FC Bayern reist ausgerechnet im blau-weißen Flieger nach Asien – Fans entsetzt

StartseiteSportFC BayernFC Bayern unterläuft peinlicher Fauxpas auf Asien-TourStand: 02.08.2026, 18:34 UhrKommentareUns auf Google folgenDer FC Bayern startet zur Asien-Tour – und leistet sich gleich beim Abflu...

  • 3 min read
FC Bayern reist ausgerechnet im blau-weißen Flieger nach Asien – Fans entsetzt

FC Bayern unterläuft peinlicher Fauxpas auf Asien-Tour

Stand: 02.08.2026, 18:34 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Der FC Bayern startet zur Asien-Tour – und leistet sich gleich beim Abflug einen peinlichen Fauxpas. Fans reagieren prompt.

München – Wenn der FC Bayern München zur großen Asien-Tour aufbricht, sollte eigentlich alles glänzen: Weltklasse-Spieler, globale Bühne, perfekte Außendarstellung. Doch schon am Münchner Flughafen lief beim Rekordmeister etwas gehörig schief. Der Charterflieger, mit dem die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany am Samstagabend in Richtung Südkorea abhob, war in leuchtendem Blau-Weiß gestreift lackiert – ausgerechnet den Farben des Münchner Stadtrivalen TSV 1860. Für viele Bayern-Anhänger an Bord war das kein Spaß, sondern eine echte Zumutung.

Dem FC Bayern ist zum Start der Asien-Tour ein peinlicher Fauxpas unterlaufen.

Dem FC Bayern ist zum Start der Asien-Tour ein peinlicher Fauxpas unterlaufen. © Christian Kunz/dpa

Um 18.25 Uhr hob der Condor-Sonderflieger mit der Flugnummer DE 9544 – mit rund 25 Minuten Verspätung – vom Terminal 1 des Münchner Flughafens ab. Über elf Stunden sollte der Flug bis zur südkoreanischen Vulkaninsel Jeju dauern. Doch bevor es überhaupt losging, sorgte das Flugzeug für Gesprächsstoff.

Condor-Flieger in 1860-Farben: Bayern-Fans reagieren entsetzt

Der Condor-Jet trägt im Rahmen des neuen Markenauftritts der Airline ein auffälliges blau-weiß gestreiftes Design – eine Farbkombination, die in München eine ganz bestimmte Bedeutung hat. Blau-Weiß, das sind die Farben der „Löwen“, des TSV 1860 München. Für Bayern-Fans eine Kombination, die man lieber meidet. Das Farbspektakel freute laut dpa „einige Fans an Bord eher weniger“.

Absolut Bayern - der Newsletter ⚽

Der „Absolut Bayern-Newsletter“ - ein Muss für FCB-Fans

Der „Absolut Bayern-Newsletter“ - ein Muss für FCB-Fans © Plietsch/Imago

Seien Sie näher am FC Bayern dran als je zuvor! Unser FCB-Newsletter versorgt Sie mit den wichtigsten News, liefert Ihnen Videos, Reportagen und exklusive Interviews direkt und ganz bequem in Ihr Postfach.

Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der FCB-Community werden. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden!

Sind Sie dabei?

HIER geht‘s direkt zur Anmeldung

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. In den sozialen Netzwerken machten sich Anhänger des Rekordmeisters ihrem Unmut Luft. Kommentare wie „Haben die das wirklich nicht vorher gecheckt?“ oder „Das ist doch ein schlechter Witz“ kursierten nach Bekanntwerden der Bilder. Dabei ist die Sensibilität rund um Blau-Weiß bei Bayern-Fans kein neues Phänomen: Bereits als der Klub ein blau-weißes Auswärtstrikot präsentierte, gab es lautstarken Protest – wegen der unliebsamen Assoziation mit dem Lokalrivalen aus der Regionalliga.

Sportlich gesehen ist die Reise trotz des missglückten Starts von großer Bedeutung. Die Audi Summer Tour führt den Rekordmeister zunächst nach Jeju Island, wo am 4. August ein Testspiel gegen den südkoreanischen Club Jeju SK FC ansteht – den Partnerverein aus Bayerns Joint Venture „Red & Gold“ mit dem Los Angeles FC. Anschließend geht es nach Hongkong, wo am 7. August Europa-League-Sieger Aston Villa wartet. Für Asien ist es bereits die fünfte Sommer-Tour des Rekordmeisters, der damit weiter an seiner globalen Marktpräsenz arbeitet.

Acht Topstars fehlen auf der Reise: Harry Kane, Michael Olise, Dayot Upamecano und Neuzugang Ismael Saibari dürfen nach der WM-Belastung pausieren. Auch die zuletzt verletzten Jamal Musiala, Serge Gnabry, Lennart Karl und Bryan Zaragoza blieben in München. Dafür stoßen WM-Rückkehrer wie Luis Diaz, Konrad Laimer und Josip Stanisic zur Mannschaft. Und natürlich Minjae Kim – der Südkorea-Star ist auf Jeju Island der eigentliche Hauptdarsteller.

„Das ist der Local Hero. Dem muss man noch mal fünf zusätzliche Security-Mitarbeiter an die Seite stellen, damit er sich hier bewegen kann“, sagte Marketing-Vorstand Rouven Kasper. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen unterstrich derweil die strategische Dimension solcher Reisen: „Der ökonomische Hintergrund ist, neue Märkte zu erschließen oder in solchen, von denen wir überzeugt sind, breiter zu werden. Das ist kein Kurzstreckenlauf, das ist ein anstrengender, mindestens normaler Marathon, wenn nicht zwei Marathons nacheinander.“

Peinlich nur, dass dieser Marathon ausgerechnet mit einem Flugzeug in den falschen Vereinsfarben begann. Ob der FC Bayern beim nächsten Charterflug genauer hinschaut, welche Lackierung das Flugzeug trägt, darf man getrost annehmen. (ck)