Klangvolle und kulinarische Genüsse beim „Musischen Gartenfest“

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Klangvolle und kulinarische Genüsse beim „Musischen Gartenfest“

Stand: 24.08.2026, 19:00 Uhr

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Volle Halle: Rund 170 Gäste besuchten das „Musische Gartenfest“ in Brettorf.

Volle Halle: Rund 170 Gäste besuchten das „Musische Gartenfest“ in Brettorf. © PK FOTO FILM REPORT

Der gemischte Chor TonArt lud am Sonntag zum Chorfest in die Sporthalle Brettorf ein. 170 Gäste kamen, um Musik zu hören und Kuchen zu essen.

Brettorf – Etwas Wehmut, gepaart mit der Gewissheit, das Richtige getan zu haben, schwang bei der Ansprache von Ulrike Munzel zur Eröffnung des „Musischen Gartenfestes“ am Sonntagnachmittag mit. Kein Wunder: Die Leiterin des gastgebenden Ensembles „TonArt“ blickte auf 40 Jahre Chormusik in Brettorf zurück. Vier Chöre, „Heides kleine Blasmusik“ und 170 Gäste boten ein imposantes Bild in der Sporthalle des Ortes. Dorthin hatten die Gastgeber die Veranstaltung aufgrund der unbeständigen Wetterlage verlegt. Ständig mussten deshalb zusätzliche Stühle und Tische herangeschleppt werden, damit auch genügend Sitzplätze für alle Gäste vorhanden waren.

Bis vor wenigen Jahren war das Gartenfest den Wetterlaunen noch unmittelbar ausgeliefert. Begonnen hatte das Treffen der Chöre nämlich vor vier Jahrzehnten in Feldhake beim Hasen-Ahlers-Denkmal im Freien. „Unter den alten Eichen dort gab es unvergessliche Konzerte, die die Zuhörer begeisterten“, blickte Munzel zurück. Sie ist von Beginn an dabei. „In dieser langen Zeit konnten uns nur Regen und die Corona-Einschränkungen davon abhalten, das Fest auszurichten“, berichtete sie. Vor drei Jahren zog die Veranstaltung schließlich auf die Sportanlage am Bareler Weg um, und kann seitdem – wie jetzt – unter ein trockenes Dach ausweichen.

Der gemischte Chor „TonArt“ lädt nicht nur ein, er tritt selbstverständlich auch auf.

Der gemischte Chor „TonArt“ lädt nicht nur ein, er tritt selbstverständlich auch auf. © PK FOTO FILM REPORT

Dort stimmte „Heides kleine Blasmusik“, geleitet von Heide Grotelüschen, mit dem Volkslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ in das Chorfest ein. Anschließend traten der Chor „Chorisma“ aus Falkenburg, das „Huder Chörchen“, das Ensemble „Männersache“ sowie die „Familienbande“ mit Famke Wellmann an der Oboe und Ralf Mühlbrandt am Klavier auf. Selbstverständlich gab sich auch „TonArt“ die Ehre.

„Zu unserem runden Geburtstag freuen wir uns auf alte und neue Freunde, die mit dem Chor gemeinsam dieses kleine Jubiläum begehen wollen“, erzählte die Leiterin. Dennoch hatten auch aktuelle Kriege und Konflikte auf dem Globus Einfluss auf das Fest. „Viel haben wir im Laufe der Jahre gesungen. Auch Friedenslieder. Doch dieses Mal werden wir erstmals Antikriegslieder anstimmen“, betonte Munzel. Das sei inhaltlich schon etwas ganz anderes. Das von ihr geleitete Ensemble intonierte unter anderem „Sag mir, wo die Blumen sind“, in der deutschen Fassung von Marlene Dietrich gesungen.

Neben den musikalischen kamen auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz. Die Gastgeber hatten wieder für eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee und Tee gesorgt. Munzel dankte insbesondere dem TV Brettorf dafür, dass er erneut seine Sporthalle für das Fest zur Verfügung gestellt hatte. Sonst hätte sich womöglich ausgerechnet die Geburtstagsveranstaltung in die kurze Liste der ausgefallenen Feste einreihen müssen.