HSG Rhumetal trifft zum Auftakt auf Drittliga-Absteiger Bissendorf
Die Handballer der HSG Rhumetal starten am Sonntag in ihre erste Regionalliga-Saison. Gegner ist ausgerechnet der TV Bissendorf-Holte, den Trainer Kai Kühn zu den Aufstiegsaspiranten zählt.
- 2 min read
Stand: 04.09.2026, 22:02 Uhr
Kommentare

Die Handballer der HSG Rhumetal starten am Sonntag in ihre erste Regionalliga-Saison. Gegner ist ausgerechnet der TV Bissendorf-Holte, den Trainer Kai Kühn zu den Aufstiegsaspiranten zählt.
Katlenburg – Für die Handballer der HSG Rhumetal beginnt am Sonntag das Abenteuer Regionalliga. Der erste Spieltag der Saison 2026/2027 führt den Neuling zum TV Bissendorf-Holte. Anpfiff ist um 17 Uhr.
Im Landkreis Osnabrück wartet mit dem ersten Duell gegen einen der drei Drittliga-Absteiger zum Einstieg gleich ein ganz dicker Brocken auf die Crocodiles. Die Gastgeber verpassten als Tabellen-14. der Weststaffel knapp den Klassenerhalt. Ligaunabhängig wurde der Vertrag mit Trainer Timon Döring, seit 2025 im Amt, aber bereits im Februar um ein weiteres Jahr verlängert. Das nennt man wohl einen Vertrauensbeweis.
Beweisen wollen sich auch die Crocodiles gegen ein Team, das Kai Kühn zu den Aufstiegsaspiranten zählt. „Da ist schon viel Qualität“, lautet die Einschätzung des Rhumetaler Trainers. „Aber wir nehmen es wie Balingen, sind die Gallier und messen uns jetzt mit den richtig Großen.“ In dieser Liga mitspielen zu dürfen, habe sich die Mannschaft, besetzt ausschließlich mit Spielern aus der unmittelbaren Umgebung, verdient. Kühn: „Wir wollen viel aufsaugen und lernen, uns in jedem Spiel weiterentwickeln. Dass die Jungs das können, wissen wir.“
Nach Meinung seines Torjägers haben sich Mannschaft, Verein und Region mit dem Aufstieg auf ein ganz neues Level eingelassen. „Die Vorbereitung war in diesem Sommer besonders anstrengend. An vielen Stellen wurde intensiver als sonst gearbeitet“, berichtet Finn Kreitz. Nach dem Höhenflug der letzten Jahre werde es nun wichtig sein, alles gemeinsam anzugehen und in schwierigen Phasen den Kopf oben zu behalten. Man reise natürlich als Außenseiter nach Bissendorf. „Aber wir wollen nichts verschenken und uns zur Höchstleistung pushen.“