Im freien Fall: Bungee-Jumping bei Nature One: Sebastian hat sich aus 60 Metern Höhe gestürzt

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Im freien Fall: Bungee-Jumping bei Nature One: Sebastian hat sich aus 60 Metern Höhe gestürzt

Im freien Fall Bungee-Jumping bei Nature One: Sebastian hat sich aus 60 Metern Höhe gestürzt

Kastellaun · Bei Nature One gibt es nicht nur Musik, sondern auch den Adrenalin-Kick beim Bungee-Jumping. Wie fühlt es sich an, von einem riesigen Kran in die Tiefe zu springen?

02.08.2026 , 17:18 Uhr

Sebastian aus der Schweiz (zweiter von links, im Hulk-Shirt) hat sich getraut und bei Nature One 2026 einen Bungee-Sprung gemacht. Hier ist er danach glücklich mit seinen Freunden.

Foto: Trierischer Volksfreund/Veronika Königer

Der Bass dröhnt in den Ohren, vibriert leicht in den Knochen. Es wird langsam Nacht auf der Raketenbasis Pydna, wo Zehntausende Raver gemeinsam bei Nature One feiern. Doch die Blicke der Umstehenden sind nicht auf eine Bühne gerichtet. Stattdessen schauen sie gespannt auf einen riesigen Kran, an dem ein Korb in die Höhe gezogen wird.

Darin stehen mehrere Menschen, halten sich am Geländer fest. Sie werden immer kleiner, je höher der Korb schaukelt, sind nur noch als winzige Figuren auszumachen. Dann ist der Korb an der Spitze des Krans angekommen. Einer der Insassen tritt an den Rand. Er trägt ein Geschirr, das an einem Seil befestigt ist, so viel ist in der aufziehenden Dämmerung zu sehen. Ein paar Sekunden steht er da, fast regungslos. Dann breitet er die Arme aus. Und springt.

Bungee-Jumping bei Nature One 2026: Wie fühlt sich das an?

Was Sebastian aus der Schweiz – er ist es, der sich da mutig in die Tiefe gestürzt hat – in dem Moment durch den Kopf gegangen ist? „Man sieht da runter und denkt sich, das ist schon sehr hoch“, verrät er. „Man muss das Vertrauen haben, dass alles hält. Oder man muss innerlich mit allem abschließen.“ Er überlegt kurz und fügt dann hinzu: „Es ist eine Mischung aus beidem. Und dann springt man.“

Und ist in freiem Fall, bis das Bungee-Seil den Sturz stoppt. Einmal, zweimal federt Sebastians Körper nach oben. „Ich habe einfach nur geschrien“, sagt er im Rückblick und lacht. Aber toll gewesen sei der freie Fall trotzdem.

Das sieht man auch Sebastians Gesicht an, als er langsam nach unten gelassen wird, wo die Mitarbeiter des Bungee-Jumpings ihn an den Armen auffangen und zu Boden helfen. Dort wird er von seinem Geschirr und den Fußmanschetten befreit. Lachend springt er auf und geht zu seinen Freunden, die ihm anerkennend auf die Schulter klopfen. Seine Augen leuchten.

Aus 60 Metern können sich Mutige beim Bungee-Jumping bei Nature One 2026 in die Tiefe stürzen.

Foto: Trierischer Volksfreund/Veronika Königer

So viel hat das Bungee-Jumping bei Nature One 2026 gekostet

„Ich fühle mich danach auch jetzt viel leichter, gar nicht wie mein Gewicht“, sagt er, lacht und deutet auf seine Hand, wo die Kilos mit einem schwarzen Stift vermerkt sind. Vor dem Bungee-Jumping werden die Springer nämlich gewogen, um die passende Ausrüstung auszuwählen.

75 Euro hat der Sprung aus 60 Metern Höhe gekostet. Für fünf Euro kann man mit dem Korb mit nach oben und wieder nach unten fahren. „Das geht, bei uns in der Schweiz ist das teurer“, findet Sebastian. Es ist nämlich schon sein zweiter Bungee-Sprung – aber der erste, den er wirklich bewusst erlebt.

So sieht der Open Air Floor bei Nature One 2026 aus dem Bungee-Jumping-Korb aus. Unsere Redakteurin ist nicht selbst gesprungen, sondern wieder mit nach unten gefahren – das ist auch eine Option.

Foto: Trierischer Volksfreund/Veronika Königer

„Beim ersten Mal ist man wie in einem Tunnel“, erklärt er. „Beim zweiten Mal kriegt man dann eher was mit.“ Und so, wie Sebastian übers ganze Gesicht strahlt, ist es bestimmt nicht der letzte Sprung gewesen.

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