Ferienende in NRW: ADAC warnt vor Staus auf Autobahnen rund um Düsseldorf

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Ferienende in NRW: ADAC warnt vor Staus auf Autobahnen rund um Düsseldorf
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Ferienende in NRW ADAC warnt vor Staus auf Autobahnen rund um Düsseldorf

28.08.2026 · 08:17 Uhr

Ein Stau auf der A46.

Ein Stau auf der A46.

Foto: Endermann, Andreas (end)

Düsseldorf · Mit dem Ende der Schulferien in NRW rollt der Rückreiseverkehr an. Die Automobilclubs ADAC und ACE warnen vor vollen Autobahnen – auch auf Strecken rund um Düsseldorf.

Mit dem Ende der Schulferien in Nordrhein-Westfalen rechnen der ADAC und der Auto Club Europa (ACE) auf wichtigen Autobahnen mit erheblichem Stau, auch auf Strecken rund um Düsseldorf. Das geht aus Mitteilungen beider Verkehrsclubs hervor.

Wann mit Stau zu rechnen ist

Die meisten Verzögerungen sind laut ADAC am Samstagnachmittag sowie am Sonntagnachmittag und -abend zu erwarten. Wer am Freitag fährt, muss vor allem nachmittags und abends mit dichtem Verkehr rechnen.

Besonders betroffen sind die Rückreiserouten aus dem Süden sowie von Nord- und Ostsee. Auf den Urlaubsrouten Richtung Alpen und Mittelmeer herrscht ebenfalls lebhafter Betrieb. Hinzu kommt: Weil fast alle Bundesländer wegen Niedrigwasser auf den Flüssen sonst geltende Lkw-Fahrverbote vorübergehend gelockert haben, fahren auf vielen Routen mehr Lastwagen als an normalen Sommerwochenenden. Das erhöht die Staugefahr zusätzlich.

Wo in der Region Düsseldorf Stau droht

In der Region Düsseldorf sind laut ADAC unter anderem folgende Autobahnen betroffen: die A40 (Venlo–Essen–Dortmund), die A44 (Essen–Velbert) und die A46 (Düsseldorf–Wuppertal). Wer auf der A44 zwischen Velbert-Nord und Hetterscheidt unterwegs ist, muss zudem eine Sperrung des Tunnels Birth einplanen: Laut ADAC ist dieser von Dienstag, 21. Juli, 8 Uhr, bis Montag, 12. Oktober, 20 Uhr dicht.

Wer flexibel ist, sollte auf ruhigere Alternativrouten ausweichen oder einen anderen Reisetag wählen. Als besonders entspannte Reisetage empfiehlt der ACE Dienstag und Mittwoch. Wer am Wochenende fahren muss, sollte möglichst früh am Morgen starten oder eine Nachtfahrt in Betracht ziehen. Der Sonntag ist zwar üblicherweise wegen der Lkw-Fahrverbote der ruhigere Reisetag – da diese aber gelockert wurden, ist auch sonntags mit schweren Lastwagen zu rechnen.

Besonders stauanfällige internationale Transitrouten

Auch auf internationalen Transitrouten ist mit Verzögerungen zu rechnen. In Österreich sind laut ADAC unter anderem die Tauernautobahn (A10), die Brennerautobahn (A13) und die Inntalautobahn (A12) staugefährdet. In der Schweiz sollten Reisende auf der Gotthardroute (A2) mehr Zeit einplanen; ab einer Fahrzeitverlängerung von mehr als einer Stunde lohnt sich laut ADAC die Ausweichroute durch den San-Bernardino-Tunnel (A13).

In Italien stehen neben der Brennerroute (A22) vor allem die A 1 (Modena–Florenz) und die A4 (Verona–Triest) im Fokus.

Auch auf den Fernstrecken von den niederländischen Küsten kann es länger dauern, da in Belgien und der Region Mitte der Niederlande ebenfalls die Schulferien enden.

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