Nur Kurzeinsatz: Was wird jetzt bei St. Pauli aus Smith?
FC St. Pauli „Ich bin hier“: St. Pauli-Profi Smith äußert sich zur Frage über seine Zukunft Eric Smith kam bei St. Paulis Saisonauftakt nur zu einem Kurzeinsatz. IMAGO / STEINSIEK.C...
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FC St. Pauli
„Ich bin hier“: St. Pauli-Profi Smith äußert sich zur Frage über seine Zukunft
Eric Smith kommt beim 1:1 des FC St. Pauli nur kurz zum Einsatz und äußert sich knapp zu seiner Zukunft. Was Trainer Rapp dazu sagt.
Die Zweitliga-Saison 2026/27 hat für den FC St. Pauli mit einem 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Greuther Fürth begonnen. Das Transferfenster ist noch bis zum 1. September geöffnet – entsprechend ist längst nicht klar, wie der endgültige Kader von Cheftrainer Marcel Rapp aussehen wird. Eine Personalie, die dabei besonders im Fokus steht, ist Eric Smith. Dass der WM-Fahrer zum Auftakt nur wenige Minuten zum Einsatz kam, dürfte die Spekulationen um seine Zukunft kaum verstummen lassen.
Smith hatte nach seiner WM-Teilnahme mit Schweden, bei der er ohne Einsatz geblieben war, rund drei Wochen Urlaub erhalten. Erst im Trainingslager im österreichischen Flachau stieß der 29-Jährige zum Team und zu Neu-Coach Rapp. Im XXL-Test gegen Deportivo A Coruña (2:2) am vergangenen Samstag hatte Smith noch gefehlt. Gegen Fürth bot sich ihm nun erstmals die Chance, sich in einem Pflichtspiel unter Rapp zu zeigen.
St. Pauli-Coach Rapp: „Das war nichts gegen Eric“
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Zwei Tage vor der Partie hatte Rapp auf der Pressekonferenz noch erklärt, Smith sei inzwischen bereit für einen längeren Einsatz. „Der ist jetzt auch ready, um zu spielen. Vielleicht keine 90 Minuten, aber der kann auf jeden Fall 60 Minuten spielen“, sagte der Trainer.
Doch im Zentrum, wo Rapp den Schweden offenbar bevorzugt sieht, erhielten zunächst Mathias Rasmussen und Joel Fujita den Vorzug. Auf einen Wechsel verzichtete der 47-Jährige lange.
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Das war nichts gegen Eric
Marcel Rapp
„Ich glaube, dass Joel und Mathi gut im Spiel waren und ich das einfach nicht unterbrechen wollte“, erklärte Rapp. „Das war jetzt gar nichts gegen Eric, sondern eher für die anderen zwei.“
Auch in der Dreierkette, in der Smith ebenfalls eingesetzt werden kann, scheint aktuell kein Weg an David Nemeth, Marcus Mathisen und Tomoya Ando vorbeizuführen.
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Erst in der 85. Minute kam Smith ins Spiel und ersetzte Mathisen. In den verbleibenden Minuten inklusive Nachspielzeit war Smith noch elfmal am Ball, sieben seiner Pässe kamen an. Entscheidenden Einfluss aufs Spiel konnte er aber nicht mehr nehmen.
Smith äußert sich trocken zur Zukunftsfrage
Nach dem Abpfiff zeigte sich Smith zunächst enttäuscht über das Ergebnis. „Es ist keine Niederlage, aber ich denke, wenn wir zu Hause spielen, wollen wir jedes Spiel gewinnen“, sagte er. „In dieser Hinsicht fühlt es sich nicht gut an. Manche Situationen waren gut, manche waren weniger gut.“
Auf seine offene Zukunft angesprochen, blieb der Schwede betont nüchtern. „Ich bin hier. Ich versuche, mein Bestes zu geben“, erklärte er.
Smith über seine Rolle: „Das ist die Entscheidung des Trainers“
Auch seinen Platz auf der Bank kommentierte Smith ohne Umschweife: „Offensichtlich war es nicht gut genug, sonst hätte ich länger gespielt. Ich versuche, jeden Tag mein Bestes zu geben. Das ist die Entscheidung des Trainers.“
Viel Aufschluss über seine Zukunft gab Smith damit nicht. Klar ist aber: Solange das Transferfenster geöffnet ist und seine Rolle unter Rapp überschaubar bleibt, dürfte die Personalie den FC St. Pauli weiter beschäftigen.