Gericht blockiert Trumps Visa-Regeln für Studenten und Journalisten

USA Gericht blockiert Trumps Visa-Regeln für Studenten und Journalisten Der Richter gab als Begründung an, dass die Regel "außergewöhnlich schwach" argumentiert sei. Ein Bündnis aus Gewerkschaften und ...

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Gericht blockiert Trumps Visa-Regeln für Studenten und Journalisten

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Gericht blockiert Trumps Visa-Regeln für Studenten und Journalisten

Der Richter gab als Begründung an, dass die Regel "außergewöhnlich schwach" argumentiert sei. Ein Bündnis aus Gewerkschaften und Hochschulgruppen hatte geklagt

Ziegelgebäude mit klassischer Architektur, darunter eine Fassade mit Säulen, großen Fenstern und grüner Vegetation im Vordergrund.
Ein Gebäude der Columbia Universität in New York.

Boston – Ein US-Bundesrichter hat am Montag eine neue Regel der Regierung von Präsident Donald Trump blockiert, die den Aufenthalt ausländischer Studenten und Journalisten in den USA begrenzen sollte. Das Urteil des Gerichts in Boston erfolgte einen Tag, bevor die Regelung des Heimatschutzministeriums in Kraft treten sollte. Geklagt hatte ein Bündnis aus Gewerkschaften und Hochschulgruppen.

Der Richter begründete seine Entscheidung damit, dass das Ministerium die Politik auf "außergewöhnlich schwache" Argumente gestützt habe.

Alte Praxis

Die nun gestoppte Regelung hätte eine fast 50 Jahre alte Praxis beendet, bei der ausländische Studenten Visa für die Dauer ihres Studiums erhalten. Die Regierung wollte diese Aufenthalte für Studenten (F-Visa) und Teilnehmer an Kulturaustauschprogrammen (J-Visa) auf vier Jahre begrenzen.

Visa für Journalisten (I-Visa) sollten auf bis zu 240 Tage beschränkt werden. Der von dem republikanischen Präsidenten George W. Bush ernannte Richter schrieb, der Schaden für das Hochschulsystem und die US-Wirtschaft wäre "wahrscheinlich katastrophal". Eine Stellungnahme des Heimatschutzministeriums lag zunächst nicht vor. (APA, 15.9.2026)

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