Ilz schoss sich mit Torfestival an die Spitze der Landesliga
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. SportIlz ist nach einem 6:4 über Kindberg neuer Tabellenführer in der Landesliga. Rohrbach, der bisherige Spitzenreiter, verlor erstmals. © PurgstallerRok...
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Ilz ist nach einem 6:4 über Kindberg neuer Tabellenführer in der Landesliga. Rohrbach, der bisherige Spitzenreiter, verlor erstmals.
© Purgstaller


vor 52 Minuten
2. Oktober 2026 um 19:55
Ilz-Trainer Christian Scheer ließ sich gerne „zum ersten Satz“ gratulieren, wie er nach dem 6:4-Torfestival gegen Kindberg scherzhaft sagte. „In der ersten Hälfte hat fast jede Chance zu einem Tor geführt“, sagte Scheer, dessen Team nach 52 Minuten schon mit 5:1 führte. Dass die Gäste noch bis auf 4:5 herankamen, stieß Scheer dennoch sauer auf: „Da müssen wir mit uns selbst hart ins Gericht gehen, das müssen wir cleverer zu Ende spielen.“
Dank des Erfolgs übernahmen die Ilzer die Tabellenführung, denn der bisherige Spitzenreiter Rohrbach musste im neunten Spiel die erste Niederlage einstecken. Bei Köflach konnte das Team von Trainer Peter Pfeifer zwar einen 0:1-Rückstand zwischenzeitlich drehen, doch die Gastgeber bewiesen ebenfalls Comeback-Qualitäten. „Köflach war in allen Belangen die bessere Mannschaft, es war eine verdiente Niederlage“, redete Pfeifer nicht um den heißen Brei herum. „Aber wir wissen, das einzuschätzen. Wir sind Aufsteiger und lassen uns durch die Niederlage nicht beeinflussen.“ Köflach-Coach Kevin Friesenbichler sah ein „extrem gutes Landesliga-Spiel mit hohem Tempo, das wir absolut verdient gewonnen haben. Wir haben es spannender gemacht als notwendig, wir haben Chancen in Hülle und Fülle gehabt“. Dass Köflach das erste Team war, dem es gelungen ist, Rohrbach zu biegen, „ist mir im Grunde genommen komplett egal“, sagte Friesenbichler. „Wichtig ist, dass wir uns belohnt haben.“
Punktgleich mit Rohrbach auf Platz drei liegt nun St. Anna, das bei Pachern mit 4:1 gewann. Gnas (2:3 gegen Fürstenfeld) und Bruck (0:5 gegen Wildon) verpassten es ihrerseits ebenfalls an Rohrbach vorbeizuziehen und halten wie der neue Vierte Köflach weiter bei 16 Zählern. „Die Niederlage war auch in dieser Höhe verdient“, sagte Bruck-Trainer Thomas Leonhardsberger klipp und klar. „Wildon war an diesem Abend eine Nummer zu groß für uns.“