Gruppe „Allendorf bei Nacht" verteilt 3000 Euro an drei Empfänger
StartseiteLokalesWitzenhausenBad Sooden-AllendorfStand: 14.09.2026, 06:30 UhrKommentareUns auf Google folgenTreffpunkt Bibelgarten: Geber und Nehmer der Spenden in trauter Einigkeit. © Foto: Chris CortisDie his...
- 2 min read
Stand: 14.09.2026, 06:30 Uhr
Kommentare

Die historische Stadtführungsgruppe spendet je einen Teil an Freibad, DRK und Kirchengemeinde St. Crucis. Den größten Anteil erhält die Gemeinde – für einen bestimmten Grund.
Bad Sooden-Allendorf – In den Genuss von Spenden in Höhe von 3000 Euro sind das städtische Freibad, der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Allendorfer Kirchengemeinde St. Crucis gekommen. Erwirtschaftet hat diese Summe die Gruppe „Allendorf bei Nacht“, die jeden zweiten Dienstag im Monat bei einer historischen Stadtführung Einheimischen und Gästen an markanten Punkten einen Einblick in die Geschichte der reizvollen Fachwerkstadt vermittelt.
So war es auch am vergangenen Dienstag, als stilecht gekleidet Gerhard Rademacher (Salzbeamter), seine Frau Ursula (Sälzerin), Werner Voß (Stadtschreiber), Rita Bremser (Salzträgerin), Herbert Friese (Nachtwächter) Uwe Kanngießer (Türmer) und Walter Bremser (Salzträger) neugierige Menschen durch die Straßen und Gassen der Altstadt führten, um sie anschließend im Ratskeller mit einem mittelalterlichen Essen zu verwöhnen. Pro Kopf und Nase waren dafür 15 Euro zu berappen, wovon ein Teil, wie zwölf Mal im Jahr, für Spenden abgezweigt wurde.
Für den Förderverein Freibad nahmen Sonja Jilg und Silke Herwig 500 Euro dankbar entgegen, um damit diese Freizeiteinrichtung noch attraktiver gestalten zu können. DRK-Chef Wolfgang Frühauf freute sich über 1000 Euro, die vollends draufgehen, um einen Rotkreuzler von Kopf bis Fuß einzukleiden. Mit 1500 Euro überraschten die Stadtführer Crucis-Pfarrer Hubertus Spill und Kirchenvorsteherin Susanne Frühauf. Diese Summe soll eingesetzt werden zur Finanzierung einer Kantorenstelle, nachdem der bisherige Crucis-Kantor Maximilian Göllner zum Bezirkskantor in Eschwege aufgestiegen ist.
Seit dem Jahr 2004 besteht die Gruppe „Allendorf bei Nacht“, die bis heute rund 22 000 Besucher zu den historischen Stadtführungen begrüßen konnte. In dieser Zeit sei an Spenden eine stattliche Summe in fünfstelliger Höhe zusammengekommen, bestätigte Ursula Rademacher, ohne den exakten Betrag nennen zu wollen.