Harry Kane, Giulia Gwinn, Vincent Kompany: Der FC Bayern räumt ab
KI-Stimme. InfoDer Supercup-Triumph gegen Borussia Dortmund, ein gelungener Auftakt in die Frauen-Bundesliga - und nun auch noch die dreifache Auszeichnung bei der Wahl der Jahresbesten: Der FC Bayern dominiert...
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KI-Stimme. Info
Der Supercup-Triumph gegen Borussia Dortmund, ein gelungener Auftakt in die Frauen-Bundesliga - und nun auch noch die dreifache Auszeichnung bei der Wahl der Jahresbesten: Der FC Bayern dominiert den deutschen Fußball zum Start der neuen Spielzeit weiter nach Belieben. Bei der traditionellen Wahl unter deutschen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten wurden Giulia Gwinn und Vincent Kompany geehrt. Und, natürlich, Harry Kane.
Kane setzt sich gegen Bayern-Mitspieler Olise durch
Nach der Auszeichnung mit dem Goldenen Schuh als bester Torjäger Europas darf sich der Engländer nun auch erstmals über die Kür zum „Fußballer des Jahres“ freuen. Kane, in der vergangenen Saison mit 61 Toren in 51 Pflichtspielen überragender Akteur auf dem Weg zum Double, setzte sich bei der vom Fachmagazin kicker durchgeführten Wahl unter anderem gegen Mitspieler Michael Olise durch.
„Du hast nie aufgehört, an dir zu arbeiten“, sagte Kanes langjähriger Mitspieler Eric Dier: „Du wurdest einfach besser und besser und besser“. Eine Ende ist nicht in Sicht. Kane gilt aktuell als Favorit auf den Gewinn des Ballon d‘Or, seinen Vertrag bei den Bayern soll er in naher Zukunft verlängern. „Ich spüre die Liebe vom ganzen Verein“, schwärmte der 33-Jährige nach dem 2:1 (2:0) im Supercup in Dortmund.
Das dürfte seinem Trainer ganz ähnlich gehen. Kompany hat die Bayern in seinem zweiten Jahr in München endgültig zurück in die Weltspitze geführt, dazu zahlreiche nationale Rekorde gebrochen und dem Verein auch außerhalb des Platzes durch sein Auftreten viele Sympathien eingebracht. Seine Wahl zum „Trainer des Jahres“ sei „mehr als verdient“, meinte Vorjahressieger Julian Schuster, dem diesmal mit deutlichem Abstand der zweite Platz blieb. Kompany habe in der vergangenen Saison „Herausragendes geleistet“.
Einziges Manko bleibt das knappe Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain. Doch das kann ja noch werden. „Der erste von vier“, betonte Kane nach dem Supercup-Triumph mit Blick auf die angestrebte Titeljagd. Unter Kompany, von den Verantwortlichen der Münchner immer wieder als „Glücksgriff“ betitelt, scheint alles möglich.

Fußballerin des Jahres: Giulia Gwinn.© dpa | Peter Kneffel
Auch die Bayern-Frauen, Double-Siegerinnen und Champions-League-Halbfinalistinnen, kommen der Weltspitze immer näher. Aus ihrer Mitte wurde Gwinn zum zweiten Mal in Folge zur „Fußballerin des Jahres“ gekürt. Die erneute Auszeichnung sei „eine Ehre und Bestätigung für meinen Weg“, sagte Gwinn, die den gelungenen Liga-Auftakt am Freitag bei Union Berlin (4:1) noch verpasst hatte: „Aber um ehrlich zu sein, hatte ich nicht damit gerechnet.“ (sid)