Kinder-MRT in Magdeburg: Oft ohne Narkose

Die Universitätsmedizin Magdeburg hat ein MRT speziell für Babys und Kleinkinder in Betrieb genommen. Viele von ihnen können während der Untersuchung schlafen und benötigen deshalb häufig keine Narkose. Das Land hat 1,25 Millionen Euro in die neue Technik investiert. Nach Halle ist Magdeburg der zweite Standort für ein solches Gerät in Sachsen-Anhalt.

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Kinder-MRT in Magdeburg: Oft ohne Narkose
Zwei Männer stehen vor einem MRT-Gerät.

AUDIO: Uniklinik Magdeburg: Neues MRT für Kinder in Betrieb genommen (1 Min)

Universitätsmedizin Magdeburg

Neues Kinder-MRT in Magdeburg: Untersuchungen oft ohne Narkose

Stand: 07.08.2026 13:26 Uhr

Die Universitätsmedizin Magdeburg hat ein MRT speziell für Babys und Kleinkinder in Betrieb genommen. Viele von ihnen können während der Untersuchung schlafen und benötigen deshalb häufig keine Narkose. Das Land hat 1,25 Millionen Euro in die neue Technik investiert. Nach Halle ist Magdeburg der zweite Standort für ein solches Gerät in Sachsen-Anhalt.

von MDR SACHSEN-ANHALT

Für die kleinsten Patientinnen und Patienten der Unimedizin in Magdeburg wird eine komplizierte MRT-Untersuchung jetzt einfacher: Hier wurde ein neues Gerät mit einer auf Babys und Kleinkinder abgestimmten Technologie in Betrieb genommen.

Viele Kinder benötigen keine Narkose mehr

Der größte Vorteil: Viele Kinder müssen für die Untersuchung nicht mehr in Narkose gelegt werden. Stattdessen können sie ganz normal einschlafen. Kinderklinik-Direktorin Antje Redlich sagt: "Das Kind kann vorher noch gefüttert werden und schläft dann einfach während der Untersuchung ein. So brauchen wir oft keine Narkose mehr. Das ist der große Vorteil dieses Geräts."

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Mit dem neuen Kinder-MRT verfügt die Universitätsmedizin Magdeburg über eines der weltweit ersten speziell für Neugeborene und Kleinkinder entwickelten Systeme dieser Art. Nach der Universitätsmedizin Halle ist Magdeburg jetzt der zweite Standort, an dem diese moderne Technologie eingesetzt wird.

Magdeburger Unternehmen entwickelt Kinder-MRT

Das neue Baby- und Kleinkind-MRT wurde von der Magdeburger Firma Neoscan im Wissenschaftshafen der Landeshauptstadt entwickelt und gebaut. Das Land hat 1,25 Millionen Euro in die neue Technik an der Magdeburger Universitätsklinik investiert.

Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) hofft, dass sich Magdeburg und Sachsen-Anhalt auch durch diese Innovation weiter als Orte für moderne Forschung etablieren. "Solche Innovationen tragen dazu bei, Sachsen-Anhalt als starken Standort für Medizintechnik und Universitätsmedizin weiter zu profilieren."

Eltern können bei der Untersuchung dabeibleiben

Auch die Umgebung des neuen MRT-Gerätes wurde kindgerecht gestaltet. Die Untersuchungen bei Kleinkindern in Magdeburg finden also ab jetzt in einer geschützten Umgebung statt – und Eltern können auch direkt dabei bleiben. Dadurch sollen die Belastungen für die kleinen Patientinnen und Patienten reduziert und optimale Bedingungen für die Diagnostik geschaffen werden.

MDR (Sören Thümler, Hannes Leonard)