: „Es geht nicht um Selenskyj. Es geht um Putin. Es ging immer um Putin.“

Trump nennt Selenskyj „keinen guten Partner“

Die Äußerungen folgen auf neue Angriffe Trumps gegen den ukrainischen Präsidenten. In einem Interview mit dem US-Sender Newsmax wurde Trump auf einen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Ölanlage im russischen Rjasan angesprochen.

Die Attacke erfolgte am Donnerstag, nachdem Kiew zuvor offenbar eine von Trump in der vergangenen Woche einseitig verkündete Pause bei Angriffen auf Energieziele eingehalten hatte.

„Selenskyj ist für uns kein guter Partner“, sagte Trump in dem Interview. Der Ukrainer wolle keine Einigung, auch wenn er das behaupte. Mit den Angriffen treibe er lediglich den weltweiten Ölpreis nach oben. „Ich denke, das ist eine Schande“, erklärte der US-Präsident.

Selenskyj hatte Trump zuvor kritisiert, weil Washington Sanktionen gegen russischen Diesel gelockert und die Geschwindigkeit des für die ukrainischen Streitkräfte wichtigen Starlink-Netzes eingeschränkt hatte. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten setzte Russland seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur trotz der von Trump angekündigten Feuerpause fort.

Kiew erklärt Angriffspause für beendet

Selenskyj erklärte deshalb gegenüber der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times, die ukrainische Zurückhaltung bei Angriffen auf russische Raffinerien sei vorbei. „Wir sind fertig“, sagte er mit Blick auf die Pause. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen den von Russlands Präsident Wladimir Putin befohlenen Angriffskrieg. Quellen: Financial Times, Newsmax, Laura Loomer / X, nif/red.