Herausragende Choreo der Ultras des VfL Bochum – Hertha-Fans sorgen für Ärger
KI-Stimme. InfoSchon gut zwei Stunden vor Anpfiff war in der Ostkurve erkennbar, dass dieses Eröffnungsspiel zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC ein ganz besonderes werden würde. Am Zaun wurde die XXL-Choreo...
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KI-Stimme. Info
Schon gut zwei Stunden vor Anpfiff war in der Ostkurve erkennbar, dass dieses Eröffnungsspiel zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC ein ganz besonderes werden würde. Am Zaun wurde die XXL-Choreo in dem gesamten Stehplatzbereich der Heimfans – und nicht wie so häufig nur in den beiden Blöcken O und P – vorbereitet. Mit Einlaufen der Mannschaften wurde das beeindruckende Gesamtbild dann deutlich.

Mit blauen Folien boten die Fans eine Grundlage für eine der besten Choreografien, die jemals im Ruhrstadion gezeigt wurden. Vor einem großen VfL-Wappen war die Stadtsilhouette abgebildet mit den berühmten Flutlichtmasten des Ruhrstadions, Fördertürmen, altem Opelgelände, Jahrhunderthalle und natürlich der Fiege-Brauerei. Am Zaun hing zudem ein Spruchband. „Zwischen Förderturm und Flutlichtmast, schlägt das Herz der Malocherstadt!“, stand darauf geschrieben. Dazu waren zwei VfL-Fans abgebildet, die einen Bergmann in die Mitte nahmen.

Die Fans des VfL Bochum begeistern zum Saisonauftakt mit einer beeindruckenden Choreografie.© FFS | FFS
VfL Bochum: Ultras riefen zu blauer Kleidung auf
Auf beiden Seiten des Feldes wurde sich schon während der Aufwärmphase der Profis selbst warmgemacht. Diverse Gesänge ließen erahnen, welche Stimmung sich beide Kurven für den Zweitliga-Auftakt der Saison 2026/2027 vorgenommen hatten. Die zahlreich angereisten Hertha-Fans sangen und klatschten sich ein, während die Bochumer Fans sich von Uwe Rösler einpeitschen ließen.
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Viele Fans im Ruhrstadion hatten sich zudem an den Aufruf der Ultras gehalten und erschienen in blauen Trikots, T-Shirts – und aufgrund der Temperaturen auch in Pullovern und Jacken. „Ob Trikot, Kutte oder Szeneshirt – zieht euch euren feinsten blauen Zwirn über und lasst uns gemeinsam das erste Zeichen mit einem optisch einheitlichen Auftritt setzen“, schreiben die Ultras weiter. „Ob in der Kurve oder auf dem Sitzplatz – jeder VfL‘er wird am Freitag gebraucht“, hieß es unter der Woche in einem Aufruf der Ultras Bochum.
Hertha-Fans sorgen mit Banner für Aufregung
Auf Gästeseite wurde derweil gegen die Eintrittspreise für Gästefans protestiert. „Das Relikt des Arbeiterclubs: Wir malochen, ihr kassiert“, stand auf einem Spruchband geschrieben. Dieses sorgte im Spielverlauf allerdings für Probleme. Nach gut 18 Minuten unterbrach Schiedsrichter Wolfgangs Haslberger die Partie, weil dieses Banner ein Fluchttor überdeckte. Ähnliche Probleme gab es in Bochum schon mehrfach – etwa gegen den VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt. Die Hertha-Fans machten zunächst allerdings keine Anstalten, das Banner zu entfernen, besangen stattdessen ihren Verein und skandierten: „Fußball muss bezahlbar sein.“ Erst nach etwa sechs Minuten packten die Berliner das Banner unter Applaus des Stadions ein und es ging weiter.