Fed-Chef: Kevin Warshs zweiter Zinsentscheid – Zinspause erwartet

Startseite Politik Konjunktur Fed-Chef: Kevin Warshs zweiter Zinsentscheid – Zinspause erwartet Die Energiekrise infolge des Iran-Kriegs lässt der US-Notenbank kaum Spielraum. Beobachter rechnen mit einer wei...

  • 2 min read
Fed-Chef: Kevin Warshs zweiter Zinsentscheid – Zinspause erwartet

Fed-Chef: Kevin Warshs zweiter Zinsentscheid – Zinspause erwartet

Die Energiekrise infolge des Iran-Kriegs lässt der US-Notenbank kaum Spielraum. Beobachter rechnen mit einer weiteren Zinspause.

Der Vorsitzende der Fed Kevin Warsh. Foto: AP Photo/Jose Luis Magana

An diesem Mittwoch entscheidet die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zum zweiten Mal mit Kevin Warsh an der Spitze über die weitere Geldpolitik. Angesichts einer andauernden Inflation auf hohem Niveau in den Vereinigten Staaten erwarten Ökonomen nahezu durchgehend eine weitere Zinspause: Damit würde der Leitzins dann zum fünften Mal in diesem Jahr auf der Stelle treten und in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent bleiben. Die Entscheidung der Fed wird um 20.00 Uhr deutscher Zeit bekanntgegeben.

Die wichtigste Zentralbank der Welt hatte bereits bei ihren vergangenen Sitzungen Zinspausen eingelegt. Zwar rechnen Volkswirte mit deutlicher Mehrheit, dass der Leitzins aufgrund der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs stabil bleibt. In einem eher unwahrscheinlichen Fall könnte eine Zinserhöhung möglich sein, um die Teuerungsrate in den Griff zu bekommen. Kritiker warnen aber, dass dies nicht die Ursache der Inflation bekämpfen würde.

Warsh wird eine Nähe zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt, der sich vehement für eine lockerere Geldpolitik ausspricht. Mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage zeigte sich der Fed-Chef zuletzt allerdings gegenüber der Teuerungsrate kämpferisch. „Die Mitglieder unseres Ausschusses tolerieren keine anhaltend hohe Inflation“, sagte er Mitte Juli. Im Juni war die Teuerungsrate stärker gesunken als erwartet, sie lag bei 3,5 Prozent.

Mit ihren Zinsentscheidungen versucht die US-Notenbank, einen Kompromiss zwischen stabilen Preisen und möglichst vielen Vollbeschäftigten zu finden. Ist der Leitzins zu hoch, bremst er die Wirtschaft etwa wegen zu hoher Kreditkosten aus. Ein niedrigerer Zins stimuliert zwar Wachstum und den Arbeitsmarkt, kann aber die Inflation anheizen.

dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com

Anzeige

ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln

Anzeige

IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik

Anzeige

Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s

Anzeige

Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen!

Anzeige

Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen

Anzeige

Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche

Anzeige

Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick