Freibad Amperoase knackt Rekord: 30.000 Besucher in einem Monat

Das Freibad in Fürstenfeldbruck verzeichnete im Juni so viele Gäste wie noch nie. Die Hitze treibt auch den Chlorverbrauch nach oben – UV-Strahlung zersetzt das Desinfektionsmittel.

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Freibad Amperoase knackt Rekord: 30.000 Besucher in einem Monat

Stand: 12.08.2026, 14:19 Uhr

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Die Amperoase in Fürstenfeldbruck.

Die Amperoase in Fürstenfeldbruck. © Stadtwerke FFB

Das Freibad in Fürstenfeldbruck verzeichnete im Juni so viele Gäste wie noch nie. Die Hitze treibt auch den Chlorverbrauch nach oben – UV-Strahlung zersetzt das Desinfektionsmittel.

Landkreis – Wenn die Hitze unerträglich wird, hilft oft nur eins: der Sprung ins kühle Nass. Diesen haben im Landkreis heuer schon viele gewagt. Bereits lange vor den Sommerferien herrschte Hochbetrieb – und das auch weiterhin. Der Amperoase in Fürstenfeldbruck verhalf das sogar zum Rekord: Über 30 000 Besucher kamen im Juni ins Freibad. So viele wie noch nie. Doch die Hitze bedeutet für die Bäderverwaltung, den Bademeister und sein Team auch, dass mehr zu tun ist als sonst.

So bei der Überwachung der Wasserqualität: Denn während der Sommersaison steigt der Chlorverbrauch. „Das liegt daran, dass Chlor von der UV-Strahlung minimiert/zersetzt wird“, sagt eine Sprecherin der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, die die Amperoase betreiben. Schon jetzt habe man mehr Chlor verbraucht als im Vorjahr, „dadurch, dass in 2025 der Juli sehr verregnet war“ – und es stehen noch fast fünf Ferienwochen bevor. Die Amperoase weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Abduschen vor dem Baden gerade an heißen Sommertagen wichtig ist – um den Schweiß abzuduschen, aber auch um den Körper abzukühlen.

Doch nicht nur der Chlorverbrauch geht in diesen Tagen nach oben. Auch der Wasserverbrauch im Freibad steigt, wie die Stadtwerke-Sprecherin erklärt. Das liege zum einen an der stärkeren Verdunstung und zum anderen daran, dass mehr Badegäste wiederum mehr Wasser beim Verlassen der Becken mitnehmen.

Wer sich in der Amperoase nicht im Wasser, sondern auf der Liegewiese aufhält, für den stehen seit Beginn der Saison neue Schirme bereit. Auch am Spielplatz haben die Stadtwerke mehrere tausend Euro in ein Sonnensegel investiert, heißt es. Und: Das Sortiment an Sonnencremes an der Kasse wurde aufgestockt, sollte man diese vergessen haben.

Diese Möglichkeit gibt es auch für Badegäste des Mammendorfer Freibads. Dort sind während der Hitze-Phase „alle vorhandenen Sonnenschirme im Einsatz“, wie ein Sprecher des Trägers, dem Landratsamt, mitteilt. Außerdem gehe man bei Hochbetrieb und großer Hitze verstärkt auf die Besucher zu, um sie aktiv auf die Risiken von Hitzschlag und Sonnenbrand hinzuweisen. Nur: „Leider werden diese wichtigen Hinweise zum Eigenschutz von einzelnen Gästen nicht immer ernst genommen, was wir bedauern“, so der Sprecher.

Schatten spenden im Maisacher Freibad vorwiegend die „Bio-Schirme“, wie es Betriebsleiter Michael Spring scherzhaft ausdrückt, also die Bäume auf dem Gelände. Rund 45.500 Badegäste kamen bisher ins Freibad. „Das ist ziemlich viel“, sagt Spring. Ob es ein mögliches Rekordjahr wird, bleibt noch abzuwarten. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2003 kamen 59.600 Badegäste nach Maisach.

Erfreulich seien die Besucherzahlen auch für den Kiosk im Freibad. „Für unseren Kioskbetreiber läuft es sehr gut“, sagt Michael Spring. Und das sei besonders wichtig, da die Kioske ja nur eine kurze Saison haben. „Mal schauen, was die restlichen Ferienwochen noch bringen“, so der Freibad-Chef.