„Immer einen Ausflug wert“: Tausende Besucher in Frankenberg
Strohballen als Sitzmöbel, Musik und Tanz, lange Schlangen vor den Ständen und kaum ein Durchkommen in der Fußgängerzone: Das Frankenberger Herbststadtfest hat am Wochenende einen Besucherandrang erlebt wie selten.
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Stand: 27.09.2026, 19:30 Uhr
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Strohballen als Sitzmöbel, Musik und Tanz, lange Schlangen vor den Ständen und kaum ein Durchkommen in der Fußgängerzone: Das Frankenberger Herbststadtfest hat am Wochenende einen Besucherandrang erlebt wie selten.
Frankenberg – Bei blauem Himmel, Sonne und Spätsommertemperaturen strömten mehrere Tausend Menschen in die Innenstadt und machten die Festmeile zu einem großen Treffpunkt der Region. Besonders am Sonntagnachmittag herrschte Hochbetrieb. In der Bahnhofstraße und in der Fußgängerzone drängten sich die Besucher, an den mehr als 30 Ständen bildeten sich Schlangen. Dazu kamen Musik und Tanz. Auch die Geschäfte profitierten vom Andrang. Der verkaufsoffene Sonntag lockte viele Besucher zusätzlich in die Innenstadt. Für die Frankenberger Kaufleute fiel die Bilanz entsprechend positiv aus.
„Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, sagte André Kreisz, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins, bereits am Sonntagnachmittag. Besonders angetan zeigte er sich von den neuen Sitzecken aus Strohballen. „Das sind Wohnfühlecken. Dadurch konnten die Besucher viel länger verweilen.“ Genau diesen Gedanken wolle der Kaufmännische Verein künftig weiterverfolgen. „In diesen tollen Mehraufwand wollen wir weiter investieren. Den Faktor Gemütlichkeit wollen wir weiter ausbauen.“

Für die musikalische Atmosphäre sorgte bereits am Samstag die Stadtkapelle Frankenberg. Unter der Leitung von Christoph Jarkow präsentierten die Musiker einen abwechslungsreichen Mix. Der Auftritt war ein Vorgeschmack auf das Konzert der Stadtmusiker am 12. Dezember im Philipp-Soldan-Forum. Für tänzerische Farbtupfer sorgten die Landjugendgruppen aus Geismar und Haubern. Mit schwungvollen Tänzen zogen sie die Blicke auf sich und bekamen viel Applaus.

Auch Gäste aus dem Marburger und dem Wittgensteiner Land gehörten zum Publikum. „Wir kommen immer zum Frankenberger Stadtfest. Frankenberg ist immer einen Ausflug wert“, sagte Andreas Hechman aus Erndtebrück. Mit seiner Ehefrau nutzte er den Besuch, um sich beim Förderverein Wildpark mit frischer Wurst einzudecken.
Auch abseits von Musik, Essen und Verkaufsständen gab es viel zu entdecken. Die schweren Maschinen der Firma Schreiner aus Haine zogen zahlreiche neugierige Blicke auf sich. Vom Mähroboter und Aufsitzmäher bis zum professionellen Schlepper für den Winterdienst reichte die Palette. So präsentierte sich das Herbststadtfest einmal mehr als bunter Mix aus Markt, Musik, Begegnung und Unterhaltung.