Leo Fleischer bei ARD-Show „Werwölfe“ dabei: „Ich bin kein klassischer Lügner"
StartseiteLokalesGeretsried-WolfratshausenWolfratshausenStand: 22.09.2026, 19:51 UhrKommentareUns auf Google folgenKeine Lüge: Der Wolfratshauser Leo Fleischer nimmt an der ARD-Spielshow „Werwölfe – das Spiel v...
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Stand: 22.09.2026, 19:51 Uhr
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Leo Fleischer aus Wolfratshausen ist ab 24. September in der zweiten Staffel von „Werwölfe" zu sehen. Ob er selbst ein Werwolf ist, verrät die ARD-Show erst im Laufe der Staffel.
Wolfratshausen – Ist Leo Fleischer ein Werwolf? Oder ist der 29-jährige Wolfratshauser doch nur ein Dorfbewohner, der nächtlichen Angriffen auf die Spur kommen möchte? Die Antwort gibt es ab dem 24. September. Dann startet die zweite Staffel von „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ in der ARD-Mediathek – mit Fleischer mittendrin.
Der 29-Jährige begibt sich damit in eine reale Version des Kartenspiels „Die Werwölfe von Düsterwald“. Nur dauert das Spiel dieses Mal deutlich länger als die üblichen 30 bis 60 Minuten. 15 Fremde leben tagelang gemeinsam in einem abgelegenen Dorf – und wissen nicht, wem sie trauen können. Denn mindestens drei von ihnen sind Werwölfe.
Leo Fleischer bei ARD-Werwölfen dabei: „Ich bin kein klassischer Lügner"
Ihr Ziel: die Dorfbewohner nach und nach aus dem Spiel zu werfen, ohne selbst aufzufliegen. Nachts treffen sich die Werwölfe heimlich und bestimmen ihr nächstes Opfer. Am nächsten Morgen fehlt ein Bewohner. Dann beginnt die Suche nach den Schuldigen. Wer verhält sich auffällig? Wer lügt? Wer erzählt die Wahrheit?
Bei der abendlichen Abstimmung muss die Gruppe entscheiden, wer das Dorf verlassen soll. Dumm nur, wenn dabei ausgerechnet ein Unschuldiger erwischt wird.
Fleischer fühlt sich für das Spiel gut vorbereitet. Der Sportwissenschaftler und sportpsychologische Experte in Ausbildung beschäftigt sich mit Leistung, Strategie und menschlichem Verhalten. Als Fußballtrainer analysiert er Situationen, führt seine Mannschaft und muss im richtigen Moment reagieren. Fleischer war vor einigen Jahren unter anderem Cheftrainer der Herren-Mannschaft des BCF Wolfratshausen. In der vergangenen Saison stand Fleischer bei Kreisklassist Thalkirchen an der Seitenlinie.
Werwolf: ARD dreht zweite Staffel für Mediathek-Show
Das Spiel Werwolf ist ihm nicht neu: Er kennt es bereits seit seiner Jugend. Die erste Staffel hat ihn so sehr begeistert, dass er sich für die zweite bewarb. Er interessiert sich für Strategie, Psychologie, Gruppendynamik und Improvisation.
Seine Stärke sieht Fleischer in seiner analytischen Art: erst beobachten, dann handeln. Er will die Dynamik der Gruppe verstehen und seine Strategie anpassen, wenn sich die Lage ändert. Er wartet auf den richtigen Moment, anstatt die ganze Zeit im Mittelpunkt zu stehen. Über sich selbst sagt er: „Ich bin kein klassischer Lügner – ich lenke lieber die Aufmerksamkeit in eine andere Richtung.“
Ob Fleischer tatsächlich andere auf eine falsche Fährte lockt oder ob er es schafft, die Tricks der anderen zu durchschauen, wird sich erst im Laufe der Staffel zeigen. Die Reality-Spielshow der ARD gewann in diesem Jahr den Deutschen Fernsehpreis.
Lena Imhoff