„Hoffe, ich bin auf der Liste“: Thomas Müller scherzt über mögliches DFB-Comeback unter Jürgen Klopp
StartseiteSportFußballStand: 03.10.2026, 11:53 UhrKommentareUns auf Google folgenEin Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden: Nach den ersten DFB-Spielen unter Jürgen Klopp zieht Weltmeister Thomas Müller ein ...
- 2 min read
Stand: 03.10.2026, 11:53 Uhr
Ein Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden: Nach den ersten DFB-Spielen unter Jürgen Klopp zieht Weltmeister Thomas Müller ein erstes Zwischenfazit.
Nach den ersten drei Spielen unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp fallen die Urteile geteilt aus. Mit dem Auswärtsauftritt in Griechenland steht für das DFB-Team auch noch eine weitere Aufgabe an. Bei den stimmgewaltigen griechischen Fans in Thessaloniki wird es dabei auch auf die Mentalität der Klopp-Elf ankommen. Genau dieser Aspekt steht auch bei Weltmeister Thomas Müller im Vordergrund seines Zwischenfazits.

„Wir müssen wieder unbequemer werden“, hielt der langjährige Spieler des FC Bayern im Podcast The Late Run fest. Von seinem Experten-Kollegen bei der WM 2026 erwartet sich der aktuell in Vancouver spielende Müller eine Rückkehr zu alten Tugenden, die auf internationaler Bühne für neidische Blicke gesorgt hätten.
DFB-Team: Müller will zurück zu beneidenswerter „deutscher Mentalität“
Müller spricht dabei über die „deutsche Mentalität, sich immer durchzukämpfen und in jeder Sekunde unbequem zu sein“. Die „gesamte Fußball-Welt“ hätte sich diese Einstellung für die jeweils eigene Mannschaft gewünscht. Seit dem Titelgewinn in Brasilien habe sich das aus deutscher Sicht aber zum Schlechten gewandelt: „Das haben wir ein bisschen verloren, der Spielstil ist ein wenig zu schön, wir sind nicht mehr so eiskalt vor dem Tor.“
Der 37-Jährige weiß, wovon er spricht: Schließlich galt Müller nie als der technisch begabteste Fußballer, aber doch als einer, der vieles mit Köpfchen und Einsatz wettmachte. So bot er sich lachend für den nächsten DFB-Kader von Klopp an: „Jürgen, ich hoffe, ich stehe auf deiner Liste!“ Die beiden WM-Experten wieder vereint? Damit sollte man nicht rechnen, aber die gemeinsame TV-Tätigkeit sorgte bei Müller und Klopp für viel gegenseitiges Verständnis.
„Ich denke, er hat eine klare Idee, worauf er sich konzentrieren will. Und Klarheit ist immer gut. Er ist eine gute Mischung zwischen einem modernen Trainer und einem Oldschool-Coach. Der deutsche Fußball hat Probleme, eine neue Generation zu finden, an der die Fans Freude haben“, lautet Müllers Urteil nach den ersten drei Klopp-Spielen. Gegen Griechenland hat die neue DFB-Generation dann die nächste Chance, ihren Fans Freude zu bereiten. (phm)