Hot Hatch nach französischer Art – Vorstellung: Peugeot E-T16 Concept

Mit der Studie E-T16 stellt Peugeot eine rein elektrische Hommage an das legendäre Rallyeauto 205 auf die Räder. Der französische Hot Hatch soll zudem einen Designausblick auf die nächste Generation des E-208 liefern.

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Hot Hatch nach französischer Art – Vorstellung: Peugeot E-T16 Concept

Stand: 11.10.2026, 19:01 Uhr

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Mit der Studie E-T16 stellt Peugeot eine rein elektrische Hommage an das legendäre Rallyeauto 205 auf die Räder

Mit der Studie E-T16 stellt Peugeot eine rein elektrische Hommage an das legendäre Rallyeauto 205 auf die Räder © Peugeot

Mit der Studie E-T16 stellt Peugeot eine rein elektrische Hommage an das legendäre Rallyeauto 205 auf die Räder. Der französische Hot Hatch soll zudem einen Designausblick auf die nächste Generation des E-208 liefern.

SP-X/Paris. In der Motorsport-Szene dürfte sicherlich vielen Fans bei dem Kürzel T16 das Herz aufgehen. Handelt es sich hier doch um die legendäre Rallye-Ikone Peugeot 205 T16. Das heiße Steilheck-Kompaktmodell (Hot Hatch) zählte in den 80er-Jahren zu den größten Abräumern bei den Weltmeisterschaftsläufen - 1985 und 1986 endeten gar mit dem Gesamttitel.

Nun erfindet die französische Löwenmarke einen ihrer größten Sport-Ikonen neu. Peugeot zeigt auf dem derzeit stattfindenden Pariser Autosalon eine Strom-Studie, die es faustdick unterm Blech hat. Die Entwickler spendierten dem E-T16 Concept genannten Kompaktmodell happige 600 kW/816 PS, das Niveau von Supersportwagen. Drei Elektromotoren sind dafür zuständig. Sie sorgen für ein phänomenales Leistungsgewicht. Peugeot spricht von weniger als zwei Kilogramm pro PS. Entsprechend dynamisch geht es zur Sache. Beim Tritt aufs Pedal soll der E-T16 in 2,5 Sekunden die Hunderter-Marke knacken und in nur 16 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 300 beschleunigen. Nie zuvor hat dies ein Modell Peugeot geschafft.

Mit dem E-T16 Concept-Car, das in seinen Grundzügen sehr an den legendären 205 erinnert, ohne aber auf Retro zu machen, starten die Franzosen gleichzeitig eine neue Designsprache, Feline Future genannt, was so viel bedeutet wie „katzenhafte Zukunft“. Die Philosophie dahinter: Alles soll emotionaler, dynamischer und markanter aussehen.

Das gilt auch für den Innenraum. Nicht nur die senkrecht montierte, hydraulische Handbremse, wie sie durchweg im Rallye-Sport üblich ist, und die extremen Schalensitze sind Eye-Catcher. Auch das in Richtung Science-Fiction drehende sogenannte Hypersquare-Lenkrad des i-Cockpits dürfte für offene Münder bei den Messebesuchern sorgen. Erstmals wurde ein konfigurierbares Display in die Nabe integriert. Es kann beispielsweise Tempo und Rundenzeiten anzeigen.

Mit modernster Steer-by-Wire-Technologie braucht das fast eckige Lenkrad nur minimal gedreht zu werden, um den E-T16 um die Kurven zu scheuchen. Die Entwickler versprechen außergewöhnliche Präzision und Agilität sowie vollste Alltagstauglichkeit.

Für Letzteres steckt im Boden eine neu entwickelte 800-Volt-Architektur in Kombination mit einer 85-kWh-Batterie. Möglich werden damit bis zu 400 Kilometer Reichweite mit einer Füllung. Geht es ans Nachladen, soll der Akku in nur 15 Minuten wieder auf 80 Prozent seiner Kapazität sein.

Auch wenn es sich beim E-T16 um ein reines Concept-Car mit Kohlefaser-Chassis handelt, so lässt der heiße Stromer doch einige Rückschlüsse zu, was Peugeot davon in die Serie der kommenden E-208-Generation überträgt. An erster Stelle steht ganz klar das neue i-Cockpit mit dem Hypersquare und Steer-by-Wire. Darüber dürfte das riesige, leicht gewölbte Panorama-Display seinen Platz finden. Mit über 50 Zentimeter-Diagonale vereint es Head-up-Display und Touchscreen. Zu hören ist außerdem, dass Peugeot seinem nächsten 208 auch die Drei-Krallen-Lichtsignatur an Front und Heck spendieren wird und, als absolutes Muss, den ikonischen roten GTI-Strich.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit SPS Spot Press Services.