Hisbollah kündigt Wohnungsbauprojekt für Vertriebene im Libanon an
zerstörte Dörfer Hisbollah kündigt Wohnungsbauprojekt für Vertriebene im Libanon an Mehr als 340.000 Menschen gelten als vertrieben, da ihre Heimatorte zerstört wurden oder in Gebieten liegen, die von ...
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zerstörte Dörfer
Hisbollah kündigt Wohnungsbauprojekt für Vertriebene im Libanon an
Mehr als 340.000 Menschen gelten als vertrieben, da ihre Heimatorte zerstört wurden oder in Gebieten liegen, die von der israelischen Armee besetzt werden
Beirut – Die proiranische Hisbollah-Miliz hat vor, sich im Libanon an einem Wohnungsbauprojekt für tausende Kriegsflüchtlinge zu beteiligen. Das kündigte Hisbollah-Chef Naim Kassem am Sonntag an. Die Gruppe werde mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und Spenden Unterkünfte bereitstellen sowie beim Wiederaufbau helfen. Details zu dem Projekt für Bewohner vollständig zerstörter Dörfer sollten in Kürze bekanntgegeben werden. Zugleich nahm Kassem den libanesischen Staat in die Pflicht. Die Regierung hätte die Verantwortung für die Unterbringung und Entschädigung der Vertriebenen übernehmen müssen.
Kassem äußerte sich in einer Rede zum zweiten Jahrestag der Tötung seines Vorgängers Hassan Nasrallah durch Israel im Jahr 2024. Nach dem Beginn eines neuen Krieges zwischen dem israelischen Militär und der Hisbollah Anfang März waren mehr als eine Million Menschen geflohen, was fast einem Viertel der libanesischen Bevölkerung entspricht. Die meisten von ihnen sind inzwischen in ihre Häuser zurückgekehrt. Mehr als 340.000 Menschen sind jedoch weiterhin vertrieben, da ihre Heimatorte zerstört wurden oder in von der israelischen Armee besetzten Gebieten liegen. Seit dem 2. März wurden bei israelischen Angriffen im Libanon mehr als 4300 Menschen getötet, darunter über 250 Kinder. Weitere 12.000 Menschen wurden verletzt. (Reuters, 27.9.2026)
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