(+) 425-Millionen-Bau am Schlump: So sieht es innen aus

Hamburg Die Ecke des Gebäudes ist mit goldfarbenen Platten verkleidet. Florian Quandt In Gold schimmert das „Haus der Erde“ am Schlump. Seit wenigen Tagen ist...

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(+) 425-Millionen-Bau am Schlump: So sieht es innen aus

Hamburg

Die Ecke des Gebäudes ist mit goldfarbenen Platten verkleidet.
Florian Quandt

In Gold schimmert das „Haus der Erde“ am Schlump. Seit wenigen Tagen ist geöffnet, doch bis es vollständig in Betrieb ist, dauert es noch.

Golden schimmert die Fassade an der Ecke Beim Schlump/Bundesstraße, Studenten strömen ins Gebäude und besuchen das neu eröffnete Café. Seit einigen Tagen ist das „Haus der Erde“ geöffnet. Auf eine feierliche Eröffnung hat die Universität verzichtet, zu peinlich war ja eine Bauverzögerung von sieben Jahren und eine extreme Preisexplosion von 177 Millionen auf 425 Millionen Euro! Die MOPO schaute einmal vorbei und inspizierte den „Euroschlund vom Schlump“.

Wer das Gebäude von der Bundesstraße aus betritt, der steht in einer wahrlich imposanten Eingangshalle. Kreuz und quer laufen hier die Treppen über mehrere Etagen. Schon beeindruckend. Es gibt ein vom Studierendenwerk betriebenes  Café. In der angrenzenden Lounge kann man pausieren. Es gibt Bagels, Sandwiches und auch warme Snacks. Noch wachen überall Security-Leute. Befürchtet die Uni neue unvorhergesehene Ereignisse?

Modernes Atrium im Haus der Erde der Universität Hamburg am Schlump mit Glasdach und mehrgeschossigen Innenbereichen
Ist das die Elbphilharmonie? Nein! Das ist das Foyer des „Hauses der Erde“.
Florian Quandt

„Haus der Erde“ am Schlump: Wann es in Betrieb gehen soll

Nachdem die Kosten bereits auf fast 300 Millionen Euro gestiegen waren, sorgte 2024 ein Defekt der Sprinkleranlage für massive Überschwemmungen. Es folgten weitere Pannen, und eine extrem aufwendige Sanierung des Uni-Gebäudes wurde nötig.

Haus der Erde der Universität Hamburg am Schlump zwischen modernen Gebäuden, mit Passanten unter blauem Himmel
Das „Haus der Erde“ an der Ecke Bundesstraße/Beim Schlump (Rotherbaum).
Florian Quandt

Zur Jahreswende 2026/27 sollen alle Bereiche in Betrieb genommen werden. Geforscht und gelehrt wird dann unter anderem in Meteorologie, Geologie, Geografie, Boden- und Meereskunde sowie Fischereiwissenschaft und Hydrobiologie.

Schräg gegenüber dem Haus der Erde und dem Geomatikum hat bereits im Frühjahr an der Ecke Bundesstraße/Sedanstraße das MIN-Forum (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften) geöffnet. Hier sind die Kosten „nur“ von 170 auf 284 Millionen Euro gestiegen.