Feuerwehr Heiligenhaus bekämpft Waldbrand in Isenbügel: 50 Einsatzkräfte vor Ort
KI-Stimme. InfoSieben Heiligenhauser Feuerwehrleute waren erst wenige Stunden zurück von ihrem Einsatz im Kreis Düren, wo sie als Teil der Bezirksbereitschaft 4 gegen die Flammen in Hürtgenwald kämpften, da pie...
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KI-Stimme. Info
Sieben Heiligenhauser Feuerwehrleute waren erst wenige Stunden zurück von ihrem Einsatz im Kreis Düren, wo sie als Teil der Bezirksbereitschaft 4 gegen die Flammen in Hürtgenwald kämpften, da piepte der Melder am Samstagnachmittag (15. August) schon wieder. Und das Alarmstichwort sorgte für höchste Anspannung: Waldbrand. Einsatzort: der Schloßweg im Stadtteil Isenbügel.
Anwohner hatten von dort gegen 15.40 Uhr eine Rauchentwicklung im angrenzenden Wald gemeldet.
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Der Einsatzleiter, der bereits während der Anfahrt vorsorglich weitere Kräfte nachalarmiert hatte, fand vor Ort ein Feuer von rund 20 Metern Länge vor, welches sich schnell weiter ausbreitete. Aufgrund der Lage des Einsatzortes und der Erkenntnis, dass Löschwasser von Hydranten nur über längere Wege zur Einsatzstelle gelangen konnte, wurde Vollalarm für die Feuerwehr Heiligenhaus ausgelöst. Somit eilten alle verfügbaren Einsatzkräfte nach Isenbügel.
Löschwasser wird in Heiligenhaus-Isenbügel zur Herausforderung
„Die Besatzung des ersten eintreffenden Löschfahrzeugs begann umgehend damit, die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Flammen von den beiden Außenseiten aus zu bekämpfen“, so Feuerwehr-Pressesprecher Dominic Wulf. Durch die weiteren nach und nach eintreffenden Löschfahrzeuge stand zumindest für die ersten Minuten genügend Wasser zur Verfügung, um den Brand bekämpfen zu können. Klar wurde aber auch: Das in Fahrzeugen mitgeführte Wasser wird nicht ausreichen.
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Enge Wohnstraßen und Feldwege fordern Einsatzkräfte
Die weiteren Kräfte legten darum eine Wasserversorgung zum nächstgelegenen Hydranten, der rund 350 Meter entfernt war. „Nicht nur die Löschwasserversorgung, welche über eine lange Wegstrecke hergestellt werden musste, sondern auch die Erreichbarkeit war eine Herausforderung“, so Wulf. „Die Anfahrt über engere Wohnstraßen und weitergehende engere Feldwege waren für die Großfahrzeuge mit viel Umsicht zu befahren.“ Außerdem mussten die geländefähigen Fahrzeuge ein Feld befahren, um die Brandstelle zu erreichen.

Mit einer Drohne wurde die Einsatzstelle in Heiligenhaus überflogen.© Feuerwehr Heiligenhaus | Feuerwehr Heiligenhaus
Um Brandstellen und Glutnester ausmachen zu können, kam eine Drohne zum Einsatz.
Hand in Hand mit Kameraden der Feuerwehr Essen
Parallel zu den Kräften der Feuerwehr Heiligenhaus wurden ob der räumlichen Nähe zur Nachbarstadt auch Einsatzkräfte aus Essen alarmiert. Wulf: „In Absprache erkundeten die Essener Kameraden die Brandstelle von der anderen Seite, zusätzlich arbeiteten die Kollegen aus Essen Hand in Hand mit den Heiligenhauser Kameraden an der Brandbekämpfung mit.“
Aufgrund der aktuell hohen Waldbrandgefahr bittet die Feuerwehr um folgende Verhaltensweisen: Kein offenes Feuer im Wald oder in unmittelbarer Nähe entzünden, keine Zigaretten oder glimmenden Gegenstände wegwerfen, Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder trockener Vegetation abstellen, Zufahrten und Waldwege für Einsatzfahrzeuge freihalten.
Betroffen war am Ende eine Fläche von rund 600 Quadratmetern mit höherer Vegetation in unwegsamem Gelände.

Gegen Ende der Löscharbeiten ist gut zu erkennen, was das Feuer angerichtet hat. © Feuerwehr Heiligenhaus | Feuerwehr Heiligenhaus
Rund 50 Einsatzkräfte waren drei Stunden im Einsatz
Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister René Schubert machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Insgesamt waren Rund 50 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, bestehend aus Kräften der Feuerwehr Heiligenhaus, der Feuerwehr Essen, des Rettungsdienstes der Städte Heiligenhaus/Ratingen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Einsatzdauer betrug rund drei Stunden.
Zur Brandursache hat die Kreispolizeibehörde Ermittlungen aufgenommen.