Dann „wird es schwer“: Robin Koch bringt kritisches Thema bei der Eintracht auf den Tisch
StartseiteEintrachtKoch bringt in Frankfurt das Leader-Thema auf den TischStand: 02.08.2026, 17:23 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Kapitänsfrage bei Eintracht Frankfurt ist noch nicht geklärt. Doch allein...
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Koch bringt in Frankfurt das Leader-Thema auf den Tisch
Stand: 02.08.2026, 17:23 Uhr
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Die Kapitänsfrage bei Eintracht Frankfurt ist noch nicht geklärt. Doch allein daran macht Robin Koch die Leader-Frage nicht fest.
Frankfurt am Main – Im Trainingslager hat Robin Koch offen über seine Rolle als Kapitän von Eintracht Frankfurt gesprochen – und dabei keinen Zweifel daran gelassen, dass er die Verantwortung auch in der neuen Saison tragen will. Trainer Adi Hütter hat die Frage bislang noch nicht entschieden. Ungeachtet der eigenen Rolle wünscht sich Koch im Interview mit der FAZ eine andere Führungskultur im Team.
Dabei hat es gerade Koch nicht leicht. Mit den Abgängen von Nathaniel Brown, Rasmus Kristensen und Aurele Amendas hat Koch in diesem Sommer drei seiner Defensiv-Mitstreiter verloren. Nichtsdestoweniger hofft er in dieser Saison auf mehr Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen: „Letztes Jahr waren das öfter nur Jonny und ich. Und im Spiel, wenn du gefühlt der Einzige bist, der vielleicht schon etwas mehr erlebt hat, wird es schwer.“
Eintracht-Neuzugang braucht noch Zeit für Platz in der Führungsriege
Sowohl was die Position als auch was die Erfahrung angeht, könnte Neuzugang Raphael Onyedika mittelfristig einen Platz in der Führungsriege einnehmen. Der international erfahrene defensive Mittelfeldspieler bringt vieles dafür mit, muss sich aber wohl erstmal im Kader der Eintracht einfinden. Zeit also, dass einige alteingesessene Spieler den nächsten Schritt gehen und Verantwortung übernehmen.
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Kochs Aussage ist aber nicht nur ein frommer Wunsch an die startende Saison, sondern auch leise Kritik an der verkorksten letzten Spielzeit. Als letztjähriger Kapitän – eine Frage, die noch zu klären sein wird – übernahm der Verteidiger im Umbruchs-Trainingslager selbst Verantwortung. „Immer wieder“ habe er sich „die Jungs“ für Gespräche geschnappt. Sein Zwischenfazit: „Wir haben eine sehr gute Chemie, vor allem auf dem Platz.“ Neben dem Platz ist dann wohl noch Luft nach oben.
Dass die zwischenmenschliche Chemie an der ein oder anderen Stelle noch optimiert werden kann, dürfte zum jetzigen Zeitpunkt kein Grund zur Beunruhigung sein. Die Neuzugänge müssen sich erst einmal einfinden und sich im bestehenden Gefüge orientieren. Wer dieses am Ende anführen wird, ist noch ungewiss. Koch bekam von Hütter keinen Kapitäns-Freifahrtschein ausgestellt. Die Entscheidung wird in den nächsten Tagen zwischen ihm und Kumpel Burkardt fallen. (sch)