Nvidia-Chef Jensen Huang weist KI-Weltuntergangssorgen zurück
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Künstliche Intelligenz: Jensen Huang lehnt weitere Regulierungen ab
Nvidias Jensen Huang hat keine Angst, dass die KI die Menschheit in den nächsten Jahren auslöschen könnte. Er kritisierte, mit einem solchen Szenario "Angst zu schüren".
Schon im Juli warnten Experten aus der KI-Branche davor, dass die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz zunehmend außer Kontrolle geraten könnte. Vor wenigen Tagen gaben dann Forscher von Anthropic an, dass die KI die Menschheit in den nächsten zehn Jahren auslöschen könnte. Zu dieser Diskussion meldete sich jetzt auch Jensen Huang von Nvidia zu Wort. Er könne die Weltuntergangsszenarien nicht nachvollziehen und lehne weitere staatliche Regulierungen bei der Entwicklung ab.
Huang reagiert auf Aussagen eines KI-Forschers
Anfang des Monats gab der KI-Forscher Jacob Coxon über X an, dass KI-Entwickler davon ausgehen, dass die Künstliche Intelligenz die Menschheit bis zum Ende der Dekade auslöschen könnte. Evan Hubinger, Alignment Science Lead bei dem KI-Unternehmen Anthropic, stimmte Coxon daraufhin zu. "Ich persönlich schätze die Wahrscheinlichkeit dafür innerhalb des nächsten Jahrzehnts auf über 10 Prozent", schrieb Hubinger auf X. "Ich glaube, dass Anthropic sein Bestes gibt. Aber wir haben noch keinen Plan, um das Problem der Ausrichtung von Superintelligenz zu lösen, und sind auch noch nicht eindeutig auf dem richtigen Weg dorthin."
In einem Interview mit CBS äußerte sich kürzlich Jensen Huang, der Vorstandsvorsitzende von Nvidia, zu den KI‑Sorgen. Er argumentierte, dass sich die Forschung zwar extrem schnell entwickle. Solche Weltuntergangsszenarien aufgrund von KI seien jedoch weitgehend unbegründet und es ergebe keinen Sinn, „in ganz Amerika Angst zu schüren“. Huang erklärte, dass er nicht glaube, dass die KI die Welt bis 2030 zerstören wird.
Nvidia ist derzeit beim Verkauf von KI-Hardware marktführend. Wie Huang erklärte, könne die KI von ihren Entwicklern sicher verwaltet werden. Darum seien keine weiteren staatlichen Regelungen über die bereits bestehenden Vorschriften hinaus notwendig. „Ich halte die Behauptungen über das Ende der Welt, die in ganz Amerika Angst schüren, und die Tatsache, dass bestimmte Leute damit hausieren gehen, für völlig unsinnig", so Huang in dem Interview.
"Sie müssen also aus anderen Gründen handeln. Vielleicht sind es politische Motive, vielleicht sind es andere Gründe, vielleicht wollen sie einfach nur Aufmerksamkeit erregen […]. Wie auch immer man das einstufen mag: 2030 wird nicht das Ende der Welt sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies das Ende der Welt sein wird, liegt bei 0 Prozent.“
– Jensen Huang, Nvidia-CEO
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Quelle: Tom's Hardware