Kilchberger Schwinget: Berner dominieren zur Mittagspause
Im 3. Gang kommt es zum Zusammenschluss an der Spitze. Auch einige der Favoriten müssen eine Niederlage einstecken.05.09.2026, 13.22 Uhr2 LeseminutenMichael Ledermann jubelt nach dem Kampf gegen Lars Voggensper...
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Im 3. Gang kommt es zum Zusammenschluss an der Spitze. Auch einige der Favoriten müssen eine Niederlage einstecken.
05.09.2026, 13.22 Uhr
2 Leseminuten

Michael Ledermann jubelt nach dem Kampf gegen Lars Voggensperger. Im dritten Gang legte der Berner auch Samuel Giger auf den Rücken.
Claudio Thoma / Keystone
(sda) Zur Mittagspause führen beim Kilchberger Schwinget vier Berner die Rangliste an. Einen Viertelpunkt dahinter lauern die Topfavoriten.
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Im 3. Gang kam es zum Zusammenschluss an der Spitze, da alle aus dem bis dato führenden Trio Niederlagen hinnehmen mussten. Erwartbar war dabei jene von Joel Strebel gegen Fabian Staudenmann. Überraschend kamen jene von Samuel Giger und Damian Ott.
Der Thurgauer Giger musste sich Michael Ledermann nach einem spektakulären Kampf geschlagen geben, bei dem er selber nahe am Resultat gewesen war. Ott wurde von Lars Zaugg bereits im ersten Zug platt ins Sägemehl gelegt.
Favoriten positionieren sich
Ledermann und Zaugg bekleiden zur Mittagspause gemeinsam mit ihren Berner Verbandskollegen Matthieu Burger und Bernhard Kämpf die Spitzenposition.

Lars Zaugg (dunkle Hose) besiegt Damian Ott.
Claudio Thoma / Keystone
Ein Viertelpunkt dahinter haben auch die Favoriten Fabian Staudenmann, Nick Alpiger, Werner Schlegel, Schwingerkönig Armon Orlik und Samuel Giger nach wie vor beste Chancen auf den Festsieg. Der Berner Mitfavorit Michael Moser, Ott, Strebel und der Zuger Marcel Bieri sind einen weiteren Viertelpunkt dahinter im geteilten 3. Rang klassiert.
Aus der Entscheidung gefallen ist mit Lukas Bissig die grösste Hoffnung der Innerschweizer. Der Urner bezog gegen Matthieu Burger seine zweite Niederlage. Im Anschwingen hatte er sich bereits Damian Ott geschlagen geben müssen.
Kilchberger Schwinget ist der Saisonhöhepunkt
Am 18. Kilchberger Schwinget am Zürichsee messen sich traditionell im Sechs-Jahres-Rhythmus die besten 60 Schwinger des Landes. An keinem anderen Fest ist die Dichte an Spitzenathleten annähernd so gross.
Vor fünf Jahren – das Fest musste aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden – gab es zum ersten Mal in der bald 100-jährigen Geschichte des Traditionsanlasses einen Dreifachsieg durch die Ostschweizer Samuel Giger und Damian Ott sowie den Berner Fabian Staudenmann.
Alle drei gehören auch in diesem Jahr zu den Favoriten, zu denen sich auch Michael Moser, Werner Schlegel und Schwingerkönig Armon Orlik gesellen.

Der Kilchberger Schwinget findet alle sechs Jahre auf dem Gutshof «Uf Stocken» statt.
Claudio Thoma / Keystone