Honigernte in Sachsen-Anhalt: So war das Bienenjahr 2026
Das Bienenjahr 2026 neigt sich auch in Sachsen-Anhalt dem Ende entgegen. Und es sei ein positives Jahr gewesen, gibt der Imkerverband bekannt. Trotz der guten Honigernte bereitet extremes Wetter aber auch Sorgen.
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AUDIO: Sachsen-Anhalt freut sich über gutes Bienenjahr 2026 – und sorgt sich (1 Min)
Zwischen Lindenblatt und Rapsblüte
Stand: 15.09.2026 13:23 Uhr
Das Bienenjahr 2026 neigt sich auch in Sachsen-Anhalt dem Ende entgegen. Und es sei ein positives Jahr gewesen, gibt der Imkerverband bekannt. Trotz der guten Honigernte bereitet extremes Wetter aber auch Sorgen.
von MDR SACHSEN-ANHALT
Sachsen-Anhalts Imker blicken zufrieden auf das bisherige Erntejahr 2026. Verbandspräsident Paul Schenk sprach von einem "durchschnittlich guten" Bienenjahr. Durchschnittlich bedeutet demnach, dass die Erträge je nach Region und Honigart sehr unterschiedlich ausgefallen ist. "Die Niederschläge waren ungleichmäßig verteilt, was sich entsprechend auf das Nektarangebot ausgewirkt hat", erklärte Schenk.
Große Unterschiede zwischen den Regionen in Sachsen-Anhalt
Zu Beginn des Jahres seien starke Bienenvölker geschlüpft und hätten viel Nektar von den Rapsfeldern gesammelt, aus dem auch guter Rapshonig entstanden sei. Ab Juni hätten sich aber starke Gewitter mit langen Trockenphasen abgewechselt. Das habe etwa den Robinienblüten geschadet. Dabei haben laut Schenk teilweise nur 20 Kilometer den Unterschied zwischen gutem und schlechten Ertrag an Robinienhonig gemacht.
Lindenhonig gibt es dieses Jahr wegen der Hitze weniger.
Auch die Ernte von Lindenhonig fiel in diesem Jahr schlechter aus als in Vorjahren. Aufgrund der langen Trockenheit habe kaum Wasser die Baumwurzeln erreicht. Die Trockenheit bereite den Imkereien auch langfristig Sorgen: "Ohne Regen gibt es kein pflanzenverfügbares Wasser, ohne pflanzenverfügbares Wasser gibt es keinen Nektar und ohne Nektar gibt es keinen Honig", so Schenk.
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dpa, MDR (Thilo Sauer)
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