TSV 1860 verspielt in Illertissen spät den Sieg
StartseiteSportTSV 1860Stand: 10.10.2026, 15:58 UhrKommentareUns auf Google folgenDer TSV 1860 München muss sich im Auswärtsspiel beim FV Illertissen durch ein spätes Gegentor mit einem Remis begnügen. Der Tick...
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Stand: 10.10.2026, 15:58 Uhr
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Der TSV 1860 München muss sich im Auswärtsspiel beim FV Illertissen durch ein spätes Gegentor mit einem Remis begnügen. Der Ticker zum Nachlesen.
Vorbericht: Kaum ist die Wiesn-Maß ausgetrunken, ruft schon der nächste harte Brocken: Der TSV 1860 München reist am Samstag (14 Uhr) zum FV Illertissen – und dort wartet alles andere als ein Verdauungsspaziergang. Tabellenplatz sechs, 18 Punkte: Illertissen hat sich zu einem echten Prüfstein für die gesamte Regionalliga Bayern entwickelt. Trainer Alper Kayabunar macht aus seiner Erwartungshaltung vor der Partie keinen Hehl: „Auf uns wartet ein sehr schweres Auswärtsspiel.“

Dass die Löwen trotzdem mit breiter Brust anreisen, liegt am jüngsten 4:0-Erfolg gegen die SpVgg Ansbach – auch wenn der erst nach der Pause richtig Fahrt aufnahm. Genau daran will Kayabunar seine Mannschaft erinnern: „Wir wollen die Leistung der zweiten Halbzeit gegen Ansbach bestätigen.“ Es ist die klare Ansage eines Trainers, der weiß, dass sein Team in der ersten Hälfte gegen Ansbach noch zu zögerlich agierte, nach der Pause aber zeigte, wozu es fähig ist, wenn Tempo und Zielstrebigkeit stimmen.
Kniffliges Auswärtsspiel: 1860 München trifft auf FV Illertissen
Ganz schmerzfrei geht es für die Löwen aber nicht in dieses Spitzenspiel. Raphael Ott, der sich gegen Ansbach verletzte, muss zuschauen. „Er hat etwas am Sprunggelenk und wird mehrere Wochen ausfallen“, berichtete Kayabunar. Immerhin gibt es Hoffnung bei Michael Eberwein: „Er ist ein wichtiger Spieler im Spiel gegen den Ball und er hat schon bewiesen, dass er Tore machen kann. Ich hoffe, dass er in Illertissen eine Option ist.“
Dazu kommt, dass „zwei bis drei Spieler etwas kränkeln“ – die Herbstgrippe macht offenbar auch vor Profikadern nicht halt. Kapitän Dennis Dressel soll immerhin am Abschlusstraining teilnehmen, bevor der endgültige Kader steht.
Und der Gegner? „Ich hatte schon einige Duelle mit Illertissen. Ihre Spielweise hat sich verändert, weil sich der Kader verändert hat. Das ist eine sehr gute Mannschaft, die viel Qualität in der Offensive und einen klaren Plan hat“, erklärte der Löwencoach. Besonders zwei Dinge sind ihm aufgefallen: „Sie haben einen Stoßstürmer, der den Ball gut festmacht und können mit Tempo über außen kommen. Auch in den Umschaltmomenten sind sie sehr gut.“
Dass die Löwen selbst für Torgefahr sorgen wollen, zeigte zuletzt auch Innenverteidiger Felix Weber, der gegen Ansbach traf. Kein Zufallsprodukt, wie Kayabunar bestätigt: „Es war ja schon aus der letzten Saison bekannt, dass er Tore machen kann. Wir hatten vor dem Tor schon in der ersten Halbzeit einen guten Angriff mit ihm, als Ott aus dem Rückraum zum Abschluss kam.“ Die Absicherung im Rücken des Außenverteidigers ist dabei einstudiert: „Wir haben Abläufe für eine Absicherung, wenn er mit nach vorne geht.“ Die größere Baustelle bleibt für Kayabunar aber die Chancenverwertung – trotz der vier Treffer gegen Ansbach: „Wir haben in jedem Spiel sehr gute Torchancen. Wenn wir diese nutzen, dann gewinnen wir.“ (mig)