HSV-Fehlstart: Warum Panik jetzt noch zu früh ist

HSV Kommentar: Warum die HSV-Fans (noch) keine Panik kriegen sollten Am Boden: Die HSV-Abwehr um Sebastiaan Bornauw (r.) und Torhüter Daniel Heuer Fernandes musste schon sieben G...

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HSV-Fehlstart: Warum Panik jetzt noch zu früh ist

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Kommentar: Warum die HSV-Fans (noch) keine Panik kriegen sollten

Am Boden: Die HSV-Abwehr um Sebastiaan Bornauw (r.) und Torhüter Daniel Heuer Fernandes musste schon sieben Gegentore in den ersten beiden Spielen schlucken.
WITTERS

Der Saisonstart des HSV ging kräftig schief. Das ist (noch) kein Grund zur Panik – aber trotzdem sollte man gewarnt sein. Ein Kommentar.

Null Punkte, null Tore, sieben Gegentreffer, Platz 18 für den HSV! Dorfverein Elversberg startet mit zwei Siegen! Aufsteiger Schalke verliert nicht gegen die großen Bayern! Nordrivale Bremen schlägt das Topteam Leipzig! Sagen wir es mal so: Der Bundesliga-Saisonstart 2026/27 hätte aus Sicht der Hamburger Fans gern etwas positiver verlaufen können. Wobei: Saisonstart ist ein zu großes Wort, wenn von 34 Spielen gerade einmal zwei absolviert sind. Das ist eben auch genau der Grund, warum Panik jetzt (noch) nicht angebracht ist: Es geht gerade erst wieder los.

Was aber wiederum keineswegs heißen soll, dass man sich als treuer Anhänger keine Sorgen um den HSV machen muss. Während sich das Polzin-Team beim 0:2 in Dortmund in der zweiten Halbzeit zumindest gewehrt hat, war das 0:5 gegen Mainz der schlechteste und enttäuschendste Heim-Auftritt seit dem Wiederaufstieg. Tausende Fans, die noch vor dem Abpfiff tief frustriert das Volksparkstadion verlassen – das gab es in Hamburg schon sehr lange nicht mehr.

HSV muss sich einspielen – aber auch bemühen

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Völlig klar ist, dass die Mannschaft mit ihren vielen Neuzugängen, einige davon Last-Minute-Transfers, noch gar nicht eingespielt sein kann. Das braucht Zeit, die man im Fußball allerdings nur begrenzt hat. Clevere Millionen-Deals, die den einen oder anderen Fan schon von mehr als dem einzig realistischen Saisonziel Klassenerhalt haben träumen lassen, sorgen jedenfalls nicht automatisch für Punkte. Was man aber von jedem Profi – ob nun neu oder nicht – erwarten kann, ist, dass er rennt, kämpft, idealerweise dem Gegner keine Tore schenkt und versucht, den Ball unfallfrei an den Nebenmann zu bringen.

Für das Feintuning sind dann Merlin Polzin und sein Trainerteam zuständig. Jede gemeinsame Übungseinheit, jede Videoanalyse, jedes motivierende Wort ist nun Gold wert auf dem Weg zurück in die Spur. Dass die HSV-Coaches die richtigen für diese Aufgabe sind, haben sie bereits bewiesen: Vergangene Saison startete Hamburg mit 0:7 Toren aus den ersten drei Spielen – das Ende ist bekannt.