„Langweiler“: Athlet neckt Wolff Fuss bei dessen Premiere als „Ninja Warrior“-Moderator

„Staffel 11 ist am Start - und wir sind es auch!“ Die ersten Worte von Wolff Fuss als neuer Moderator von „Ninja Warrior Germany“ (RTL) klangen markig. Später wurde er ein bisschen kleinlauter, weil ihn ein Athlet klein machte.

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„Langweiler“: Athlet neckt Wolff Fuss bei dessen Premiere als „Ninja Warrior“-Moderator

Stand: 03.10.2026, 06:00 Uhr

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Ninja Warrior Germany - Mit "Spaß in den Backen" und mächtig Volldampf rein in die elfte Staffel von "Ninja Warrior Germany" (RTL): Urgestein Jan Köppen (rechts) mit seinen neuen Moderations-Kollegen Anna Fleischhauer und Wolff Fuss.

Ninja Warrior Germany - Mit "Spaß in den Backen" und mächtig Volldampf rein in die elfte Staffel von "Ninja Warrior Germany" (RTL): Urgestein Jan Köppen (rechts) mit seinen neuen Moderations-Kollegen Anna Fleischhauer und Wolff Fuss. © RTL/Markus Hertrich

„Staffel 11 ist am Start - und wir sind es auch!“ Die ersten Worte von Wolff Fuss als neuer Moderator von „Ninja Warrior Germany“ (RTL) klangen markig. Später wurde er ein bisschen kleinlauter, weil ihn ein Athlet klein machte.

Es war ein Missverständnis! Eigentlich wollte Wolff Fuss dem bärenstarken Ninja-Athleten Elias Schmidt ja nur ein Kompliment machen, indem er seine Unterarme „interessant“ fand. „Ja, das sind Baumstämme“, lachte der Ninja, der gerade locker den Buzzer erreicht hatte. Fuss meinte, die könne man auch beim Armwrestling einsetzen. „Haste trainiert?“, fragte Schmidt. Wolff meinte „Nein, nein“ - und Schmidt kanzelte ihn grinsend ab: „Langweiler!“

Ninja Warrior Germany - Der erste Tagessieger im neuen Format: Lukas Homann sicherte sich im ersten Speed-Duell-Parcours den Tagessieg, 5.000 Euro Siegprämie und ein Finalticket - auch wenn er zunächst als Verlierer des Showdowns aussah.

Ninja Warrior Germany - Der erste Tagessieger im neuen Format: Lukas Homann sicherte sich im ersten Speed-Duell-Parcours den Tagessieg, 5.000 Euro Siegprämie und ein Finalticket - auch wenn er zunächst als Verlierer des Showdowns aussah. © RTL/Markus Hertrich

Es war der einzige Setback bei einem sonst ordentlichen Debüt. Fuss, als Fußball-Kommentator längst Legende, hatte die emotionalen Keucher schon fast so gut drauf wie sein Vorgänger Frank „Buschi“ Bussmann. „Jaaa!“, „Was für ein Kerl, was für 'ne Maschine!“, „Ü-ber-ra-gend!“ oder „Das ist ja abnormal!“ ging Fuss mit wie Schmidts Katze. Er hatte auch schon markige Sprüche wie „Eine mallorquinische Gottheit“ oder „Solange man noch gut hängen kann, ist nichts verloren“ drauf. Und auch in Sachen Akzeptanz bei den Athleten waren nicht alle so nassforsch wie Schmidt. Athlet Paul Stöckel jedenfalls begrüßte Fuss mit Handshake: „Schön, dich kennenzulernen.“

Fuss hat auch schon die wesentlichen Dinge erkannt. „Du bist gefährlich mit deinem Humor“, attestierte er Jan Köppen. Der ist als Einziger vom alten Trio noch dabei, das zehn Staffeln lang für „NWG“ stand. Denn auch Laura Wontorra nahm als Field-Reporterin Abschied. Anna Fleischhauer übernahm, und kam auch ordentlich in die Partie. Von einem holprigen Spruch („Das Alter hat keine Grenzen“) abgesehen, machte sie einen sehr soliden Job und hatte - wie Buschi gesagt haben würde - „ordentlich Spaß in den Backen“.

Jens Wolf gelingt bei „Ninja Warrior Germany“ eine Weltpremiere

Sportlich brachte der Auftakt zur elften Staffel von „Ninja Warrior Germany“ (RTL) ein paar spektakuläre Neuerungen. Neben einem Studio-Design gab's neue Hindernisse und mit dem Speed-Duell-Parcours um den Tagessieg, 5.000 Euro - bei den Männern, die beste Frau bekam 1.000 - und ein Final-Ticket ein spannendes Highlight.

Am Ende schafften es zwölf Athleten in der ersten von sechs Vorrundenshows an den Buzzer. Einer, Paul Stöckel, bezwang die Mega-Wall und kassierte 5.000 Euro Prämie. Kein Geld gab es für eine Weltpremiere: Jens Wolf ist der erste Ninja Warrior, der das neue Hindernis „Stangen-Wanderung“ bezwang. Und zwar weltweit, weil es dieses Hindernis noch nie und nirgends gab.

Jens' Bruder Tim qualifizierte sich für den Showdown im Duell-Parcours. Da sah er auch wie der sichere Sieger aus, weil sich Lukas Homann am vorletzten Hindernis (Fingerleisten) einen Fauxpas erlaubt hatte. Dann aber zeigte die Zeitlupe, dass Tim den letzten der Sprungtritte nicht berührt hatte - Regelverstoß! So ging der Tagessieg unerwartet doch noch an Vorjahresfinalist und Mitfavorit Homann. Bei den Frauen setzte sich im Speed-Duell Alina Tomann gegen Henriette Becker durch. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)